Mein Name ist Brendan de Clercq. Ich bin ein irisch-französischer Fotograf und Mixed-Media-Künstler und lebe derzeit in den Niederlanden. Mein Interesse an der Fotografie wurde mir von meinem Vater in die Wiege gelegt, der selbst ein anerkannter Fotograf und Dokumentarfilmer war. Ich bin ein großer Fan kraftvoller Bilder mit klarem emotionalen Ausdruck und möchte mein Publikum mit meiner Arbeit berühren.
Es inspiriert mich sehr, neue Herangehensweisen an meine Arbeit auszuprobieren. Darum habe ich mich über das Angebot gefreut, die neuen Sony E Weitwinkelobjektive zu testen: das PZ 10-20mm f/4 G, das 11mm f/1.8 und das 15mm f/1.4 G.
Als ich die Objektive zum ersten Mal in die Hand nahm, war ich mir nicht sicher, was mich erwarten würde. Besonders beeindruckt haben mich die Größe und das Gewicht – sie sind winzig, fühlen sich aber trotzdem sehr solide an. Als Fotograf der ‚alten Schule‘ war ich außerdem froh, dass das 15mm f/1.4 G einen Blendenring hat. Das war das Objektiv, das ich zuerst ausprobieren wollte.
Ich habe mich nie als Fan von Weitwinkelobjektiven betrachtet, da ein Großteil meiner Arbeit auf Porträts ausgerichtet ist, doch die Vorstellung eines Weitwinkelobjektivs mit einer solch großen Blendenöffnung hat mich gereizt.
Aufgrund der kurzen Brennweite befand ich mich nur wenige Zentimeter vom Gitarristen entfernt, doch das Bokeh war wunderbar weich und die Schärfe seiner Augen trotz voller Blendenöffnung bemerkenswert. Auf diese Weise zu fotografieren hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich meine Meinung über Weitwinkelobjektive geändert habe!
Als nächstes war das 11mm f/1.8 an der Reihe. Ich entschied mich, mit den Modellen nach draußen zu gehen. Das Fotografieren mit offener Blende war so toll, dass ich einfach weitergemacht habe. Da es sich um ein Weitwinkelobjektiv handelte, war es schwieriger, eine geringe Schärfentiefe zu erreichen, doch ich war erstaunt, dass es selbst bei diesen Porträtaufnahmen aus nächster Nähe keine Verzerrung gab.
Bei den Videoaufnahmen kam dann das PZ 10-20mm f/4 G zum Einsatz. Die Flexibilität des Zooms war großartig, doch besonders beeindruckt haben mich die Geräuschlosigkeit und die Steuerung des Power-Zooms. Ich hatte nie zuvor einen verwendet, doch die Präzision der Steuerung hat mich vollends überzeugt. Ich war gespannt, wie die Unterdrückung des Focus Breathing funktionieren würde. Dies war etwas, worauf ich bis dahin nie geachtet hatte. Im Vergleich zu einigen älteren Prime-Modellen, die ich bei mir hatte, war der Unterschied jedoch deutlich spürbar.
Im Hinblick auf die Schärfe konnte ich zwischen den drei Objektiven selbst beim Zoomen keinen Unterschied feststellen – und das obwohl ich so ziemlich alles bei voller Blende aufgenommen habe. Auch die Fokussierung reagierte sehr schnell. Da ich den Autofokus mit Augenerkennung verwendet habe, war die Schärfe schon eingestellt, bevor ich überhaupt an die Komposition denken konnte.
Die Balance war auf einem kleinen Gehäuse wie der der Alpha 6600 mit allen drei Objektiven perfekt. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Handling zu schwer war, wie es manchmal bei kleinen Gehäusen der Fall sein kann.
Das ist eines der Dinge, die ich an den Objektiven von Sony so schätze. Ich muss mir nie Gedanken über die Technik machen, sondern kann mich schnell bewegen und mich auf meine Motive konzentrieren.
Die Erfahrung, die Objektive auszuprobieren und mit einer derart kompakten Ausrüstung zu fotografieren, war sehr erfrischend und hat großen Spaß gemacht. Ehrlich gesagt hat es mich in meine Kindheit zurückversetzt, als ich zum ersten Mal eine Kamera in die Hand genommen habe.
Ich kann mir gut vorstellen, die Objektive in verschiedensten Situationen einzusetzen – Straßen- und Architekturfotografie fallen mir da als erstes ein. Außerdem freue ich mich darauf, sie bei einigen Projekten mit wenig Licht zu verwenden. Und sie haben mich sogar dazu gebracht, über Sternaufnahmen nachzudenken.
„Eines Tages werde ich das perfekte Porträt aufnehmen. Eines, das Emotionen in vollen Zügen einfängt. Das ist der Grund, warum ich die Messlatte für meine Fotografie jeden Tag ein Stück höher lege.“