felix fischer sitzt auf einer tischkante

Im Angesicht der Zukunft

Sven Germann

Ein Blick in die Geschichte der Fotografie zeigt, dass sich ein Thema immer wieder wiederholt: Gesichter. Natürlich gibt es zahllose Motive und Stile, doch Menschen bilden eine Konstante. Was diese Bilder durchgängig auszeichnet, ist eine Beziehung. Es kann nur der flüchtige Bruchteil einer Sekunde sein, doch in dieser kurzen Zeit stellt uns der Fotografierende die Person vor, die er vor seiner Kamera hat. Es entsteht eine Verbindung.

Als redaktioneller Fotograf ist Sven Germann das Thema Verbindung nicht fremd. Neue Menschen kennenzulernen und sie einem Millionenpublikum vorzustellen, ist eine Aufgabe, die ihn inspiriert und antreibt.

felix fischer mit den händen am kinn © Sven Germann | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/80s @ f/5.0, ISO 1000

Sven fotografiert mit einer Alpha 1. Die Kombination ihrer Funktionen macht sie für ihn zur perfekten Kamera für redaktionelle Arbeiten. „Sie gibt mir die Freiheit, die Bilder genau so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle“, erklärt er. „Sie hat nicht nur ein schnelles, zuverlässiges Gehäuse, sondern kann wirklich jede Art von Motiv oder Situation einfangen. Dank der Blitzsynchronisationszeit von 1/400 Sekunde kann ich zum Beispiel in schwierigen Tageslicht- und Mischlichtsituationen problemlos mit Blitz arbeiten.“

felix fischer sitzt auf einem küchenschrank und hält eine pflanze © Sven Germann | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/125s @ f/11, ISO 800

Bei einem seiner jüngsten redaktionellen Shootings fotografierte Sven den gefeierten Hairstylisten Felix Fischer für das Schweizer Lifestyle-Magazin BMQ. Wie schafft er es, in der kurzen Zeit, die ihm für die Arbeit mit seinen Motiven zur Verfügung steht, das Beste aus einem solchen Shooting herauszuholen? „Einer der wichtigsten Punkte für mich ist die Vorbereitung“, meint Sven. „Ich möchte so viel wie möglich über die Person wissen, die ich fotografieren werde. All diese Informationen tragen dazu bei, wie ich sie gerne porträtieren würde. Dann kommt die Location ins Spiel.“

Natürlich bedeutet die Arbeit an redaktionellen Aufträgen auch, mit den Ideen und Wünschen der Zeitschriftenredakteure jonglieren zu müssen. Sven meint, dass seine Alpha 1 für diesen Job wie geschaffen ist: „Die 50-MP-Auflösung der Kamera ist großartig, denn sie liefert unglaubliche Details und bietet die Möglichkeit, eine Ganz- oder Halbkörperaufnahme in eine engere Komposition zu schneiden, die immer noch alle für Qualitätsmagazine erforderlichen Details enthält.“

felix fischer lehnt an einem wagen und hält ein glas wein © Sven Germann | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/160s @ f/8.0, ISO 800

Über das Shooting und die Zusammenarbeit mit Felix sagt Sven, dass es ihn „interessiert hat, eine Person zu porträtieren, deren Arbeit oft auf den Titelseiten von Magazinen zu sehen ist, die jedoch selbst im Hintergrund steht. Ich hatte keine Ahnung, wie er als Mensch sein würde, also ging ich, wie bei vielen anderen auch, offen, herzlich und ohne Erwartungen an die Sache heran. Doch wir haben uns gut verstanden – und da er aus der Branche kommt, war auch er offen für Ideen. Er weiß, dass Zusammenarbeit wichtig ist, wenn man gute Ergebnisse erzielen will. Felix hat mir viele fotografische Geschenke gemacht. Dafür war ich ihm sehr dankbar.“

Die Arbeit mit lichtstarken Objektiven wie dem FE 50mm f/1.2 GM und dem FE 24-70mm f/2.8 GM II ermöglicht Sven eine Mischung aus Planung und spontanen Entscheidungen vor Ort. „Beide Objektive bieten mir beim Fotografieren von Personen eine enorme Vielseitigkeit, wobei der AF mit Gesichts- und Augenerkennung der Alpha 1 von entscheidender Bedeutung ist. Er ist unglaublich schnell und zuverlässig und gibt mir die Freiheit, mich voll und ganz auf das Motiv einzulassen, weil ich weiß, dass die Bilder scharf sein und eine hohe Qualität aufweisen werden. Unschärfe gibt es in den Bildern nur, wenn ich es will!“

felix fischer hält seinen hemdkragen und schaut in die kamera © Sven Germann | Sony α1 + FE 50mm f/1.2 GM | 1/5s @ f/11, ISO 100

Diese Mischung kann der Grundstein für ein wunderbares redaktionelles Shooting sein. „Der größte Erfolg bei einer redaktionellen Geschichte ist es, wenn das Motiv oder der Kunde von den Bildern positiv überrascht ist. Es ist wichtig, jemanden von seiner besten Seite zu zeigen, doch wenn man ein unerwartetes Element des Charakters oder einen kreativen Blickwinkel wie diesen herausarbeiten kann, ist das der eigentliche Gewinn.“

Statt einer Sammlung ähnlicher Porträts „ist es für mich auch wichtig, bei der Arbeit an einer Geschichte eine Vielzahl von Aufnahmen und Bildern zu machen“, so Sven weiter. „Ich wünsche mir eine visuell spannende Erzählung, damit sie für den Leser interessant bleibt.“

felix fischer trägt eine rote jacke © Sven Germann | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/80s @ f/7.1, ISO 800

Dies – sowie der Sinn für Spontaneität, den Sven in seine Shootings einbringt – spiegelt sich in einer seiner Lieblingsaufnahmen aus der Session mit Felix wider.

„Ich entscheide mich meistens nicht für ein einzelnes Bild, da ich die Geschichten lieber als Ganzes betrachte, doch diese leicht verschwommene Schwarz-Weiß-Aufnahme von Felix gefällt mir sehr gut. Sie entstand in einem Moment, in dem er unerwartet auf mich zu und in den Fokussierabstand des 24-70mm kam und direkt in die Kamera schaute. Es ist perfekt unperfekt, aber voller Leben. Es zeigt, wie Felix ist, was letztlich die Verbindung ausmacht, die ich herstellen möchte.“

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Sven Germann

Sven Germann | Switzerland

„Bei der Fotografie geht es um mehr, als ‚nur‘ Bilder zu erschaffen. Es sind die Erlebnisse, Begegnungen und Emotionen, die mich immer wieder aufs Neue inspirieren.“

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