Matteo Bruno schaut auf den LCD-Bildschirm seiner Sony α 7 IV

α 7 IV | Meine Liebe zu Rom

Matteo Bruno

Mein Name ist Matteo Bruno, ich komme aus Rom (Italien) und bin Filmemacher und Sony Ambassador. Bereits im Alter von 8 Jahren merkte ich, wie spannend es ist, die Welt durch eine Kamera zu entdecken. Ich erzähle meine Geschichten visuell: Ich liebe es, mithilfe von Bildgestaltung und Beleuchtung die Aufmerksamkeit der Zuschauer für meine Videos zu wecken. Als Kind habe ich gern mit Lego gespielt. Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie den perfekten Stein für Ihr Bauwerk auswählen? Genau dieses Gefühl habe ich, wenn ich die perfekte Einstellung für meine Videos vornehme.

Wie war Ihr erster Eindruck von der α 7 IV?

Es war ein besonderes Erlebnis, als einer der ersten Filmemacher diese neue Kamera testen zu dürfen – ungefähr so, wie ein Besuch in der Weihnachtsmannwerkstatt kurz vor dem Weihnachtsfest. Die Sony α 7 IV ist eine Kamera, auf die viele Filmemacher auf der ganzen Welt gewartet haben und von der sie begeistert sein werden.

Mein erster Eindruck, als ich sie in der Hand hielt: Sie fühlte sich wertig und zuverlässig an – man spürt die brillante Arbeit der Konstrukteure, die das Design entwickelt und sie gefertigt haben. Es ist, als würde man ein neues Paar Turnschuhe kaufen, das perfekt auf die Form der Füße abgestimmt ist. Vom ersten Moment an fühlte ich mich als Sony-Nutzer mit dieser Kamera ganz und gar in meinem Element.

Mir gefällt das Handling und die Bedienung der α 7 IV. Sie erinnert mich an die α 7S III mit dem seitlich aufklappbaren Bildschirm, der sich in alle Richtungen drehen lässt. Die interessantesten Features der Kamera zeigen sich im Inneren – die interne Aufnahme mit 10 Bit 4:2:2 und 4K 60 p. Mich beeindrucken auch die innovativen Funktionen speziell für Videofilmer, wie die Fokuskarte und die Kompensation bei der Fokusatmung. Das Gehäuse, die 4K-Qualität und die neuen Funktionen können ohne zusätzliches Zubehör verwendet werden, was die α 7 IV zur perfekten Kamera für junge Ersteller von Videoinhalten macht.

Matteo Bruno macht eine Aufnahme mit seiner Sony α 7 IV

Wie werden sich diese neuen Funktionen auf die Art der Erstellung von Inhalten auswirken, die Sie nutzen?

Wenn ich mit der α 7 III in Formaten aufnehmen wollte, die flexibel genug für die Postproduktion waren, brauchte ich in der Vergangenheit einen externen Rekorder. Außerdem war ein Schulterstativ erforderlich, ein großer Akku und Kabel. Mit der α 7 IV kann man intern in 10-Bit 4:2:2 aufnehmen – das ist eine großartige Verbesserung der Bildqualität und bedeutet außerdem, dass man keinen externen Rekorder für die Aufnahmen benötigt. Der neue Sensor mit 33 Megapixeln perfekt für alle, die sowohl Videos als auch Fotos aufnehmen möchten. Die Kamera bietet also leistungsstarke Funktionen, die sowohl beim Fotografieren als auch beim Filmemachen eine breite Palette von Anwendungen abdeckt. Der Autofokus ist beeindruckend, vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen. Das macht es viel einfacher, dem Motiv zu folgen. Das Tüpfelchen auf dem i ist die Fokuskarten-Funktion, mit der Sie viel einfacher überwachen können, wo sich der kritische Fokus befindet, egal ob Sie den Autofokus oder die manuelle Fokussierung verwenden.

Matteo Bruno schaut auf den LCD-Bildschirm seiner Sony α 7 IV

Mit der α 7 IV soll das, was Fotografiebegeisterte und Ersteller von Videoinhalten erwarten, neu definiert werden. Denken Sie, dass dieses Ziel erreicht wird?

