Gruppe von Männern beim Filmen unter eisigen Bedingungen

„Walden“ – ein mit der Sony FX3 aufgenommener Kurzfilm in Kinoqualität

Dennis Schmelz

Ich heiße Dennis Schmelz und bin ein professioneller Filmemacher aus Erfurt in Deutschland. Meine Arbeit gibt mir die Gelegenheit, spannende Orte zu besuchen, interessanten Menschen zu begegnen und einzigartige Geschichten zu entdecken. Ich betreibe einen großen Aufwand für meine Arbeit, um authentische, inspirierende und visuell beeindruckende Filme entstehen zu lassen. Meine Arbeit ist für mich nicht nur ein Beruf, sie ist vielmehr eine Leidenschaft und ich genieße bei neuen Projekten jeden Aspekt des Prozesses. Es gibt immer eine Geschichte zu erzählen und eine neue Perspektive zu entdecken.

Walden

Mit der FX3 aus dem Cinema Line Sortiment von Sony wollte ich einen Kurzfilm in Kinoqualität produzieren, um zu zeigen, was mit so einer kleinen Kamera alles möglich ist. In dem Film wird der Gegensatz zwischen unserer schnelllebigen, digitalen Welt und der Stille und Kraft der Natur thematisiert, zusammen mit ein paar leichteren Momenten. Zunächst hatte ich geplant, den Film in den Alpen aufzunehmen; ich hatte schon ein paar geeignete Drehorte gescoutet. Aber angesichts der Einschränkungen durch die Covid-Pandemie war dies nicht möglich. Am Ende beschloss ich, den Film in Thüringen in Deutschland zu drehen, und das hat sich dann auch als die richtige Entscheidung erwiesen.

Mann mit einer Sony FX3 Kamera und angebrachtem Zubehör

Photo: © Pascal Blaurock

Erste Eindrücke vom Filmen mit der Sony FX3

Vom Style und von der Konstruktion der Kamera war ich sofort beeindruckt: Sie ist sehr robust und das Design ist sehr gut. Die Bedienelemente und Anschlusspunkte für zusätzliches Equipment wie Monitore und Sender sind gut durchdacht und unterstützen einen schnellen und effektiven Arbeitsablauf. Dank des speziellen Belüftungssystems musste ich mir keine Sorgen machen, dass die Kamera überhitzen könnte, und das Bildprofil S-Cinetone ist eine ausgezeichnete Ergänzung. Auch wenn ich das Profil häufig verwendet habe, ziehe ich eigentlich das S-Log3-Profil vor, um den größten Dynamikumfang aus der Kamera herauszuholen, insbesondere bei Szenen mit starkem Kontrast. Mit dem oberen Griff und den zwei zusätzlichen XLR-Anschlüssen ähnelt der Workflow der Nutzung des XLR-Adapter-Kits K3M. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Es hat sich sofort vertraut angefühlt, die Audioaufnahmen beim Filmen damit zu managen; zudem lässt sich die Kamera beim Filmen aus der Untersicht leichter handhaben.

Mann filmt aus dem Fonds eines Autos einen Lastwagen

Photo: © Pascal Blaurock

Bildoptik und bei den Aufnahmen verwendete Objektive

Wir haben häufig mit Premium-Objektiven gefilmt, um den Kino-Look zu optimieren und eine geringere Tiefenschärfe zu erzielen. Ich hatte das Glück, dass ich das neue 35mm f/1.4 GM Objektiv bei einem früheren Projekt testen konnte. Speziell bei diesen Dreharbeiten setzte ich das Objektiv besonders gerne ein. Auch das FE 50mm f/1.4 ZA, das einen wunderbar weichen Bokeh-Effekt ermöglicht, kam zum Einsatz, genau wie das FE 24mm f/1.4 GM für die Weitwinkelaufnahmen in der Hütte. Für die aus größerer Entfernung aufgenommenen Porträts benötigte ich eine längere Brennweite, damit ich mein Motiv vom Hintergrund freistellen konnte. Dazu verwendete ich das 85mm f/1.4 GM und das FE 135mm f/1.8 GM für schnellere und präzisere Autofokusübergänge. Aus Gründen der Flexibilität haben wir auch ein paar Zoomobjektive eingesetzt, vor allem für die Autoaufnahmen: das FE 16-35mm f/2.8 GM, das 24-70mm f/2.8 GM und das FE 70-200mm f/2.8 GM OSS. Für die Tieraufnahmen brauchte ich dann Objektive mit einer noch größeren Brennweite. Wir verwendeten das FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS und das FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS. Sony hat so viele Objektive im Sortiment, dass der Kreativität bei der Auswahl der Brennweiten keine Grenzen gesetzt sind; und alle Objektive funktionieren ganz ausgezeichnet mit den Kameras von Sony.

Mann filmt mit seiner Sony α Kamera einen Schauspieler

Photo: © Pascal Blaurock

Aufnahmetipps für die Sony FX3 und abschließende Gedanken

Ich habe die Chance, die Kamera noch vor der offiziellen Markteinführung zu testen, wirklich sehr genossen. Ich glaube, die FX3 zeigt ganz klar, dass für Aufnahmen in Kinoqualität nicht unbedingt eine Riesenausrüstung nötig ist. Die Leistungsfähigkeit und die kompakte Größe dieser Kamera stellen dies wunderbar unter Beweis!

Vorgestellte Produkte

Dennis Schmelz

Dennis Schmelz | Deutschland

„Es gibt immer eine Geschichte zu erzählen und eine neue Perspektive zu entdecken.“

Ähnliche Beiträge

Für α Universe-Newsletter registrieren

Glückwunsch! Sie haben sich erfolgreich für den α Universe-Newsletter angemeldet.

Geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Entschuldigung! Es ist etwas schief gelaufen.

Glückwunsch! Sie haben sich erfolgreich angemeldet.