goldener mond hinter einem turm

Mondsüchtig

René Ringnes

Der Mond fasziniert die Menschen seit jeher. Ob Mythologie, Märchen oder Kunst – sein Einfluss ist unübersehbar. Und natürlich sind auch Fotografen wie der Norweger René Ringnes nicht vor seinem Zauber gefeit. „Der Mond hat mich schon immer fasziniert. Tatsächlich bin ich durch das Fotografieren des Mondes zu meinem Beruf als Fotograf gekommen. Das Aufgehen eines Vollmonds am Horizont zu beobachten, ist ebenso schön wie ein Sonnenaufgang – und genau solche Momente möchte ich gerne mit anderen teilen.“

Der einzige natürliche Satellit der Erde ist jedoch immer in Bewegung, steht nur klein am Himmel und eine klare Ansicht unterliegt den Unwägbarkeiten von Geografie und Wetter. Daher kann sich die Mondfotografie bisweilen schwierig gestalten. Zumindest ist es nicht so einfach, den Himmelskörper so zu zeigen, dass die Dramatik widergespiegelt wird, die der Betrachter bei seinem Anblick empfindet.

Für seine Aufnahmen hat René einen besonderen Trick in petto. „Ich möchte nie nur den Mond allein am Himmel fotografieren“, sagt er. „Um ihn richtig zur Geltung zu bringen, setze ich ihn immer in Beziehung zu etwas anderem. Ein schöner Vordergrund schafft einen Kontext. Mit den richtigen Brennweiten lässt eine solche Kombination den Mond noch größer und eindrucksvoller wirken. Wenn der Mond über den Horizont steigt oder darunter sinkt, setze ich ihn hinter Gebäuden, Menschen, Landschaften oder anderen Bezugspunkten in Szene.“

goldener mond hinter einem lila beleuchteten gebäude © René Ringnes | Sony α7R IV + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/125s @ f/5.6, ISO 1250

Da der Mond jeden Tag nur einen kurzen Moment den Horizont überschreitet, bevor er zu hoch steht, um mit dem Vordergrund zu interagieren – bzw. zu niedrig, um gesehen zu werden – ist eine gewisse Planung erforderlich. „Zuerst wähle ich das Motiv aus, das ich vor dem Mond platzieren möchte“, erklärt René. „Dann finde ich mithilfe einer App heraus, wo genau ich stehen und zu welcher Zeit ich fotografieren muss. Je weiter man vom Vordergrund entfernt ist, desto größer erscheint der Mond im Vergleich.“

Nachdem er die perfekte Stelle gefunden hat, sind Brennweite und Auflösung René zufolge für den Erfolg eines Bildes ausschlaggebend. „Für wirklich spektakuläre Mondaufnahmen spielt die Ausrüstung eine große Rolle. Ich arbeite mit einer Sony Kamera mit sehr hoher Auflösung – der Alpha 7R IV. Dadurch kann ich das Bild im Nachhinein zuschneiden, ohne dass die Qualität leidet, und das Bild noch mehr mit dem Mond ausfüllen. Noch wichtiger ist vielleicht jedoch das Objektiv. Für mich ist das 100-400mm GM unverzichtbar.“

„Für die Fotos, die ich machen möchte, sind 400 mm wirklich das Minimum. Um den Mond groß darzustellen, braucht man eine so starke Vergrößerung. Je nachdem, wie weit ich vom Vordergrund entfernt bin – was irgendetwas von wenigen hundert Metern bis zu mehreren Kilometern sein kann – setze ich auch den Sony FE 2x Telekonverter ein, mit dem ich bis zu 800 mm erreiche.“

goldener mond, der hinter einem berg untergeht © René Ringnes | Sony α7R IV + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/160s @ f/5.6, ISO 800

„Als G Master Objektiv liefert das FE 100-400mm sehr hochwertige Bilder und dank des hohen Schärfeniveaus werden sie immer faszinierender, je weiter man in hineinzoomt.“ Dazu trägt auch der optische Bildstabilisator (Steady Shot) des Objektivs bei. Dieser sorgt dafür, dass Details auch dann scharf abgebildet werden, wenn man aus der Hand oder mit einem Monopod fotografiert.

Draußen bei der Arbeit spürt René außerdem die Vorteile des Objektivs hinsichtlich Größe, Gewicht und Handhabung. „Alle der G Master Premium-Objektive von Sony sind fantastisch – und das 100-400mm bildet da keine Ausnahme. Seine Mobilität ist außerdem wichtig, wenn man wie ich viel unterwegs ist, um den Blickwinkel auf den Mond zu bekommen, den man sich erträumt hat. Als ich es zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich erstaunt, wie leicht und klein das Objektiv ist.“

Dank der schnellen und sicheren Fokussierung kann sich René darüber hinaus darauf verlassen, dass die Details des Mondes kristallklar abgebildet werden. Dabei wird der Mond durch die Brennweite des FE 100-400mm nicht nur vergrößert, auch die Bewegung des Trabanten am Himmel wird verdeutlicht. „Mit bloßem Auge mag der Mond scheinbar regungslos am Himmel stehen, doch in der Vergrößerung erkennt man, wie schnell er sich tatsächlich bewegt – vor allem, wenn man eine Brennweite von 400 mm oder mehr verwendet. Die Verschlusszeit hat daher einen großen Einfluss auf den Erfolg der Aufnahmen. Diese hier wurden mit einer Belichtungszeit zwischen 1/125 und 1/160 Sekunden aufgenommen, also viel schneller, als man es bei solch schwachen Lichtverhältnissen erwarten würde.“

goldener mond mit gebäudesilhouette im vordergrund © René Ringnes | Sony α7R IV + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/125s @ f/5.6, ISO 1250

Genau wie der Mond kommt auch René nie zum Stillstand. „Wie jeder Kreative möchte ich die Fotos, die ich bisher gemacht habe, immer wieder toppen“, meint er abschließend. „Ich weiß also, dass ich spannende Motive finden und mir etwas Neues einfallen lassen muss. Bei Mondaufnahmen zahlen sich Geduld und Planung immer aus – und darauf arbeite ich jeden Tag hin. Wenn meine Planung dann aufgeht, bin ich dankbar, dass mir meine Ausrüstung dabei hilft, die Gelegenheit voll auszunutzen.“

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