Bildfokus

Gabor Nagy | Hochebene

Auf der Hochebene von Castelluccio di Norcia – einem kleinen Dorf im Apennin in Mittelitalien – zu stehen, ist ein ganz besonderes Gefühl. Das Plateau liegt auf einer Höhe von 1.200 Metern, was an sich schon bemerkenswert ist, doch die umliegenden Berge sind über 2.000 Meter hoch.

Man hat das Gefühl, gleichzeitig im Hochgebirge und im Flachland zu sein.

Schon seit Jahren wollte ich den Nationalpark Monti Sibillini und Castelluccio di Norcia besuchen – und im Herbst 2021 hatte ich endlich die Gelegenheit dazu. Insgesamt habe ich etwa eine Woche dort verbracht, bin viel gewandert und mit dem Fahrrad gefahren. Durch meine Erkundungen konnte ich den Ort gut kennenlernen und die Auswirkungen seiner jüngsten Vergangenheit mit all den verheerenden Erdbeben mit eigenen Augen sehen.

Diese ersten Besuche in einer bestimmten Gegend sind für mich eine Art Appetitanreger. Sie führen dazu, dass ich mich in Zukunft mit den Naturschätzen, die ich dort finde, noch intensiver befassen möchte. Bei diesem Besuch wollte ich unter anderem die sanft geschwungenen Sibillinischen Berge und den Nebel fotografieren, der am frühen Morgen über die Hänge zieht. Diese Aufnahme zeigt das Zusammentreffen der beiden Komponenten, die bei Sonnenaufgang zu einer Einheit verschmelzen.

Ich bin um vier Uhr morgens mit meiner gesamten Kameraausrüstung aufgebrochen, um die Szene auf dem Plateau unter mir einzufangen. Ich wusste genau, welche Art von Bild ich haben wollte, und hatte den Gipfel, den ich dazu besteigen musste, bereits ausgekundschaftet. Er bot einen 360-Grad-Blick über die umliegenden Täler und Berge.

Meine Begleiter waren meine Sony Alpha 1 und das FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS Objektiv. Der Telezoom und der leistungsstarke 50-Megapixel-Sensor der Alpha 1 eignen sich hervorragend, um Teleaufnahmen von Landschaften machen. Also habe ich alles, was ich brauche, in einer einzigen Kombination.

In diesem Fall war das Motiv viele Kilometer von mir entfernt und es war noch immer früh am Morgen. Also habe ich mit einer weit geöffneten Blende von f/5.6 fotografiert und die Verschlusszeit auf 1/100 Sekunde verkürzt.

wolken ziehen über hügel in italienischer landschaft © Gabor Nagy | Sony α1 + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/100s @ f/5.6, ISO 200

Dank der integrierten und objektivbasierten SteadyShot-Funktion kann ich Bilder wie dieses aus der Hand fotografieren, selbst mit langen Teleobjektiven. Außerdem habe ich den Autofokus der Alpha 1 verwendet, der selbst bei den kontrastarmen, nebligen Bedingungen problemlos scharfstellen konnte. Das war angesichts der großen Entfernung und des schwachen, diffusen Lichts einfach fantastisch. Die Alpha 1 überzeugt eben immer auf der ganzen Linie.

Nachdem ich die Aufnahme im Kasten hatte, rannte ich wieder die Berge hinunter, denn ich wollte den Nebel noch aus einer anderen Perspektive einfangen – im eingestürzten Dorf Castelluccio. Es war einer dieser Momente, in denen das Licht und die Bedingungen perfekt waren. Und obwohl ich es wie immer direkt spürte, dass dies ein besonderer Moment war, wurde es mir erst richtig bewusst, als ich die fertigen Bilder auf einem großen Bildschirm sah –

zu einem Zeitpunkt, an dem sich bereits alles gelegt hatte und der Moment vorbei war, sodass nur noch das finale Bild sprechen konnte. Ich kann es kaum erwarten, mit meiner Sony Ausrüstung im Gepäck wiederzukommen.

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