Bildfokus

Gustav Kiburg | Schwan

Für mich als Naturfotograf gilt: Man muss sein Glück selbst in die Hand nehmen und Chancen nutzen. Dieses Bild habe ich frühmorgens in den italienischen Dolomiten aufgenommen. Die Berge waren in Nebel gehüllt, und auch der See war nebelverhangen und dunstig. Ich war mit anderen Fotografen beim Sony Kando Trip unterwegs, beschloss aber, allein loszuziehen und verschiedene Perspektiven des Sees festzuhalten.

Während ich umherging und die Szenerie betrachtete, sah ich hin und wieder Forellen aus dem Wasser springen. Dann entdeckte ich einen Schwan, wie er über die Wasseroberfläche glitt. Die Berge im Hintergrund bildeten den perfekten Rahmen für den Schwan und gaben ein tolles Motiv ab. Ich brachte mich in Position, um den Schwan in dieser wunderschönen Szene mit meiner Sony Alpha 1 und dem FE 70-200 mm f/2.8 GM OSS II Objektiv festzuhalten.

eine forelle springt hinter einem schwan aus dem wasser © Gustav Kiburg | Sony α1 + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/3200s @ f/2.8, ISO 4000

Wenn ich Tiere fotografiere, stelle ich meine Kamera immer in den Serienbildmodus und fotografiere mit 10 oder 20 Bildern pro Sekunde. Ich drückte also auf den Auslöser, um ein Foto zu machen, und schoss sechs oder sieben Bilder im Serienbildmodus. Genau in dem Moment, als ich auf den Auslöser drückte, sprang plötzlich eine Forelle aus dem Wasser und ich hatte sie perfekt im Bild. Es war ein unglaubliches Timing, und niemand konnte glauben, wie viel Glück ich gehabt hatte, eine so perfekt komponierte Aufnahme zu machen.

Aber ich bin schon lange als Naturfotograf tätig und habe die Erfahrung gemacht, dass man mit etwas Glück und viel Übung auch viel größere Chancen hat, noch bessere Aufnahmen zu machen.

Ich fotografiere immer mit der Sony Alpha 1, weil sie alles bietet, was ich als Naturfotograf brauche. Mit ihr kann ich nicht nur Bilder mit 50 Megapixeln bei einer unglaublichen Aufnahmerate von 30 Bildern pro Sekunde machen, sondern ich weiß auch, dass ich mich auf die Bildqualität der Sony Alpha 1 verlassen kann. Ich habe die Kamera immer auf kontinuierlichen Autofokus eingestellt, mit Fokusverfolgung auf ‚Tier‘ oder, wie in diesem Fall, auf ‚Vogel‘. Bei diesem Bild lag die Fokusverfolgung der Alpha 1 und des FE 70-200 mm 1/2.8 GM OSS II auf dem Schwanenauge. Die Forelle befand sich direkt hinter dem Schwan und war daher noch scharf genug für die Blendeneinstellung. Außerdem hatte ich die Kamera noch auf die hohe ISO-Empfindlichkeit eingestellt, die ich für die Tierfotografie benötige, und so war auch die Verschlusszeit schnell genug, um den Sprung einzufangen.

Von den sechs Bildern mit der Forelle wusste ich sofort, dass dieses das beste ist, weil der Schwanz leicht gebogen ist und man die Bewegung des Sprungs erkennen kann. Ich mag dieses Bild besonders, weil es auch ein bisschen dunkel ist. Der Morgennebel gibt ihm etwas Geheimnisvolles und die minimale Komposition der Berge ist toll. So wirkt es viel einzigartiger, als wenn die gleiche Aufnahme und Komposition mitten am Tag gemacht worden wäre.

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