frau auf einer wiese mit gelben blumen

Environmental Portraits

Mit der Sony Alpha 7CR

Mein Name ist Laura Zalenga und ich bin konzeptionelle Porträt- und Selbstporträt-Fotografin. Ich komme ursprünglich aus Deutschland, lebe aber in Rotterdam. Durch mein Architekturstudium habe ich eine sehr klare, minimalistische Bildsprache entwickelt, die dem Konzept und den Emotionen Raum lässt, ohne dass sie laut sein müssen.

Ganz gleich, ob ich ein Selbstporträt mache oder eine andere Person fotografiere – ich versuche immer, mein Motiv in einer engen Beziehung zu seiner Umgebung darzustellen. Verbundenheit, Verletzlichkeit und Introvertiertheit sind Themen, die in meinen Bildern häufig vorkommen, weil sie mir auch persönlich wichtig sind.

laura zalenga mit ihrer sony ilce-7cmr

Sie gehörten zu den ersten, die die Alpha 7CR ausprobiert haben. Was waren Ihre ersten Eindrücke und welche Funktionen haben Ihnen besonders gut gefallen?

Mein erster Gedanke zur Sony Alpha 7CR war, dass sie optisch sehr ansprechend ist. Ich mag das Aussehen, die Haptik und die Form, die sich von der üblichen Alpha 7 Serie unterscheidet. Auch das schwenkbare Display ist eine Neuerung, über die ich mich sehr gefreut habe.

Meine Lieblingsfunktion ist jedoch der KI-gesteuerte Augen-Autofokus. Wahrscheinlich brauche ich gar nicht viel dazu zu sagen: Er macht Selbstporträts einfach deutlich einfacher. Doch auch bei meinem Fotoshooting mit den Tänzern Evan Schwarz und Wouter Vertogen war ich beeindruckt. Ich begann, dem Autofokus so sehr zu vertrauen, dass ich ihn nicht mehr ständig überprüfte und mich stattdessen voll und ganz auf die Posen, das Licht und die Konzepte konzentrieren konnte.

Ein weiteres großes Plus ist für mich die Bildqualität. Die Kombination aus 61 Megapixeln, der bekannten hohen ISO-Leistung von Sony und dem großen Dynamikumfang ist für eine so kleine und kompakte Kamera wirklich bemerkenswert. Für meine Arbeit ist es die perfekte Symbiose. Dadurch werde ich die Kamera auf viele weitere Abenteuer mitnehmen können.

zwei männer posieren zwischen farn © Laura Zalenga | Sony α7CR + FE 35mm f/1.4 ZA | 1/500s @ f/1.4, ISO 100

Inwiefern werden Ihnen diese Merkmale bei der Arbeit helfen?

Für mich liegt der entscheidende Vorteil darin, dass ich eine unglaublich leistungsstarke Kamera selbst an schwer zugängliche Orte mitnehmen kann. Bisher musste ich entweder unter körperlicher Anstrengung unhandliche Ausrüstung mit mir herumtragen oder mich für eine weniger leistungsfähige, aber tragbare Ausrüstung entscheiden und dabei Kompromisse bei der Bildqualität und den Funktionen eingehen.

Außerdem kann ich mit der Kamera spontaner fotografieren, weil sie sich in einer kleinen Tasche überallhin mitnehmen lässt. Man kann sie einfach einstecken und unterwegs auf der Straße oder in der Natur schöne Gelegenheiten ergreifen.

Da ich häufig Selbstporträts mache, bin ich sehr begeistert von dem neuen schwenkbaren Display. Dadurch kann ich nicht nur die Creators‘ App als Fernbedienung verwenden, sondern auch das Kameradisplay sehen. Das gibt mir zusätzlichen Spielraum und spart mir viel Zeit bei der Suche nach Möglichkeiten, das Bild zu verbessern. Doch auch beim Fotografieren anderer Personen probiere ich oft gerne ungewöhnlich hohe oder niedrige Perspektiven aus, was durch das flexible Display sehr viel einfacher wird.

laura zalenga posiert für ein selbstporträt mit ihrer auf einem stativ montierten kamera

Die Alpha 7CR soll Profi- und Hobbyfotografen die Bildqualität, Bedienbarkeit und Autofokusleistung bieten, die sie für ihre Projekte benötigen. Glauben Sie, dass sie diesem Anspruch gerecht wird?

Auf jeden Fall. Und man kann wohl mit gutem Gewissen sagen, dass die Alpha 7CR Fotografen mit ihrem kleineren und leichteren Gehäuse einen unschätzbaren Vorteil bieten wird: mehr kreative Freiheit. Man kann sie einfach immer und überallhin mitnehmen.

