„Ich bin in Brasilien aufgewachsen und habe meine Kindheit und Jugend mit Surfen und Skaten verbracht. Meine Freunde und ich haben uns gegenseitig dabei gefilmt, wie wir durch Rio de Janeiro geskatet sind. So bin ich zur Content-Produktion gekommen,“ erzählt Pedro Lemos, ein in Brasilien geborener Fotograf und Filmemacher. Im Jahr 2012 zog Pedro nach Europa, um an Skateboard-Wettkämpfen teilzunehmen. Doch schon bald erkannte er, dass Filmemachen und Fotografieren seine wahre Leidenschaft und Zukunft sein würden.
„Ich begann bei einem Skateboard-Magazin in Portugal zu arbeiten, fand mich jedoch irgendwann in Norwegen wieder, wo mich natürlich vor allem die Arbeit mit Skifahrern begeisterte, darunter auch die Ski-Alpin-Nationalmannschaft. Heute fotografiere ich jede Art von Sport.“
Pedro dokumentiert alles – vom Geschehen auf dem Spielfeld bis hin zu Szenen in der Boxengasse – und setzt dabei je nach Bedarf unterschiedliche Kameras ein. „Die Sony Alpha 1 ist mein Hauptwerkzeug, weil ich dank ihrer Aufnahmegeschwindigkeit von 30 Bildern pro Sekunde und ihrer schnellen Fokussierung jeden Moment der Action festhalten kann. Für detaillierte Werbe- oder Porträtaufnahmen greife ich oft auf die Sony Alpha 7R V zurück, deren 61-Megapixel-Sensor eine herausragende Bildqualität liefert. Wenn es um Videos geht, nutze ich gerne die Sony ZV-E1. Sie ist leicht und einfach zu bedienen – perfekt für schnelle Aufnahmen für die sozialen Medien. Die 12 Megapixel dieser Kamera sind für Social-Media-Fotos mehr als genug. Für intensivere, ganztägige Shootings wechsle ich zur Sony FX3.“
Unabhängig davon, welche Kamera Pedro verwendet, verlässt er sich stets auf die herausragende Autofokusleistung der Sony Kameras. „Ich bin beeindruckt von der Präzision und Intelligenz des Autofokus. Beim Fußball zum Beispiel muss ich mir keine Sorgen machen, wenn sich ein Spieler dribbelnd bewegt und jemand vor ihm positioniert ist – der Autofokus bleibt zuverlässig auf dem Ballführenden. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich mich für Sony Kameras entschieden habe.“
Dank der exzellenten Fokussierung der Sony Kameras kann Pedro sich voll und ganz darauf konzentrieren, Bilder zu schaffen, die eine Geschichte erzählen. Die sozialen Medien haben die Anforderungen an die Fotografie verändert. So hat man heute die Möglichkeit, gleich mehrere Bilder zu präsentieren. „Im Sport kann sich alles in Sekundenschnelle ändern. Daher versuche ich, so viele Momente wie möglich einzufangen und die gesamte Geschichte eines Ereignisses zu dokumentieren.“
Beim Erzählen einer Geschichte ist natürlich der Kontext wichtig, was Pedro auch bei der Aufnahme von Porträts berücksichtigt. „Ich will immer mehr als nur das Gesicht des Sportlers einfangen. Wenn ich zum Beispiel einen Leichtathleten fotografiere, versuche ich, die Strecke im Hintergrund zu zeigen. Bei einem Surfer integriere ich oft ein paar Wellen in das Bild. Auf diese Weise vermittle ich das Gefühl, dass sich der Sportler in seinem natürlichen Umfeld befindet – an einem Ort, an dem er sich wohlfühlt, wo er hingehört.“
Wenn es um Objektive geht, hat Pedro einige Favoriten: „Wenn ich mich für ein einziges Objektiv entscheiden müsste, wäre es das Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II. Es ist ein extrem vielseitiger Allrounder. Bei Videoaufnahmen mit dynamischer Stabilisierung bietet es einen Crop-Faktor von 1,5, was am längsten Ende etwa 105 mm ergibt, ohne dass die Bildqualität leidet. Mein Lieblingsobjektiv ist jedoch das FE 50mm f/1.2 GM, da ich mit der geringen Tiefenschärfe den Hintergrund schön verschwommen darstellen kann. Für bestimmte Sportarten ist auch das FE 135mm f/1.8 GM eine sehr gute Wahl, und für Fußball ist das FE 400mm f/2.8 GM OSS natürlich einfach unschlagbar.“
Das Filmen von Skateboard-Szenen in seiner Jugend hat Pedro definitiv beeinflusst. Es hat ihm beigebracht, flexibel zu sein und kreative Lösungen zu finden, um die gewünschten Bilder zu erhalten. „Ich versuche immer, innovative Ansätze zu finden und über den Tellerrand hinauszuschauen. Meine Skateboard-Erfahrungen haben mir geholfen, anders zu denken und unkonventionelle Wege zu gehen.“
Eine Aufnahme, die Pedros Improvisationstalent unter Beweis stellt, ist das Foto eines Schwimmers, das aussieht, als wäre es mit einer Drohne aufgenommen worden. „Tatsächlich habe ich es mit der ZV-E1 gemacht. Ich habe die Kamera an einer Stange befestigt und sie über den Schwimmer gehalten. Dann habe ich die Aufnahme über die Sony Creators App auf meinem Handy komponiert und ausgelöst.“
Neben seiner beruflichen Tätigkeit arbeitet Pedro auch an einem persönlichen Projekt: Er fotografiert Kinder, die in Brasilien auf der Straße Fußball spielen. „Diese Kinder haben nichts außer einem Ball und ihren Freunden, aber sie sind trotzdem unglaublich glücklich.“ Nach Abschluss des Projekts plant Pedro, Abzüge der Bilder zu verkaufen. Die Einnahmen werden zurück nach Brasilien fließen, um den Kindern in seiner Heimat zu helfen. „Sie haben immer ein Lächeln im Gesicht. Sie beschweren sich nicht, sie gehen einfach auf die Straße und spielen Fußball.“
„Fotografieren Sie das, was Sie lieben, und tun Sie es aus Liebe.“