frisch verheiratetes paar küsst sich in einer berglandschaft

Porträtaufnahmen bei Hochzeiten

Yannick Zurflüh

Wenn man fast ein ganzes Jahrzehnt lang Hochzeiten fotografiert hat, kann man bestimmte Erkenntnisse über sein Handwerk ableiten. Yannick Zurflüh betont, dass Hochzeitsfotografen lernen müssen, auf ihren Instinkt zu hören, da ihnen der entscheidende Moment sonst leicht entgleitet. Inmitten des Adrenalinrauschs eines Hochzeitstages müssen sich Fotografen auf ihren eigenen Stil und ihre eigenen Emotionen konzentrieren und den perfekten Partner an ihrer Seite haben. Für Yannick ist dieser Partner seine Sony Alpha 1.

Yannick zählt zu den gefragtesten Hochzeitsfotografen der Schweiz. Seiner Ansicht nach kommt es vor allem darauf an, den Tag zu genießen – und zwar sowohl auf emotionaler als auch auf künstlerischer Ebene. Dabei spielt nicht nur die Auswahl von Aufträgen, die ihn kreativ inspirieren, eine entscheidende Rolle, sondern auch die der jeweiligen Paare. Yannicks entspannter, unkomplizierter und intimer Stil basiert auf einer engen und authentischen Beziehung zu seinen Auftraggebern.

nahaufnahme der hand eines mannes, der seine braut berührt © Yannick Zurflüh | Sony α1 + FE 50mm f/1.2 GM | 1/1600s @ f/1.2, ISO 100

Yannicks visueller Stil entspringt seinem Wunsch, Bilder zu erschaffen, die seine Leidenschaft für die Fotografie widerspiegeln, und weniger dem Ziel, neue Kunden zu gewinnen. „Mein Stil war mir sowohl aus praktischer als auch aus ästhetischer Sicht schon immer sehr wichtig“, bestätigt er. „Das gibt mir die Freiheit, meine Arbeit zu genießen. Je persönlicher Ihre Herangehensweise und Ihre Philosophie sind, desto länger bleiben Sie im Geschäft und desto glücklicher sind Sie – und das ist auch für die Hochzeitspaare attraktiv. Wenn man sich verbiegt, ist es nicht dasselbe, es ist nicht echt.“

nahaufnahme eines frisch verheirateten paares kurz vor einem kuss © Yannick Zurflüh | Sony α1 + FE 50mm f/1.2 GM | 1/1600s @ f/1.8, ISO 100

Alles beginnt mit dem ersten Kontakt zu den Paaren. Bei diesen Treffen entwickelt er zunächst einmal eine Vorstellung davon, was diese sich für ihren Hochzeitstag wünschen. „Schon Monate oder sogar Jahre vor der Hochzeit baue ich zu den Paaren eine Beziehung auf“, erklärt Yannick. „Ich glaube, das macht 80 Prozent des Erfolgs meiner Porträts aus. Wir lernen uns sozusagen erst einmal richtig kennen.“

Dadurch ist er am Tag der Hochzeit in den Augen der Brautleute weniger ein Fotograf als vielmehr ein Freund. Das kann einen großen Unterschied machen, wenn es darum geht, eine angenehme, natürliche Atmosphäre zu schaffen.

frisch verheiratetes paar lacht, während es sich umarmt © Yannick Zurflüh | Sony α1 + FE 50mm f/1.2 GM | 1/3200s @ f/1.2, ISO 100

„Ich bringe die Paare an einen ruhigen Ort, wo uns niemand sieht, und lasse sie ein wenig zur Ruhe kommen. Es ist die einzige Zeit des Tages, in der sie nicht im Mittelpunkt stehen und ganz sie selbst sein und reden können. Ich lasse sie nicht posieren. Früher habe ich das als Schwäche von mir gesehen, doch im Laufe der Jahre hat es sich zu einer Stärke entwickelt, die meinen Stil ausmacht.“

