Porträt eines Mannes, versteckt durch ein Tuch mit Leopardenmuster

Kontrolle ist der Schlüssel

Nicholas Mastoras

Wenn es etwas gibt, das Nicholas Mastoras’ Vorgehensweise beim Porträtieren prägt, dann ist es Kontrolle. Doch Kontrolle ist nicht zwangsläufig eine Einschränkung. Vielmehr fördert sie seine Kunstfertigkeit und lässt Unerwartetes zu, wodurch er bei Aufnahmen im Studio oder vor Ort erstklassige und überraschende Ergebnisse erzielen kann.

Frau in pinkfarbener Hose posiert auf einem Hügel © Nicholas Mastoras | Sony α7 IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/800s @ f/2.8, ISO 200

Nicholas ist seit 2013 als Berufsfotograf tätig und fotografiert redaktionelle, kampagnenbezogene und kommerzielle Bilder. Er stammt zwar aus der Werbebranche, hatte jedoch schon immer eine Faszination für die Porträtfotografie. „Ursprünglich, weil sie mich aus meiner Komfortzone herausgeholt hat“, erklärt er. „Wie die meisten Leute habe ich gerne Schnappschüsse von Freunden und Familie gemacht, doch schon bald wollte ich mehr Kontrolle haben. Das hat sich so weit entwickelt, dass ich heute die Modelle so auswähle, dass sie zu dem Bild passen, das ich kreieren möchte. Zusammen mit meinem fantastischen Team aus Visagisten, Haar- und Modestylisten kann ich eine Vision verwirklichen, die so ist wie ich: prägnant, markant und stilisiert!“

Frau im grünen Oberteil posiert für ein Porträt © Nicholas Mastoras | Sony α7 IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/250s @ f/2.8, ISO 160

Ein wichtiger Teil dieser Vision ist die Beleuchtung. „Ich verwende gerne Stroboskoplicht, weil es einen ganz besonderen Effekt erzeugt“, sagt Nicholas. Seine ausgefeilte Herangehensweise zeigt sich in der Vielzahl von Stilen, die er entsprechend seinen Intentionen mit unterschiedlichen Winkeln, Lichtstärken, Modifikatoren und Farben umsetzt.

„Welchen Look ich wähle, hängt immer vom jeweiligen Projekt ab. Bei dieser Aufnahme wollte ich das Motiv zum Beispiel etwas schärfer darstellen, um die Textur des Make-ups zu zeigen. Darum habe ich links von der Kamera einen Beauty Dish mit Gitter und Diffusor platziert. Mit diesem Modifikator erhält man einen schönen plastischen Effekt – nicht zu hart und nicht zu weich. Welcher Modifikator für eine Idee am besten geeignet ist, lernt man durch Erfahrung“, erklärt Nicholas. „Experimentieren Sie also so viel wie möglich. Dadurch lernt man meisten.“

Frau posiert neben einem Backsteingebäude © Nicholas Mastoras | Sony α7 IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/800s @ f/2.8, ISO 250

„Wenn man draußen arbeitet, muss man ein Problemlöser sein. Das bedeutet, man muss die Umgebung passend zum Motiv auswählen und das natürliche Licht kontrollieren, um seine eigene Kreativität einbringen zu können. Bei den Aufnahmen mit der Sony Alpha 7 IV war das Licht wirklich außergewöhnlich. Ich drehte das Modell vom Licht weg und hatte einen großen Reflektor neben mir, um die Schatten auszugleichen.“

Frau mit Sonnenbrille in der Abenddämmerung © Nicholas Mastoras | Sony α7 IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/500s @ f/2.8, ISO 160

