Als Filmemacherin Susanna Kosa und Landschaftsfotograf Michael Schaake die Chance bekamen, das brandneue FE 16-35mm f/2.8 GM II Objektiv zu testen, war ihnen sofort klar, dass die atemberaubende Landschaft des hohen Nordens der perfekte Ort dafür wäre.
Während Michael die wunderschönen nordnorwegischen Landschaften fotografierte, drehte Sanna ein Filmporträt über ihn, während er das tat, was er am meisten liebt.
Eine fantastische Verarbeitungsqualität, eine leichtgängige Bedienung, ein verstellbarer Blendenring und nicht zuletzt das geringe Gewicht – das waren die Merkmale, die den beiden deutschen Sony Ambassadors sofort ins Auge fielen.
„Das Objektiv lag großartig in der Hand“, erklärt Michael. „Es ist sehr solide, hochwertig verarbeitet und spürbar leichter als das Vorgängermodell. Das war mir sehr wichtig, denn ich bin immer darauf bedacht, das Gewicht meiner Ausrüstung so gering wie möglich zu halten. Darum habe ich in der Vergangenheit auch immer mit dem FE 16-35mm f/4 ZA OSS gearbeitet. Umso erfreuter war ich, als ich erfuhr, dass das neue 16-35mm f/2.8 GM II fast genauso viel wiegt wie das Zeiss!“
Auch Sanna zeigt sich beeindruckt: „Ich war erstaunt, wie viel kleiner die neue Version im Vergleich zum Vorgängermodell ist. Ich arbeite gerne mit kleinen Kameras wie der FX3, daher ist mir jede Verkleinerung bei den Objektiven sehr willkommen. Eine weitere Funktion, über die ich mich sehr gefreut habe, ist der manuelle Blendenring mit Klickfunktion, der beim Filmemachen sehr praktisch ist.“
Dank des Staub- und Wetterschutzes kann das Objektiv auch bei widrigen Bedingungen benutzt werden – eine Grundvoraussetzung für den Einsatz in der freien Natur. Der Zoomring lässt sich leichtgängig und präzise drehen. Dabei ist nicht einmal eine Vierteldrehung notwendig, um von 16 mm auf 35 mm zu wechseln. Gleichzeitig fährt das Objektiv nur ein kleines Stück aus, sodass Gewichtsverlagerungen auf einem Minimum bleiben – perfekt für das Filmen mit einem Gimbal.
Darüber hinaus ist Sanna das spürbar geringe Focus Breathing aufgefallen: „Zuerst habe ich es gar nicht bemerkt, doch nach einer Weile war ich angenehm überrascht, dass das Focus Breathing auf fast Null reduziert worden ist. Beim Filmemachen ist das extrem hilfreich.“
Die meisten Fotografen und Filmemacher sind sich einig, dass die Wahl zwischen einem Zoomobjektiv und einem Objektiv mit Festbrennweite eine Abwägung zwischen Vielseitigkeit und maximaler Blendenöffnung darstellt.
Michael: „Das Tolle an den Sony G Master Zoomobjektiven ist, dass ihre Leistung mit der von Objektiven mit Festbrennweite mühelos mithalten kann. Ich kann bei offener Blende fotografieren und habe trotzdem eine hervorragende Auflösung und eine vernachlässigbare Verzerrung, selbst an den Bildrändern. Und dank der hohen ISO-Leistung meiner Alpha Kameras ist eine maximale Blende von f/2.8 nicht einmal dann ein Problem, wenn ich bei sehr schwachem Licht fotografiere.“
„Ein weiteres Merkmal, das ich fast schon zufällig entdeckt habe, ist der sehr nahe Fokus“, fährt er fort. „Ich konnte bis auf 22 cm fokussieren, was für ein Objektiv wie dieses ziemlich bemerkenswert ist.“
Die Stadt Tromsø bot eine Vielzahl malerischer Motive. „Ich war beeindruckt von der kobaltblauen Schönheit des Wassers“, meint Michael. „Und ich habe auf der anderen Seite des Sees diesen kleinen Wasserfall entdeckt, der sich für eine interessante Komposition anbot.“
Mit nicht weniger als vier XD-Linearmotoren beeindruckt das neue Objektiv durch einen enorm schnellen und genauen Autofokus. Über die Videoleistung sagt Sanna: „Bei meiner Arbeit fotografiere ich häufig Athleten bei natürlichem Licht. In solchen Situationen ist ein schnelles und robustes AF-System unerlässlich, damit das Motiv gestochen scharf abgebildet wird, vor allem wenn es sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt. Ich nehme an, dass ich durch die Mk-II-Versionen des 24-70 und des 70-200 G Masters ein wenig verwöhnt bin, weil sie beim AF-Tracking so gut abschneiden. Umso mehr freue ich mich, dass das neue 16-35 die gleichen Verbesserungen aufweist.“
„In der Praxis habe ich immer Zoomobjektive bevorzugt, da sie mehr Möglichkeiten bieten, ohne dass ich ständig das Objektiv wechseln muss.“
Für Michael ist das FE 16-35mm f/2.8 GM II für seinen Expeditionen eine willkommene Ergänzung.
„Bei der Wahl der Ausrüstung, die ich zu einem Shooting mitnehme, kommt es buchstäblich auf das letzte Gramm an. Dass ich mein älteres Zeiss Objektiv ersetzen kann, wird meine Arbeit enorm erleichtern und mir mehr Flexibilität und Leistung bieten. Ich nutze bereits das 24-70mm f/2.8 GM II und das 70-200mm f/2.8 GM OSS II – und dieses Objektiv macht die Dreifaltigkeit an fantastischen Objektiven perfekt!“
„Meine Liebe für das Filmemachen hat mir viele wunderbare Abenteuer beschert – doch am meisten bedeuten mir all die unvergesslichen Momente, die ich sonst nicht erlebt hätte.“
„Teil des Augenblicks zu sein und die spektakuläre Schönheit der Natur zu sehen, kann ein beeindruckendes und intimes Erlebnis sein. Ich hoffe, ich kann andere an dieser Reise teilhaben lassen, indem ich meine Bilder teile.“