Filmen eines Fahrradfahrers mit der Sony α 1

Ein Quantensprung für die Qualität

Nicolai Brix

„Ich könnte das größte Budget der Welt haben“, meint Nicolai Brix, „aber wenn sich die beste Geschichte 2 km von meiner Haustür entfernt abspielt, dann würde ich genau dort einen Film drehen.“ Diese puristische Perspektive verdankt Nicolai seiner langjährigen Tätigkeit als Fotojournalist. Bei seiner jetzigen Tätigkeit, bei der er eine Mischung aus Werbefotos und Videos aufnimmt, folgt er immer noch den gleichen Grundsätzen. Als er gebeten wurde, die Eigenschaften der Sony α 1 beim Filmen zu testen, für welches Motiv hat er sich wohl entschieden?

„Für meinen Neffen!“, lacht er. „Er heißt Daniel Steen Nielsen und ist Mitglied der dänischen Trial-Bike-Nationalmannschaft. Er kann all diese verrückten Dinge tun, die Sie im Video sehen. Ich habe noch nie einen Film mit ihm gedreht“, fährt Nicolai fort, „aber ich habe einige Bilder gesehen, die meiner Meinung nach weder ihm noch dem Sport gerecht werden. Deshalb dachte ich, das ist meine Chance, eine schöne Geschichte daraus zu machen.“

Aber schön war der Ort, den Daniel, Nicolai und sein langjähriger Assistent und Freund Torsten Froestrup für den Dreh mit der α 1 wählten, ganz sicher nicht. „Er war richtig hässlich“, erinnert sich Nicolai. „Ein altes Fabrikgebäude mitten in einer Industriebrache mit schrecklichem Graffiti überall. Für Daniel war es jedoch die perfekte Umgebung mit Hindernissen, über die er springen und fahren konnte. Auch ich brauchte Hindernisse – Herausforderungen für meine Kreativität, die gleichzeitig ein guter Test für die α 1 waren.“

Um die verwahrloste und schmutzige Fabrik in den Hintergrund treten zu lassen und Daniel hervorzuheben, setzte Nicolai eine einfache und effektive Beleuchtung ein. „Indem wir das Licht in der Szene steuerten und eigene Lichtquellen hinzufügten, konnten wir einige Dinge verbergen und andere hervorheben.“ Nicolai und Torsten stellten zwei große LED-Leuchten vor den Fabrikfenstern auf, an die sie Fresnel-Linsen anbrachten, um Sonnenlicht zu simulieren, während sie alle Lampen im Gebäude selbst ausschalteten. Dadurch entstanden eindrucksvolle gedämpfte Bilder mit starken Highlights, auf denen vor allem Daniel zu sehen ist und seine Umgebung nur als Schatten wahrgenommen werden kann. Schließlich fügte Nicolai noch eine Nebelmaschine hinzu, um die Atmosphäre zu erzeugen.

Fahrradfahrer mit einer Sony α 1 am Lenker

 

„Ich dachte, all die Kontraste in der Szene wären ein harter Test für die Kamera“, meint Nicolai. „Aber der Sensor funktionierte hervorragend. Ich war wirklich überrascht von dem Dynamikumfang, den ich erreichte. Die Kamera bewältigte alles problemlos – von tiefschwarzen Schatten bis hin zu extrem hellen Bereichen. Ich filmte im S-Log 3-Modus mit einer manuellen Überbelichtung von 1 bis 1,5 Stufen. Dabei blieben alle gewünschten Details erhalten.“

Zeitlupe spielt bei Trial-Aufnahmen eine große Rolle. Deshalb wollte Nicolai dies unbedingt bei der α 1 ausprobieren, die über atemberaubende 4K- und Full HD-Modi mit jeweils 100 fps bzw. 240 fps verfügt. „Bei einem solchen Projekt passt Zeitlupe perfekt zur Geschichte. Sie hebt die Eleganz und Kontrolle hervor, mit der Daniel sein Rad beherrscht. Ich verwendete 100 fps und es sieht hervorragend aus, aber das hängt vom Motiv ab. 240 fps sind eine fantastische Option, wären aber für dieses Projekt zu langsam gewesen. Ich werde nach einem Projekt Ausschau halten, wo ich diese Funktion voll ausnutzen kann.“

Nicolai Brix macht eine Aufnahme mit seiner Sony α 1

 

Nicolai fand es einfach, Daniel mit der Kamera auf einem Gimbal zu folgen. Dank der integrierten Bildstabilisierung konnte er auch handgeführt filmen. „Ich wollte die fließende Bewegungen, mit denen Daniel die Hindernisse angeht, mit rein handgeführten Sequenzen kontrastieren“, erläutert er. Dabei half ihm die integrierte Bildstabilisierung (IBIS) der α 1. „Sie unterdrückt Mikrovibrationen, die Natürlichkeit bleibt jedoch erhalten, sodass ich einen menschlicheren, dynamischeren Look bei Nahaufnahmen erzielen konnte.“

Bei all den Bewegungen und den Aufnahmen mit großer Blendenöffnung nutzte Nicolai die automatische Fokusnachführung der α 1. „95 % des Films habe ich mit Autofokus gedreht“, erläutert er. „Für mich ist das ganz außergewöhnlich, denn normalerweise verwende ich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen AF und manueller Einstellung. Ich musste Daniel nur auf dem Monitor antippen, den Rest übernahm die Kamera, die entweder sein Gesicht oder einen Teil des Fahrrads im Fokus behielt. Je mehr ich damit arbeitete, umso mehr vertraute ich darauf.“

Als Kamera, die jedes Motiv selbstständig fokussieren kann, war die α 1 die ideale Ergänzung zur Kreativität des Teams und hervorragend für Nicolais Projekt geeignet. „Da ich neben Videos auch Fotos mache, ist die α 1 für mich die perfekte Kamera“, meint Nicolai abschließend. „Sie deckt alles ab. Ich kann sowohl professionelle Videospezifikationen wie 4K 100p und 8K 30p nutzen als auch ausgezeichnete Fotos schießen. Ich brauche also nur dieses eine leichte Gehäuse und kann damit jeden Auftrag erledigen. Diese Kamera ist wirklich eine Komplettlösung.“

Nicolai Brix

Nicolai Brix | Denmark

„Die Story ist das Wichtigste!“

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