Mein Name ist Olivier Schmitt und ich bin von Beruf Fotograf und Filmemacher. Bei meiner Arbeit verfolge ich schlicht und einfach das Ziel, der Kreativität Vorrang vor der Technik zu geben – und die von mir gewählte Sony Ausrüstung bietet mir dafür genau die richtige Flexibilität.
Ich hatte das Glück gefragt zu werden, ob ich die neuen APS-C-Weitwinkelobjektive von Sony – das 11mm f/1.8, das 15mm f/1.4 G und das PZ 10-20mm f/4 G – ausprobieren möchte. Ich nahm eine Auswahl an Kameras mit, die mir beim Fotografieren maximale Flexibilität bieten: die Alpha 6600, die Vlog-Kamera ZV-E10 und sogar meine neue Alpha 7 IV. Auf den ersten Blick leisten alle drei Objektive praktisch das Gleiche, doch in der Praxis hatte ich das Gefühl, dass jedes seine eigene Identität und speziellen Funktionen hat, und ich brannte darauf, diese Theorie einem Praxistest zu unterziehen. Ich entschied mich für einen Spaziergang durch Paris, aus reinem Vergnügen und um die Erinnerungen an meine Studentenzeit wieder aufleben zu lassen – die Geburtsstunde meiner Leidenschaft für die Fotografie und das Filmemachen.
Da meine Hauptleidenschaft das Filmen ist, freute ich mich darauf, die Objektive in verschiedenen Situationen auszuprobieren. Sie sind unglaublich leicht und kompakt und eignen sich daher perfekt fürs Vloggen und für „Run and Gun“-Filme. Für mich ist die beste Ausrüstung immer die, die man schnell in den Rucksack packen kann, die einen nicht belastet und mit der man einfach Spaß hat.
Zuerst habe ich das PZ 10-20mm f/4 G an meine ZV-E10 angesetzt. Als Vlog-Objektiv bietet es die perfekte Brennweite. Ich bin bereits ein großer Fan des E 10-18mm f/4, doch dieses neue Objektiv ist sogar noch kleiner und leichter. In einem Setup mit Griff oder einem kleinen Gimbal ermöglicht die Kombination aus dem Bildstabilisierungssystem der Kamera und der Power-Zoom-Funktion des Objektivs flüssige Bewegungen, während sich der Sichtwinkel ganz leicht ändern lässt. Die Fokusgeschwindigkeit war einwandfrei und ich konnte mich auf den Bildausschnitt konzentrieren, anstatt mir Gedanken darüber zu machen, ob die Kamera mein Gesicht scharf stellt.
Mit dem 11mm f/1.8 wollte ich etwas anderes ausprobieren. Ich entschied mich dafür, mit meiner Alpha 7 IV im APS-C Cropmodus eine Nachtaufnahme mit Langzeitbelichtung von einer Brücke mit Blick über den Fluss zu machen. Dank des ultraweiten Sichtwinkels gelang es mir, den dramatischen Himmel einzufangen. Für den Vordergrund wartete ich, bis ein Boot unter der Brücke hindurchfuhr.
Ich war sehr beeindruckt, wie gering die Verzerrung ausfiel. Auch die Schärfe war über den gesamten Bildausschnitt – selbst bei f/16 – hervorragend. Ein Objektiv wie dieses eignet sich perfekt für Nachtaufnahmen, besonders wenn man mit möglichst niedrigem ISO-Wert und weit geöffneter Blende fotografieren möchte.
Das 15mm f/1.4 G habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Es bietet ein ähnliches Sichtfeld wie das FE 24mm f/1.4 G Master – möglicherweise mein absolutes Lieblingsobjektiv. Das Bokeh war bei offener Blende einfach wunderschön und man konnte überhaupt keine Verzerrung erkennen. Der manuelle Blendenring ist bei Videoaufnahmen ein großer Vorteil, da es sich beim Einstellen der Blende häufig als praktischer erweist. Ich habe sowohl mit der ZV-E10 als auch mit der Alpha 7 IV fotografiert und war bei beiden Modellen von den Ergebnissen schwer beeindruckt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Objektive für ein leichtes Reise-Setup einfach perfekt sind. Nachdem ich den ganzen Tag und den größten Teil des Abends auf den Straßen unterwegs gewesen war, fand ich es toll, am Ende des Shootings keine Rückenschmerzen zu haben. Es mag seltsam erscheinen, dass ich die Objektive an der Alpha 7 IV verwendet habe, da sie ja für APS-C-Gehäuse konzipiert sind, doch als Filmemacher konnte ich feststellen, dass sie im Super 35 Cropmodus tadellos funktionieren. Mir schweben bereits verschiedene Situationen vor, in denen mir die Kompaktheit der Objektive in Verbindung mit einem kleinen Gehäuse mehr Flexibilität bieten wird.
„Bei meiner Arbeit verfolge ich schlicht und einfach das Ziel, der Kreativität Vorrang vor der Technik zu geben – und die von mir gewählte Sony Ausrüstung bietet mir dafür genau die richtige Flexibilität.“