Die Inselgruppe Madeira liegt über 600 Meilen weit vor der Küste Portugals im Meer und wird oft als "Garten des Atlantiks" bezeichnet. Die milden Strömungen des Golfstroms, die Madeiras Küsten umspülen, begünstigen das Wachstum subtropischer Pflanzen und Blumen, und die Buchten und Schluchten der Insel sind von üppigem Grün geprägt. Aber im bergigen Hinterland sieht es oft ganz anders aus. Die Feuchtigkeit des Atlantiks zieht bis zu den Berggipfeln hinauf und hüllt sie in dichten Nebel, legt einen Schleier um die alten Lorbeerwälder und im Winter liegt sogar eine dünne Schneeschicht auf den Gipfeln.
„Die schiere Vielfalt des Wetters finde ich so reizvoll“, sagt Mickaël Peralta lächelnd. Ihn reizen Klima und Ort gleichermaßen, deshalb „wähle ich immer Reiseziele, an denen ich klimatische Herausforderungen vorfinden kann, weil dies meinen Bildern eine besondere Stimmung verleiht“, ergänzt er. „Ich reise häufig im Winter zu diesen Orten, genau dann, wenn die meisten Touristen in die entgegengesetzte Richtung unterwegs sind! Für mich bildet das Wetter einen wesentlichen Teil des Charakters eines Ortes“, fährt er fort, „und das macht ein gutes Reisefoto aus. All das gehört dazu, wenn man Emotionen und Stimmungen hervorrufen möchte.“
„Das Wetter ist zwar mein Freund“, fährt Mickaël fort, „aber natürlich kann ich es nicht kontrollieren. Wie bei jeder Exkursion habe ich mir auch für diese Reise nach Madeira, bei der ich zum ersten Mal mit der Sony α 7 IV und der α 7C fotografiert habe, einen detaillierten Reiseplan erstellt. Ich suchte nach den spektakulärsten Plätzen, denn ich wusste, wenn ich erst am richtigen Ort wäre, dann würde sich der richtige Moment schon ergeben. Glücklicherweise ist das auf Madeira ganz einfach. Es handelt sich um eine grandiose Vulkanlandschaft mit Gipfeln, Meer und Wasserfällen, so dass ein Teil des Vergnügens allein darin besteht, von einem Ort zum nächsten zu wandern.“
Wenn er einen perfekten Aussichtspunkt gefunden hat und das Wetter mitspielt, versucht Mickaël als Nächstes, das Gleichgewicht in seinen Bildern herzustellen. Die Faktoren Licht, Schärfe und Bildausschnitt werden so aufeinander abgestimmt, dass Bilder wie dieses Porträt eines toten Baumes in einem wunderschönen Moment entstehen. „Die Sonne ging gerade unter und die Wolken umspielten die Berge, was dem Bild eine magische Atmosphäre verlieh“, erläutert er. Es ist aufgenommen mit der Sony α 7 IV und dem FE 24 mm f/1.4 GM bei f/1.4 und zeigt außerdem, dass Mickaël den Fokus gerne auf seine Motive legt, um ihnen Tiefe und eine intimere Perspektive zu geben.
Mit dem Wetter zu arbeiten, bedeutet natürlich nicht, nur auf flüchtige Sonnenuntergänge zu warten. „Ein weiteres meiner Lieblingsbilder von Madeira ist dieses hier“, erklärt er. „Es zeigt meinen Freund zusammen mit einem weiteren verdrehten, alten Baum. Es erzählt davon, wie schnell die Kraft der Natur das Gefühl eines Ortes verändern kann. Auch hier habe ich mit der α 7 IV und dem 24 mm GM fotografiert und den ISO-Wert erhöht, um die düstere Stimmung des Nebels widerzuspiegeln.“
In einem anderen Bild von dieser Reise, das mit der Sony α 7C und dem FE 24 mm f/2.8 G aufgenommen wurde, „habe ich meinen Freund durch eine Öffnung in einem Baum mit einem Berg im Hintergrund aufgenommen“, erzählt Mickaël, „wodurch dieser Eindruck eines Fotos in einem Foto entsteht. Die α 7C ist so platzsparend und praktisch für das Fotografieren auf Reisen. Das Gleiche gilt für die kompakten Objektive der G Series. Das alles zusammen ergibt professionelle Ergebnisse mit einer Kamera, die in meine Tasche passt.“
Was die Sony α 7 IV betrifft, „so ist sie eine echte Weiterentwicklung der α 7 II“, sagt Mickaël, „und ich bin begeistert vom verstellbaren Display, das sich für sehr hohe und niedrige Winkel eignet, oder für Aufnahmen aus Hüfthöhe. Außerdem ist sie sehr leicht und die Qualität der Raw-Dateien von ihrem Sensor mit 33 MP ist erstaunlich. Das ist für mich sehr wichtig, weil ich meine Bilder immer mit Lightroom bearbeite, um die maximale Menge an Licht- und Schattendetails zu erhalten und sie nach meinem eigenen Stil farblich anzupassen.“
Was den visuellen Stil anbelangt, so arbeitet Mickaël ebenfalls lieber mit normalen als mit extremen Weitwinkelobjektiven. „Ich verwende hauptsächlich das FE 24 mm f/1.4 GM“, erklärt er, „weil ich damit den natürlichen Charakter einer Landschaft einfangen kann, ohne die Proportionen zu verzerren, wie es bei anderen Brennweiten passiert. Außerdem ist es relativ kompakt und bietet die große Blendenöffnung, die ich für Aufnahmen aus der Hand, für die Arbeit bei schwachem Licht oder für die Fokussierung auf das Motiv benötige.“
Natürlich verfügen sowohl die α 7 IV als auch die α 7C über eine hervorragende wetterfeste Abdichtung, ebenso wie die GM und die G Objektive von Sony, die somit die perfekten Begleiter auf Mickaëls Abenteuern sind. „Ich bin davon überzeugt, dass ich mit meiner Fotografie diesen Weg weiterverfolgen werde“, sagt er abschließend. „Ich suche nach Dramatik, bleibe aber zugleich der Realität der Landschaften, die ich dabei entdecke, treu. Das bedeutet, dass ich mit jedem Wetter arbeite, das sich mir bietet, um die Story zu erzählen. Ich möchte, dass meine Fotos all die Emotionen vermitteln, die ich empfinde, wenn ich diese wundervollen Orte fotografiere. Und meine Sony Ausrüstung spielt dabei eine wichtige Rolle.“