Der neue KI-gestützte Autofokus befreit vom technischen Aspekt, der mit der Fotografie verbunden ist, und lenkt den Fokus auf das, was Kameras nicht leisten können: das kreative Konzept, die Posen, die Interpretation einer Situation und die Kommunikation mit den Menschen im Bild.

Dank der hohen Auflösung kann man nicht nur in jeder beliebigen Größe drucken, sondern ein Bild auch zuschneiden und in der Nachbearbeitung kreativ sein.

zwei männer posieren kopfüber zwischen farn © Laura Zalenga | Sony α7CR + FE 35mm f/1.4 ZA | 1/500s @ f/1.4, ISO 100

Welche Objektive und welches Zubehör von Sony verwendeten Sie für Ihre ersten Tests und warum?

Bei meinem Test hatte ich mein FE 35mm f/1.4 ZA dabei. Es ist zwar nicht so kompakt und optisch ausgereift wie die G Master Version, doch ich liebe die Wiedergabe. Ich wollte die hervorragende Blendenöffnung von f/1.4 nutzen und gleichzeitig die Vorteile des kleinen und leichten Designs der Kamera voll ausschöpfen. Dank der kleineren Größe konnte ich für meine Selbstporträt-Aufnahmen außerdem ein leichtes Reisestativ wählen. Vor allem bei längeren Wanderungen in der Natur, wenn das Gewicht und die Größe des Gepäcks eine große Rolle spielen, ist die Wahl der Ausrüstung sehr wichtig.

Die kompakte Ausrüstung erwies sich auch als vorteilhaft, wenn ich in einer Umgebung wie der Blumenwiese fotografierte. Ich möchte nicht unbedingt die Aufmerksamkeit der Leute auf mich ziehen, wie es mit einer größeren Ausrüstung meist passiert – damit sieht es immer so aus, als wäre eine große Produktion im Gange.

Ich habe die Alpha 7CR zunächst mit dem zusätzlichen Griff getestet, was hervorragend funktioniert hat. Während des Shootings mit den Tänzern habe ich die Kamera ohne ihn benutzt – und der Komfort war trotzdem noch ziemlich hoch. Wenn ich mit schwereren Objektiven arbeite, wie meinem Lieblingsobjektiv, dem 85mm f/1.4 GM, werde ich den Griff wahrscheinlich verwenden, um eine bessere Balance zu haben.

laura zalenga stellt eine aufnahme mit ihrer sony alpha 7cr ein

Welchen Rat würden Sie angehenden Content-Creatorn geben, die Sie und Ihre Arbeit bewundern?

Ich wünschte, ich hätte den einen magischen Tipp, der alles verändert, doch soweit ich weiß, ist der Schlüssel zum Erfolg tatsächlich harte Arbeit und eine große Portion Glück. Vielleicht hätte ich gerne früher gewusst, dass alle meine Zweifel und Kämpfe auch 99 % der Menschen, zu denen ich aufschaue, in irgendeiner Weise erlebt haben – und wahrscheinlich immer noch erleben. Nur leben wir in einer Welt, die mehr nach glamouröser Perfektion als nach verletzlicher Ehrlichkeit strebt. Wenn ich auf die vielen Menschen zurückblicke, die ich im Laufe meiner beruflichen Laufbahn getroffen habe, scheint es, dass eine gute Balance zwischen dem Zweifel an der eigenen Arbeit und dem Glauben an sie entscheidend ist. Man muss andere davon überzeugen können, dass die eigene Kunst großartig ist, doch man muss auch an ihr zweifeln, damit man sich nicht zurücklehnt und aufhört zu experimentieren und zu lernen.

frau posiert auf einer wiese mit farn für die kamera © Laura Zalenga | Sony α7CR + FE 35mm f/1.4 ZA | 1/160s @ f/1.4, ISO 125

Haben Sie noch ein paar letzte Anmerkungen?

Stellen Sie sich das Gesicht meines 24-jährigen Ichs an dem Tag vor, an dem es plötzlich beschloss, freiberufliche Fotografin statt Architektin zu werden, wenn es gewusst hätte, dass es weniger als zehn Jahre später zu den ersten Fotografen weltweit gehören würde, die von Sony gebeten werden, seine neue fantastische Kamera zu testen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es gelacht hätte, weil die Vorstellung so unrealistisch ist.

Folgen Sie Ihrem Instinkt und Ihrer Leidenschaft, kämpfen Sie sich durch schwierige Zeiten und hören Sie nicht auf die innere Stimme, die Sie glauben lassen will, dass Sie nie gut genug sein werden.

zwei männer an einem see voller seerosen © Laura Zalenga | Sony α7CR + FE 35mm f/1.4 ZA | 1/500s @ f/1.4, ISO 320

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