Mein Name ist Zilver Schmitz und ich bin ein junger Filmemacher und Fotograf aus den Niederlanden. Ich arbeite hauptsächlich mit der Sony FX3, doch die kleinere FX30 hat mich neugierig gemacht und ich wollte sehen, wie sie sich schlägt. Ich hatte die Idee für einen Film mit viel Action, bei dem ich ein Auto und einen Athleten zusammenbringen wollte – so als würden sie gegeneinander antreten.
Ich habe früher einmal Trampolinturnen als Leistungssport betrieben und daher noch viele Kontakte in der Szene. Also fragte ich Siebe, einen wahnsinnig guten Freerunner, ob er mir bei dem Video helfen würde. Die Papierfabriek in Nijmegen ist wegen des schönen natürlichen Lichts eine meiner Lieblingslocations.
Ich bin so sehr mit der FX3 vertraut, dass ich mich mit dem Layout der FX30 sofort wohl gefühlt habe. Nachdem ich mir kurz die verfügbaren Einstellungen angesehen hatte – 4K 120P, S-Log3, wahnsinnig gute Bildstabilisierung – war ich schwer beeindruckt.
Unsere größte Herausforderung war wohl die Zeit. Normalerweise erkunde ich gerne erst einmal die Location, mache ein paar Probeaufnahmen und beginne dann mit den Dreharbeiten. Doch an diesem Tag war die Zeit knapp, sodass ich ziemlich viel improvisieren musste. Die Größe der FX30 erwies sich dabei als äußerst praktisch, da ich leicht zwischen Hand- und Gimbal-Aufnahmen wechseln konnte.
Der AF hat besonders gut funktioniert, vor allem bei den Gimbal-Aufnahmen. Meistens arbeite ich in kleinen Teams oder alleine, weshalb ich keinen Kameraassistenten oder so habe. Es ist großartig, dass ich mich auf den Autofokus verlassen kann und mich nur auf den richtigen Bildausschnitt konzentrieren muss.
Das leichte und kompakte Design ist für mich perfekt, weil ich viel unterwegs bin. Die Kamera passt problemlos in meinen Rucksack und wiegt nicht zu viel. Wie schon erwähnt, kann ich mit ihr ganz einfach zwischen Hand- und Gimbal-Aufnahmen wechseln. Wie alle anderen Kameras von Sony auch, fühlt sie sich sehr hochwertig an. Das Design ohne Cage ist meiner Meinung nach super, vor allem für Content Creator. Man kann sein Zubehör direkt am Gehäuse befestigen, was bisweilen sehr hilfreich ist.
Ich habe hauptsächlich mit dem E 16-55mm f/2.8 G Objektiv fotografiert, weil es superscharf und sehr vielseitig ist und perfekt mit der Kamera harmoniert.
Haben Sie einen Ratschlag für junge Filmemacher?
Mein wichtigster Tipp ist, einfach rauszugehen und verschiedene Sachen auszuprobieren. Ich war auf keiner Filmschule oder so, sondern habe mir alles selbst beigebracht. Dreht Videos, die euch Energie geben, einfach aus Leidenschaft – und letztlich werden solche Projekte von selbst zu euch kommen. Die Möglichkeit, Momente festzuhalten und sie ein Leben lang nachzuerleben, ist etwas, das mich schon als Kind fasziniert hat. Außerdem liebe ich es, Geschichten zu erzählen, die die Menschen berühren. Das größte Kompliment für mich ist, wenn jemand sagt, dass das Anschauen meiner Aufnahmen Emotionen in ihm auslöst.
Finden Sie, dass der Schnitt eine ebenso große Rolle für ihre Arbeit spielt wie die eigentlichen Dreharbeiten?
Ja, der Schnitt ist meiner Meinung nach genauso wichtig wie das Filmen, denn erst damit erwacht das Material wirklich zum Leben. Der Schnitt kann buchstäblich über den Erfolg oder Misserfolg eines Films entscheiden. Auch Sounddesign und Farbkorrektur sind für mich sehr wichtig. Bei meinen Projekten kümmere ich mich gerne von Anfang bis Ende um alles selbst, um die Kontrolle über das Endprodukt zu behalten.