Braut steht im Türrahmen mit dem Comer See im Hintergrund

Die richtige Kamera finden

Cristiano Ostinelli

Mein Name ist Cristiano Ostinelli und ich bin seit 15 Jahren Destination-Hochzeitsfotograf. Ich lebe am Comer See in Italien – für mich der perfekte Ort zum Arbeiten – hier habe ich auch meine Karriere als Fotograf begonnen.

Bei meiner Arbeit komme ich auf der ganzen Welt herum, sowohl um Hochzeitsaufnahmen zu machen, als auch um Master-Workshops für Fotografen abzuhalten. Ich liebe meinen Beruf. Er bringt mich mit verschiedenen Kulturen zusammen und ich lerne traumhafte Orte kennen. Ich bin unabhängig und kann meine fotografischen Ideen frei und ungehindert umsetzen.

Sie gehörten zu den ersten professionellen Fotografen, die die Sony α1 getestet haben. Was waren Ihre ersten Eindrücke und welche Funktionen sind Ihnen besonders aufgefallen?

Zunächst einmal empfand ich es als große Ehre, von Sony ausgewählt worden zu sein, die α1 vor ihrer Markteinführung zu testen. Vieles an der neuen Kamera gefällt mir sehr gut. Die α1 vereint die besten Funktionen des α-Systems, die für eine komplexe und vielseitige Arbeit, wie die der Hochzeitsfotografie, von statischen Posen bis zu dynamischen Bewegungen, unerlässlich sind.

Braut und Bräutigam in klassischer Pose

© Cristiano Ostinelli | Sony α1 + FE 35mm f/1.4 GM | 1/500s @ f/1.4, ISO 100

Wie unterstützten diese technologischen Verbesserungen Ihrer Meinung nach Ihren Arbeitsablauf und Ihre Kreativität?

Das spiegellose System der α-Kameras ist eine große Arbeitserleichterung. Dadurch kann ich mich mehr auf den kreativen Teil meiner Arbeit konzentrieren. Bei der α1 hat mich besonders die hohe Auflösung und die Aufnahmegeschwindigkeit beeindruckt. Der verbesserte Autofokus ist ebenfalls großartig, besonders bei der Aufnahme von bewegten Motiven. Außerdem gefällt mir der verdunkelungsfreie Sucher, wenn ich mit Umgebungslicht oder Blitz fotografiere. Diese Funktion brauche ich für meine Arbeit.

Braut posiert in einem Raum mit Statuen

© Cristiano Ostinelli | Sony α1 + FE 12-24mm f/2.8 GM | 1/250s @ f/2.8, ISO 250

Welche anderen Funktionen sind Ihnen aufgefallen und in welchen Situationen haben Sie sie bemerkt?

Ich muss oft in Situationen mit viel Kontrast fotografieren, was auch in den Bildern hier zu sehen ist. Die α 1 hat einen ganz unglaublichen Dynamikbereich. Alle Details in den Licht- und Schattenbereichen der Aufnahmen bleiben als Elemente erhalten, die eine Geschichte erzählen. Durch diese und die anderen erwähnten Funktionen (Auflösung, Geschwindigkeit, zuverlässiger Autofokus) wird es bedeutend einfacher, atemberaubende Aufnahmen zu machen, beispielsweise von einer Braut in einem Schnellboot.

Braut in einem Schnellboot mit der Sonne im Hintergrund

© Cristiano Ostinelli | Sony α1 + FE 12-24mm f/2.8 GM | 1/3200s @ f/2.8, ISO 100

Objektive und Zubehör sind weitere wichtige Komponenten beim Fotografieren und Filmen – Welche Objektive und welches Zubehör haben Sie bei Ihrem ersten Test verwendet und warum?

Bei diesen Aufnahmen habe ich drei Objektive verwendet: das FE 12–24 mm f/2.8 GM, das neue FE 35 mm f/1.4 GM und das FE 135 mm f/1.8 GM. Bei meinen Aufnahmen ist es mir wichtig, das Motiv und die Landschaft in Einklang zu bringen. In diesem Fall ist das mit dem Weitwinkelobjektiv 12–24 mm GM perfekt gelungen. Ich wechsle immer zwischen dem Weitwinkelobjektiv und dem 35 mm GM, meinem Lieblingsobjektiv, weil es so vielseitig ist und eine Szene natürlich und künstlerisch darstellen kann. Als drittes Objektiv verwende ich gerne ein Teleobjektiv wie das 135 mm GM, weil ich damit das Motiv isolieren und mit einem schönen Bokeh-Effekt versehen kann.

Braut sitzt auf Stufen und der Bräutigam hinter ihr

© Cristiano Ostinelli | Sony α1 + FE 12-24mm f/2.8 GM | 1/400s @ f/2.8, ISO 100

Welchen Rat würden Sie angehenden Fotografen geben, die Ihrem Vorbild folgen möchten?

Allen, die das Fotografieren (vielleicht) zu ihrem Beruf machen möchten, rate ich, fest an ihre Träume zu glauben, einen Schritt nach dem anderen zu tun und viel Geduld zu haben. Stellen Sie Ihre Leidenschaft in den Vordergrund und nicht das Geschäft. Versuchen Sie, Ihren eigenen Stil zu finden und bleiben Sie dabei. Richten Sie sich nicht unbedingt nach den Trends, die gerade beliebt sind. Alles ist möglich. Vor zwanzig Jahren hätte ich mir nie vorstellen können, einmal in einem Interview wie diesem über meine Arbeit zu sprechen.

Möchten Sie noch einige abschließende Worte sagen– einen Dank aussprechen oder unseren Lesern einen letzten Rat geben?

Ich möchte all denen danken, die meine Erfahrungen gelesen haben und Sony für die Gelegenheit, diese weiterzugeben. Ich bin stolz darauf und freue mich, dass ich meine Arbeit und meine fortlaufenden fotografischen Recherchen präsentieren darf.

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