straßenszene im warmen nachmittagslicht

Ein frischer Blick auf die Stadt

Davide Oricchio

Sind Sie auch schon einmal in einer Stadt an einer Sehenswürdigkeit gelandet, die von Hunderten anderer Fotografen umlagert wurde? Manchmal auf Reisen – oder auch bei einem Spaziergang durch die eigene Stadt – scheint es, als müssten alle ein und dasselbe Motiv aus genau gleicher Perspektive fotografieren. Dabei hat das Stadtleben noch so viel mehr als das zu bieten. Laut Davide Oricchio muss man dazu nur auf Entdeckungstour gehen, sich umschauen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Als erfahrener Reise- und Dokumentarfotograf stützt Davide seinen Ansatz auf den einfachen Wunsch, Neues zu entdecken. Wiederholung ist für ihn keine Option. „Am Reisen hat mir schon immer gefallen, neue Kulturen kennenzulernen und mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, allerdings nicht aus dem typisch touristischen Blickwinkel. Ich tauche gerne richtig in die Stadt ein, oft mit einem Reiseführer, mit dem ich neue Orte erkunden kann. Oder ich mache mich allein auf den Weg, um die Stadt neu zu entdecken. So kann ich eine andere Geschichte erzählen – eine, die authentischer ist als die Standardperspektive.“

antike italienische stadt, in sanftes licht getaucht © Davide Oricchio | Sony α7 IV + FE 35mm f/1.4 GM | 1/640s @ f/5.6, ISO 100

Wie Davide sagt, lässt sich dieser Ansatz überall anwenden, man benötigt nur ein wenig Entdeckerfreude – ob zu Hause oder auf Reisen. Auf den kürzlich in seiner Heimatstadt Rom aufgenommenen Bildern zeigt Davide ähnlich frisch entdeckte Motive, wie er sie auch am anderen Ende der Welt aufgenommen hätte. „An einem fremden Ort schaut man sich unablässig um, sucht und stellt Unterschiede fest, und genau das ist das Spannende.“

„Für meinen Ansatz“, fährt er fort, „braucht es Begeisterung und Offenheit für neue Entdeckungen, die sich auch in der Heimatstadt finden. Bleiben Sie fokussiert, halten Sie Ausschau nach Momenten, Details und Lebensmustern in einem Kontext. Wenn man sich vorstellt, alles wäre fremd, kann man kreativer arbeiten. Besonders wichtig sind dabei die persönliche Note, neue Perspektiven, die Suche nach neuen Orten, das Erkunden von Gegenden fernab des Massentourismus oder das Fotografieren bekannter Sehenswürdigkeiten zu ungewöhnlichen Zeiten, sodass sie eine ganz andere Stimmung vermitteln.“

rote blüten an der ecke eines italienischen gebäudes © Davide Oricchio | Sony α7 IV + FE 35mm f/1.4 GM | 1/100s @ f/5.6, ISO 100

Davide möchte bei seinem Ansatz möglichst neutral bleiben und bevorzugt bei seinen meist ohne Stativ angefertigten Aufnahmen einen entspannten Prozess. Gerne arbeitet er mit einem Objektiv – häufig dem FE 35mm f/1.4 GM –, das eine sehr menschliche und dokumentarische Perspektive vermittelt. „Ich lasse mich am liebsten durch die Stadt treiben und schaue, wohin mich meine Füße tragen“, sagt er. „Wenn man so den Augenblick genießt, entstehen oft interessantere Ergebnisse, als wenn man einer festgelegten Route folgt!“

schmuckloses weißes gebäude mit statue auf dem dach © Davide Oricchio | Sony α7 IV + FE 35mm f/1.4 GM | 1/640s @ f/5.6, ISO 100

„Das FE 35mm f/1.4 ist ein Objektiv, das realistischere und trotzdem wunderschöne Bilder der Stadt einfängt. Die Optik und die weiche Darstellung einer Szene kommen dem menschlichen Blick recht nahe. Das schafft eine fantastische Verbindung zur Dokumentation, wohingegen ein viel längeres Objektiv das Bild komprimieren und den gegenteiligen Effekt haben würde. Zudem ist es ein sehr vielseitiges Objektiv“, lobt er, „denn es lassen sich damit verschiedenste Arten von Fotos machen: Porträts, Straßenaufnahmen ... Ich nutze es sogar für Landschaftsbilder oder Reportagen.“

An seine Alpha 7 IV montiert, ist Davide damit perfekt ausgerüstet für seine erfrischende Art der Reisefotografie. „Auch die Kamera ist großartig, denn ich benötige den ganzen Tag über nur noch ein Gerät, ob für Fotos oder Videos – ein echter Vorteil für alle, die schon einmal mit schwerem Gepäck zu Reiseaufnahmen aufgebrochen sind. Dank der integrierten Bildstabilisierung der Alpha 7 IV kann ich auch aus der Hand deutlich schärfere Fotos und flüssigere Videos aufnehmen.“

zwei personen auf einem baumgesäumten feldweg © Davide Oricchio | Sony α7 IV + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/1250s @ f/5.6, ISO 100

„Dank ihrer gegenüber dem Vorgängermodell höheren Auflösung von 33 Megapixeln kann ich mit der Alpha 7 IV auch zuverlässiger drucken“, fährt er fort. „Und damit verbunden ist die großartige Colour Science direkt auf der Kamera, mit der ich alles perfekt an meinen Bearbeitungsstil anpassen kann, von der Farbkorrektur bis hin zu minimalen Anpassungen der Farbintensität auf meinen Bildern!“

All diese Funktionen helfen Davide, ins Zentrum des Geschichtenerzählens vorzudringen, einen Prozess, den er gerne vergleicht mit dem „Verpacken einer Botschaft in meinen Bildern – etwas, das der Betrachter damit verbindet. Wenn wir immer nur dieselben Bilder aus derselben Perspektive sehen, wird das schnell langweilig und nichtssagend. Ein gutes Bild braucht mehr als bloße Ästhetik, und indem ich Kontext, Realität und eine persönliche Note hinzufüge, kann ich eine interessantere und ausdrucksstärkere Geschichte erzählen. So werden beispielsweise kleine Details wie die Weinreben, die an der Mauer eines Gebäudes emporranken, von jemandem, der sich nur auf die Highlights einer Stadt konzentriert, leicht übersehen. Für mich aber stehen sie sinnbildlich für das Leben in Rom. Die Alpha 7 IV ist für mich das perfekte Gerät, um ein solches Bild zum Leben zu erwecken und diese einzigartigen Perspektiven einer Stadt einzufangen.“

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