Ich werde oft gefragt: „Welche Kamera sollte ich kaufen, um als Filmemacher zu arbeiten?“ Tatsächlich ist das eine knifflige Frage, die sich nicht leicht beantworten lässt. Bisher war die α 7 III für mich nahezu perfekt und das Modell, das ich allgemein empfehlen würde – die neue α 7 IV ist jedoch noch besser, fast wie eine Mini-Version der α 1. Als Hauptkamera für meine professionelle Arbeit verwende ich die FX3, die α 7 IV wird jedoch zukünftig meine Zweitkamera sein und die Hauptkamera für meine Zusatzaufnahmen. Wenn man die perfekte Kamera für sich gefunden und volles Vertrauen in ihre Funktionalität hat, muss man sich keine Gedanken mehr über technische Details machen. Dann ist man ganz frei in seinem Tun und die Kamera begleitet einen dabei – sozusagen der erste Schritt zur freien Gestaltung. Mit der α 7 IV gelingt das perfekt.

Matteo Bruno macht eine Aufnahme von einem Mann mit einem großen Hut

Objektive und Zubehör sind weitere wichtige Komponenten für die Erstellung von Videoinhalten. Welche Objektive und welches Zubehör von Sony haben Sie für Ihren ersten Test verwendet und warum?

Ich habe die α 7 IV mit meinen Lieblingsobjektiven getestet – dem FE 24-105 mm f/4 G OSS, dem FE 20 mm f/1.8 G und dem FE 16-35 mm f/2.8 GM. Eine der beeindruckendsten Funktionen der neuen Kamera ist die Kompensation der Fokusatmung. Das ist eine enorme Verbesserung, vor allem für das FE 16-35 mm f/2.8 GM. Für meinen Aufnahmestil verwende ich gerne lichtstarke Objektive, um die Kontrolle über das Licht zu haben. Für mein normales Setup verwende ich einen Kamerakäfig, ein Schulterstativ, einen externen Monitor und einen zusätzlichen Akku. An dem Käfig kann ich verschiedene Zubehörteile anbringen und die Konfiguration schnell ändern. Für meinen Test habe ich mich entschieden, die α 7 IV ohne jegliches externe Zubehör auszuprobieren, einzige Ausnahme waren die ND-Filter. Ich wollte mich in die Zeit zurückversetzen, als ich mit meinen Aufnahmen begann – also die Sichtweise der jungen Video-Künstler nachempfinden. Der Test hat Spaß gemacht und ich habe mich stark auf die eingebaute Bildstabilisierung (IBIS) verlassen, die fantastisch funktioniert hat.

Matteo Bruno in der Hocke bei einer Aufnahme mit seiner Sony α-Kamera

Welchen Rat würden Sie angehenden Fotografen oder Erstellern von Inhalten geben, die Sie und Ihre Arbeit bewundern?

Wenn man ein Instrument erlernt, beginnt man zunächst damit, Cover-Versionen berühmter Songs zu spielen. Meine Empfehlung für Ersteller von Videoinhalten, die gerade erste Erfahrungen sammeln, ist, eigene Cover-Versionen großartiger Videos zu erstellen. Wenn einem also die Beleuchtung einer Szene in einem Film gefällt, sollte man versuchen, diesen Stil mit eigenen Lichteffekten nachzubilden. Sobald man sich mit bekannten Stilen auseinandergesetzt hat, entstehen im Kopf neue Ideen und man beginnt, einen eigenen Stil zu entwickeln. Als Filmemacher versuche ich, eine Geschichte einzufangen, die ich als Zuschauer gern sehen würde – auch wenn das vielleicht simpel klingt. Mein Tipp ist, die Arbeit bekannter Filmemacher zu studieren und zu versuchen, deren Stil nachzuahmen. So wird man schnell feststellen, dass sich eigene Ideen herauskristallisieren und man anfängt, Geschichten auf eigene Weise zu erzählen.

Matteo Bruno blickt auf, während er eine Aufnahme mit seiner Sony α 7 IV macht

Haben Sie noch ein paar letzte Worte oder Tipps für unsere Leser?

Bei der Nachbearbeitung des Materials, das ich mit der α 7 IV aufgenommen habe, ist mir eine Sache besonders aufgefallen: Die Kamera hat die gleiche großartige Bildqualität wie die α 7S III. Ich habe die Sequenzen bei guten Lichtverhältnissen und mit der nativen ISO-Einstellung aufgenommen – und sie sind einfach unglaublich! Die Technologie entwickelt sich so schnell weiter. Ich bin erstaunt, dass eine Kamera wie die α 7 IV, die für eine größere Zielgruppe aus Erstellern von Videoinhalten und Kreativen zugänglich ist, eine solche herausragende Bildqualität liefert.

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