Nicholas kontrolliert nicht nur die Beleuchtung, sondern sorgt bei seinen Porträt-Shootings auch für eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Dadurch kann er seine Kreativität besser entfalten. „Wahrscheinlich wird mir jeder Porträtfotograf zustimmen, dass es wichtig ist, eine Beziehung zu seinem Motiv aufzubauen – vor allem, wenn sich das Modell unwohl fühlt. Sie müssen die Situation so kontrollieren, dass sich die fotografierte Person entspannt und sicher fühlt. Meistens versuche ich, sie zum Lachen zu bringen. Das hat schon oft wahre Wunder bewirkt!“

Frau im grünen Kleid schaut in die Kamera © Nicholas Mastoras | Sony α7 IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/250s @ f/2.8, ISO 160

Bei Fotografen ist das A und O für entspanntes Arbeiten jedoch ihre Ausrüstung. „2018 habe ich angefangen, Kameras und Objektive von Sony zu verwenden – und ich war absolut begeistert“, erinnert sich Nicholas. „Die Qualität der Sensoren sowohl der Alpha 7 IV als auch der Alpha 1 ist erstaunlich. Gleichzeitig sorgen der Dynamikumfang und der Spielraum in den RAWs dafür, dass ich selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen beste Ergebnisse erziele. Bei diesem speziellen Shooting mit der Alpha 1 musste ich die Schatten auffüllen, dann leicht unterbelichten und das Bild bei der Bearbeitung ein wenig anheben, damit die erforderliche Qualität erhalten blieb. Die Kameras haben einen solch großartigen Dynamikumfang, dass so etwas kinderleicht ist.“

Porträt eines Mannes mit bemaltem Gesicht © Nicholas Mastoras | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/250s @ f/5.6, ISO 100

„Es ist unglaublich, wie mühelos sich die Arbeit mit der Alpha 1 anfühlt“, schwärmt Nicholas. „Außerdem fand ich es toll, dass sie die gleiche hohe Auflösung wie die Alpha R Serie von Sony bietet, zum Beispiel einen 30-fps-Burst-Modus. Ein weiteres großes Plus ist die schnellere Blitzsynchronisationszeit der Alpha 1 von 1/400 Sekunden. Das macht es sehr viel einfacher, in hellen Umgebungen das Blitzlicht zu verstärken, egal ob drinnen oder draußen. Es bedeutet auch, dass ich weiter mit voller Leistung blitzen kann und nicht in die High-Speed-Synchronisation gehen muss, wo Energie verloren geht. Die Alpha 1 ist einfach ein fantastisches Werkzeug – ganz gleich, wo Sie fotografieren.“

Porträt eines Mannes, der sich auf einem Stuhl zurücklehnt © Nicholas Mastoras | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/200s @ f/5.6, ISO 200

„Weil ich all diese Kontrollmöglichkeiten habe, kann ich mit meinem Motiv und seinem Ausdruck interagieren. So weiß ich zum Beispiel, dass der Fokus dank des Sony AF mit Augenerkennung genau richtig ist. Für mich wäre allein der AF ein guter Grund, zu Sony zu wechseln und nie mehr zurückzuschauen!“

Ob im Studio oder vor Ort: „Mein Lieblingsobjektiv ist das 24-70mm f2.8 G Master. Es ist ein erstaunliches Werkzeug, das bei offener Blende genauso gut ist wie bei abgeblendetem Licht. Während ich also normalerweise bei etwa f/11 fotografiere, kann ich bei geringer Lichtstärke bis zu f/2.8 abblenden und erhalte die gleiche hervorragende Schärfe. Die Leistung der Sony Objektive ist kaum zu übertreffen.“

Porträt eines Mannes im Hemd mit Leopardenmuster © Nicholas Mastoras | Sony α1 + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/250s @ f/5.6, ISO 100

Und so liegt es an Nicholas, in seinen Bildern „das Unerwartete geschehen zu lassen. Und darin liegt der eigentliche Zauber der Porträtfotografie.“

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Nicholas Mastoras | Greece

„Letztendlich geht es nicht darum, wie du die Dinge siehst, sondern darum, wohin sie dich bringen.“

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