porträt zwei sitzender frauen

Überraschungsporträts

The Guy with the Printer

In einer Zeit, in der wir fast endlos durch digitale Handy-Bilder wischen können, ist es aufregend, einfach mal ein gedrucktes Foto zu erhalten. „Bei den ersten Leuten, die ich mit einem Bild überrascht habe, waren es magische Momente“, erinnert sich der niederländische Fotograf und Filmemacher The Guy with the Printer.

An einem schwierigen Punkt in seinem Leben suchte er nach einem neuen kreativen Projekt für seine Fotografie- und Filmarbeiten, als er zufällig auf das Video eines Straßenfotografen stieß, der seine Bilder den Menschen darauf zeigte. „Die Reaktion der Menschen auf ihre Fotos hat mich emotional berührt. Allerdings hörte man in den Videos nichts von den Gesprächen und die Bilder wurden den Leuten nur auf dem Handy gezeigt.“

Daraufhin hatte „The Guy“ die Idee für ein ähnliches Projekt. Er wollte die Bilder ausdrucken und seinen Motiven übergeben und diese Begegnung mit einer kleinen Kamera filmen.

lachende frau in schwarzem mantel und mütze mit ihrer freundin © The Guy with the Printer | Sony RX1R III | 1/500s @ f/3.5, ISO 400

Er erinnert sich daran, wie er der ersten Person ihr Bild überreichte: „Es war wie eine Explosion der Liebe. Ich hatte eine schwierige Zeit hinter mir und war ziemlich niedergeschlagen. Und dann hatte ich die Möglichkeit, Menschen glücklich zu machen und mit etwas, das ich für sie tat, zum Lächeln zu bringen. Es war zwar nur eine Kleinigkeit – nur ein Bild –, aber es ging auch um die Aufmerksamkeit, die man Menschen schenkt, wenn man sie überrascht. Das gibt mir immer wieder ein wunderbares Gefühl.“

The Guy besucht für sein Projekt niederländische Städte wie Amsterdam und Rotterdam, da er dort einfacher als ganz normaler Fotograf auftreten kann als in einer Kleinstadt oder einem Dorf. „Ich suche immer nach Motiven, bei denen ich das Gefühl habe, dass hinter dem Moment eine größere Geschichte steckt. Man sieht ja viele Menschen auf der Straße, aber manchmal ist jemand dabei, der irgendwie auffällt. Und das ist es, wonach ich suche.“

blonde frau posiert für ein porträt © The Guy with the Printer | Sony RX1R III | 1/500s @ f/2.0, ISO 50

In letzter Zeit verwendet The Guy für seine Straßenaufnahmen die Sony RX1R III mit einer Auflösung von 61 Megapixeln und einem 35 mm f/2-Objektiv. „Als ich die Kamera zum ersten Mal in der Hand hielt, dachte ich: Sie ist wunderschön.‘ Ich liebe das Gehäuse, weil es so kompakt ist und problemlos in eine Tasche oder Hosentasche passt. Außerdem hat es diesen Vintage-Stil. Es ist eine sehr schöne Kamera für unterwegs, aber was mir an der RX1R III richtig gut gefallen hat, ist das 35 mm f/2-Objektiv für Porträtaufnahmen Die f/2-Blende erzeugt eine schöne, geringe Tiefenschärfe, die sich ideal für Porträts eignet. Ich habe die Kamera vom ersten Moment an geliebt.“

Bei seiner Arbeit hat The Guy normalerweise seine Sony α 7 III und das FE 70-200mm f/2.8 GM OSS Objektiv dabei, um ungestellte Momente und Porträts einzufangen. „Mit der RX1R III und dem Objektiv mit 35 mm Brennweite gehe ich näher an die Leute heran und bitte sie, ein Foto von ihnen machen zu dürfen. Dank der Auflösung von 61 Millionen Pixeln kann ich auch flexibel aus einer gewissen Entfernung fotografieren, um Szenen besser einzufangen. Außerdem kann ich sie bei der Bearbeitung besser zuschneiden. Insgesamt habe ich mehr als genug Auflösung für meine Ausdrucke.“

frau in gelber jacke auf einer bank © The Guy with the Printer | Sony RX1R III | 1/320s @ f/3.5, ISO 400

Trotz ihrer kompakten Größe verfügt die Sony RX1R III über die neuesten Technologien von Sony. Dazu gehören die Human Pose Estimation Technology und das Tracking in Echtzeit, die es der Kamera ermöglichen, schnell und präzise auf die Motive von The Guy zu fokussieren. Dadurch kann er sich ganz auf die Bildgestaltung konzentrieren. „Da die Kamera sehr schnell fokussiert, muss ich mir keine Gedanken mehr darum machen. Ich muss sehr schnell fotografieren, deshalb ist die RX1R III für mich perfekt für diese speziellen Aufnahmen.“ Bei seiner Arbeit auf der Straße kopiert The Guy die Bilder mit einem SD-Karten-Lesegerät auf sein Handy, wo er Farbe und Kontrast schnell bearbeiten und anpassen kann. Dann druckt er das Bild mit einem Bluetooth-Drucker über sein Handy aus und übergibt es der fotografierten Person.

frau in gelber jacke schaut zur seite © The Guy with the Printer | Sony RX1R III | 1/500s @ f/3.5, ISO 400

„Heutzutage hat jeder Tausende von Bildern auf seinem Handy, aber wir sehen nie alle wirklich an. Jemandem einen Ausdruck zu schenken, ist etwas Physisches, etwas, das er mit nach Hause nehmen kann, um es Familie oder Freunden zu zeigen. Ich gebe den Menschen mit diesen Fotos eine Erinnerung in die Hand. Ich denke, das ist ein großer Unterschied zu einem Foto, das man jemandem auf einem Kamera- oder Handybildschirm zeigt. Und die Reaktion der Leute zeigt mir deutlich, wie viel ihnen das bedeutet.“ Einer der denkwürdigsten Momente war, als The Guy das Porträt eines Obdachlosen machen wollte und ihn höflich um Erlaubnis dazu bat. „Dass ich ein Foto von ihm machte, war natürlich keine Überraschung, da ich ja danach gefragt hatte. Aber dann kam ich mit dem ausgedruckten Bild zurück. Das hat ihn extrem überrascht. Er sagte zu mir: ‚Ich bin so glücklich, du hast heute etwas Licht in mein Leben gebracht.‘ Beim Weggehen schaute ich über meine Schulter zurück, und er betrachtete immer noch sein Foto. Das war für mich sehr emotional, weil mir klar wurde, welchen Einfluss meine Arbeit auf die Menschen haben kann. Das war wirklich ein sehr schöner Moment.“

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