Artikel-ID : 00170420 / Zuletzt geändert : 03/08/2017

Das gesamte Bild sieht verschwommen aus.

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 Kameraerschütterungen sind die Ursache für viele verschwommene und undeutliche Bilder. Das tritt auf, wenn die Kamera während der Belichtung bewegt wird, und führt zu einer Verschiebung oder einer schemenhaften Darstellung des Motivs. Bei handgeführten Aufnahmen empfiehlt es sich, die SteadyShot®-Funktion einzuschalten, um die Auswirkungen von Verwacklungen der Kamera zu reduzieren. Bei Aufnahmen mit schwierigen Lichtverhältnissen kann auch die Verwendung eines Blitzes helfen.

Denken Sie jedoch daran, dass es Situationen gibt, in denen SteadyShot nicht ganz so nützlich und die Verwendung eines Blitzes nicht praktisch ist - z. B. bei Aufnahmen mit langen Verschlusszeiten oder bei Verwendung eines Objektivs mit starkem Zoom. Bei langen Verschlusszeiten und stark vergrößernden Objektiven werden Kamerabewegungen, die normalerweise nicht wahrnehmbar sind, wesentlich problematischer. Selbst für die Aufnahme unbeweglicher Objekte empfiehlt es sich, die Kamera auf einem Stativ oder auf einer stabilen Unterlage zu montieren, wenn unter diesen Bedingungen aufgenommen wird.

Achten Sie beim Aufnehmen von Bildern auf die Verschlusszeit. Die allgemein anerkannte Regel zur Verhinderung der Unschärfe ist die Verwendung einer Verschlusszeit, die einem Wert von „1 geteilt durch die Brennweite“ entspricht. Zum Beispiel bedeutet dies beim Fotografieren mit einer Brennweite von 50 mm, dass die Verschlusszeit 1/50 Sek. oder kürzer betragen sollte. Verwenden Sie eine Verschlusszeit von 1/100 Sek. oder kürzer bei Aufnahmen mit einer Brennweite von 100 mm und so weiter.

Wenn sich Ihr Motiv während der Aufnahmen bewegt und unscharf erscheint, ist die ausgewählte Verschlusszeit möglicherweise zu lang. Mit einer kürzeren Verschlusszeit ist es einfacher, das Motiv bis ins Detail gestochen scharf abzulichten.

HINWEIS:

  • Wenn die Kamera längeren Verschlusszeiten wählt, wird unter Umständen die Warnung wegen Verwacklungen der Kamera angezeigt.
  • Sie können die Verschlusszeit von Bildern, die Sie bereits auf einen Computer übertragen haben, mit einer Foto-Software überprüfen, indem Sie die Exif-Daten für jedes Foto überprüfen.

Ihre Aufnahmen können auch unscharf erscheinen, wenn die Kamera Schwierigkeiten hat, automatisch auf Ihr Motiv zu fokussieren. Erstellen Sie zunächst einige Aufnahmen mit manuellem Fokus (MF) und vergleichen Sie sie mit den Bildern, die Sie mit Autofokus (AF) aufgenommen haben.

Bei schlechten Lichtverhältnissen kann es schwierig sein, das Motiv per Autofokus scharf zu stellen. Um eine optimale Fokussierung zu erreichen, sollten Sie den Blitz einschalten und die AF-Hilfslicht-Option auf On (Ein) oder Auto einstellen. Wenn der Auslöser gedrückt wird, sorgt das AF-Hilfslicht dafür, dass die Kamera einen kurzzeitigen Lichtimpuls aussendet, um das Motiv kurz auszuleuchten und der Kamera genug Zeit für die Fokussierung zu ermöglichen.

HINWEIS: Das AF-Hilfslicht kann nur im AF-Modus verwendet werden. Im MF-Modus ist es nicht verfügbar. Wenn Sie eine Kompaktkamera verwenden, sind Ihre Optionen zur Vermeidung von Verwacklungen und Bewegungsunschärfen im Vergleich zu komplexeren Modellen und/oder Modellen mit Wechselobjektiven unter Umständen eingeschränkt.