Für die Atmosphäre, die er schaffen möchte, ist der „Silent Shooting“ Modus seiner Alpha 1 von entscheidender Bedeutung. „Wenn der Verschluss nicht zu hören ist, vergessen die Paare viel eher, dass ich da bin, und sind ganz sie selbst“, erklärt er. „Daher nutze ich den Modus andauernd – ich bin quasi darauf angewiesen.“

braut und bräutigam unter einem schleier kurz vor einem kuss © Yannick Zurflüh | Sony α1 + FE 35mm f/1.4 GM | 1/640s @ f/2.0, ISO 125

Um seinem unverwechselbaren Stil treu zu bleiben, der Intimität auf natürliche Weise einfängt, setzt Yannick hauptsächlich auf einfache Techniken. „Um die Einfachheit zu bewahren und ein Gefühl von Ruhe zu erzeugen, fotografiere ich die meiste Zeit mit weit geöffneter Blende. Wenn ich den Hintergrund unscharf mache, ist das für mich so, als würde ich sämtliche Umgebungsgeräusche abstellen und die ganze Aufmerksamkeit auf das Paar lenken. Das Bild wird zu ihrer eigenen kleinen Welt. Daher nutze ich zusammen mit meinen Sony Alpha 1 Kameras gerne lichtstarke Objektive mit Festbrennweite wie das FE 50mm f/1.2 GM und das FE 35mm f/1.4 GM. Die Blendenwerte sind für mich sehr wichtig, denn selbst bei einem Objektiv mit F/2,8 entsteht mehr Hintergrund, als ich für meinen Stil brauche.“

„Eine Ausnahme bilden nur Silhouetten, die für mich eine weitere Möglichkeit darstellen, bestimmte Momente zu vereinfachen. Ich wähle sie häufig, wenn im Bild mehr Unordnung herrscht, als mir lieb ist. Dann werden die Schatten zu einem reinen Schwarz und die Umarmung des Paares zu etwas Unkompliziertem und Symbolischem.“

silhouette eines brautpaares © Yannick Zurflüh | Sony α1 + FE 35mm f/1.4 GM | 1/125s @ f/1.4, ISO 400

Zudem vereint die Alpha 1 die Funktionen mehrerer anderer Sony Kameras in sich und stellt somit ein beeindruckendes Werkzeug für Yannick dar. „Die Kamera ist eine großartige Mischung aus der Alpha 7R und der Alpha 9 Serie“, bestätigt er. „Sie bietet herausragende Geschwindigkeit und einen exzellenten Autofokus, was für mich beim Fotografieren von Porträts mit offener Blende unerlässlich ist. Besonders überrascht hat mich jedoch, wie sehr ich mich an die hohe Megapixelzahl der Kamera gewöhnt habe. Da ich vorher mit der Alpha 9 gearbeitet habe, dachte ich nicht, dass ich diese so sehr brauchen würde. Doch jetzt schätze ich die Flexibilität, meine Aufnahmen zuschneiden zu können, insbesondere wenn der Bildausschnitt sehr groß ist.“

pärchen auf einem balkon in der dämmerung © Yannick Zurflüh | Sony α1 + FE 50mm f/1.2 GM | 1/4000s @ f/2.0, ISO 100

Schließlich hilft Yannick die leistungsstarke und vielseitige Kamera, die Arbeit zu vollenden, die er bereits Monate vor dem Hochzeitstag begonnen hat. „Ich würde auf jeden Fall sagen, dass die Art und Weise, wie ich mich den Paaren zuwende und mit ihnen den gesamten Prozess durchlaufe, einen großen Einfluss auf meinen Erfolg hat. So entsteht der Stil, für den ich bekannt bin – und es hält auch mein Interesse wach. Die Sony Alpha 1 hilft mir, meine Arbeit zu vollenden. Früher habe ich alle paar Jahre die Kamera gewechselt, doch jetzt sehe ich dafür keine Notwendigkeit mehr. Für mich ist sie der perfekte Partner.“

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Yannick Zurflüh

Yannick Zurflüh | Switzerland

„Das größte Kapitel steht noch bevor. Lasst uns gemeinsam ein paar Seiten umblättern.“

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