„Farbe ist eine der wichtigsten Möglichkeiten, wie wir die Welt wahrnehmen“, sagt Veres Deni Alex, professioneller Color Grader, „und deshalb ist sie in der Fotografie und beim Filmemachen so bedeutend. Farbe löst Emotionen und Reaktionen aus, sie unterstreicht Geschichte und Bedeutung. Sie kann fröhlich oder traurig machen, beruhigen oder anregen, ansprechen oder beunruhigen ... Und mit meiner Sony Kamera kann ich das immer besser ausschöpfen.“
Farbkorrektur und Farbeffekte sind beliebter und zudem einfacher umzusetzen denn je. Es gibt unzählige Online-Kurse und Voreinstellungen, und sie können durch RAW-Bearbeitung oder durch schnelle und einfache kamerainterne Einstellungen hinzugefügt werden. Aber wie ist Veres dazu gekommen und was ist für ihn der Reiz an der Arbeit mit seiner Sony Ausrüstung?
„Ich bin ein sehr visueller Mensch“, erklärt er, „und Farben haben mich von den ersten Tagen meiner fotografischen Laufbahn an fasziniert. Die Sony Kameras ermöglichen es mir, meine Visionen zu verwirklichen, denn dank ihrer Vielseitigkeit kann ich die Parameter verändern und sehen, wie sich das auswirkt. Diese Faszination wurde noch verstärkt, als ich mir Filme ansah und erkannte, wie wichtig die Farbwahl für das Erzählen einer Geschichte ist. Das brachte mich dazu, als Studiocolorist zu arbeiten. Und mein Beruf hat meine Leidenschaft weiter angefacht.“
Neben der Arbeit mit der Farbkorrektursoftware begann Veres in seiner Freizeit damit zu experimentieren, was mit seinen Sony Kameras möglich ist, einschließlich Effekten sowie seinen eigenen ‚Rezepten‘. Die Ergebnisse sind sowohl hinsichtlich der Bilder als auch der Kreativität brillant. „Was mich dazu bewegt hat, meine eigenen Bildprofile zu erstellen, war die Unmittelbarkeit und der positive Effekt auf das Fotografieren“, erklärt er.
„Das Geniale an den kameraeigenen Funktionen der Sony Kameras ist, wie viel inspirierender und unmittelbarer sie meine Fotografie im Augenblick des Fotografierens machen“, sagt Veres. „Ich kann die Stimmung eines Bildes im Handumdrehen verändern und so den kreativen Fluss im Moment optimieren. Die Fotomodelle fühlen sich zum Beispiel wohler, wenn ein Bild schon beim Shooting gut aussieht. Das stärkt sowohl ihr Selbstvertrauen als auch ihr Vertrauen in den Prozess des Künstlers und beflügelt zugleich die Kreativität und das Aufnahmeerlebnis des Creators. Und wenn ich RAW + JPEG aufnehme, kann ich bei Bedarf alle Möglichkeiten ausschöpfen.“
„Sony bietet zwei Möglichkeiten für kreative Farbeffekte direkt in der Kamera“, fährt er fort, „und beide sind auf ihre Weise sehr leistungsstark. Kreative Looks sind die einfachere Option, die vor allem für Standbilder gedacht ist und sofort kreative Akzente setzt. Hier gibt es z. B. vorinstallierte Effekte wie ‚IN‘, der durch Reduzierung von Kontrast und Sättigung einen flachen Look erzeugt, oder ‚SH‘, mit dem ein weicher, sanfter Aufhelleffekt erzielt wird. Diese Looks können dann in Bezug auf Kontrast, Lichter, Schatten, Überblendung, Sättigung, Schärfe und Klarheit fein abgestimmt, gespeichert und immer wieder verwendet werden.“
„Das Menü ‚Bildprofil‘ ist eher für Filmaufnahmen gedacht, kann aber auch für Standbilder verwendet werden. Dieses Menü bietet erweiterte Einstellungen für Gammakurven, Farbe, Details, Schwarzpunkt und mehr. Es ist weitaus umfassender als die Kreativen Looks und bietet die Möglichkeit, eigene ‚Rezepte‘ komplett neu zusammenzustellen.“
Inspiriert von der Vielseitigkeit dieser Möglichkeiten begann Veres, seine eigenen kreativen Farbeffekte zu entwickeln, wobei er sich hauptsächlich auf traditionelle Filmmaterialien konzentrierte, und sie mit anderen Sony Benutzern zu teilen. Eines der erfolgreichsten ist sein ‚Gold‘-Rezept. „Eine meiner Inspirationen, Farbkorrektor zu werden, war der Look verschiedener Filme“, erklärt er. „Besonders gern habe ich Farbnegativfilme gemacht. Sie geben der Haut wunderschöne, zarte Gelb- und Bernsteintöne, die sehr attraktiv sind, und zudem ein magisches, goldenes Finish, das nostalgisch und einladend wirkt.“
„Die Entwicklung des Effekts hat Monate gedauert“, erinnert er sich, „und ich habe dabei viel experimentiert. Ich habe unzählige Farbnegativmuster aus dem Internet mit einer Analysesoftware untersucht, die zeigt, wie weit die Farben von einem ,natürlichen‘ Bild abweichen. Es ist wichtig, eine große Bandbreite zu testen, da ein Film unregelmäßig und schwer vorhersehbar sein kann. Schließlich fand ich einen Mittelwert, der den Film am besten repräsentierte, und wendete ihn im ‚Bildprofil‘-Menü an. Tausende von Leuten haben den Effekt heruntergeladen, also hat sich die Mühe wirklich gelohnt.“
Der Prozess hat Veres viel gelehrt, vor allem aber gezeigt, dass Farbe Emotionen beeinflussen und inspirieren kann. „Ich tüftele weiter an meinen Effekten, um sie zu verbessern und neue zu kreieren, nur basierend auf dem, was mir gefällt“, fasst er zusammen. „Der kreative Aspekt ist mir sehr wichtig, und deshalb glaube ich nicht, dass man solche Bildprofile nach Vorschrift verwenden sollte. Es gibt keine ‚beste Art‘, ein Porträt zu kolorieren, sondern nur ‚deine Art‘. Und die Kreativfunktionen von Sony machen das wirklich einfach.“