eisbär läuft über felsen

Auf dem Gipfel der Welt

Mickaël Peralta

„Jedes Mal, wenn ich in der Arktis bin, verspüre ich ein reines Staunen, das nicht vergeht“, sagt Mickaël Peralta, ein Naturfotograf, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, anderen zu helfen, die Wildnis zu schätzen, wo „weite, offene Landschaften und inspirierende Tiere Frieden, Einsamkeit und ein seltenes und kraftvolles Gefühl von Gelassenheit vermitteln“.

großer eisberg in grönland © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/2500s @ f/2.8, ISO 125

Mickaëls dreiwöchige Reise an die vereiste Ostküste Grönlands war schon lange eines seiner persönlichen Ziele. Und es war eines, das ihm alles brachte, was er sich erhofft hatte. „Nach mehreren Reisen durch Norwegen, auf die Färöer-Inseln, nach Island und Spitzbergen war Grönland für mich wie das letzte Puzzleteil“, erklärt er. „Ich durfte an einer Expedition auf der ‚Polarfront‘ teilnehmen, einem ehemaligen meteorologischen Forschungsschiff aus den 1970er-Jahren. Es war etwa 55 m lang, aber immer noch klein genug, um selbst die entlegensten Fjorde zu erreichen. Die Reise fand im arktischen Sommer statt, und ich konnte die Umgebung mit allen Sinnen erleben, unter anderem indem ich vom Schiff aus in dem 1 oder 2 Grad ‚warmen‘ Wasser schwimmen ging. Aber selbst in diesen wärmeren Monaten ist eine meiner stärksten Erinnerungen an die Reise das Geräusch des Meereises, das unter dem Rumpf des Schiffes brach“, erinnert er sich. „Das Knacken und Stöhnen des Eises gehört zu meinen bisher intensivsten und unvergesslichsten Empfindungen. Es wirkt extrem fremdartig und hallt an diesem Ort lange nach.“

nebelverhangene berge vom schiff aus gesehen © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 28-70mm f/2 GM | 1/8000s @ f/2.0, ISO 125

„Das Ziel dieses Projekts war es, die Unermesslichkeit einer noch unberührten Wildnis zu zeigen“, fährt Mickaël fort. „Wir waren in Gebieten unterwegs, in denen zuvor kaum ein Mensch gewesen ist. Grönland und insbesondere seine Ostküste sind extrem schwer zugänglich, und ich wollte Landschaften zeigen, die noch wirklich wild und ungezähmt sind. Auf dieser Reise konnte ich mich dieser unglaublichen Gegend als dokumentarischer Beobachter nähern, nicht nur als Tier- und Landschaftsfotograf“, erläutert er. „Wir besuchten ein grönländisches Dorf, das von fast 80 km langem Meereis umgeben und die meiste Zeit völlig isoliert ist. Wenn man die Tage mit der Gemeinschaft dort verbringt und ihren Alltag dokumentiert, beginnt man, das Leben in dieser Abgeschiedenheit und mit der Abhängigkeit von der Jagd nach Nahrung besser zu verstehen.“

abstrakt geformte eisformationen im meer © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/1250s @ f/2.8, ISO 200

Mickaël bekam während seiner dreiwöchigen Reise die Pracht der grönländischen Umwelt und Tierwelt in vollem Umfang zu sehen und konnte spektakuläre Erinnerungen sammeln. „Begegnungen mit Tieren der Arktis, insbesondere Eisbären, sind immer zutiefst bewegend“, erinnert er sich. „Bei einer solchen Gelegenheit konnte ich auch die wunderbare Geologie dieser kargen Gegenden zeigen. Hoch über uns stand ein Eisbär auf ockerfarbenen und braunen Felsen, was den Charakter dieser Breitengrade einfach perfekt symbolisierte.“

eisbär auf felsen sitzend © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 300mm f/2.8 GM OSS + 2x Teleconverter | 1/2500s @ f/6.3, ISO 3200

Zu Mickaëls weiteren Favoriten gehörten Bilder der hoch aufragenden Eisberge der Insel. „Eisberge dieser Größe zu entdecken, war eines meiner Hauptziele der Grönlandreise“, erklärt er. „Ihre Größe ging weit über das hinaus, was ich schon in Spitzbergen gesehen hatte. Innerhalb der schützenden Hänge der Fjorde ist das Meer oft unglaublich ruhig, sodass die Aufnahmen selbst bei hohen Verschlusszeiten sehr glattes Wasser und eine minimalistische Atmosphäre vermitteln können.“

blauer eisberg im meer mit bergen im hintergrund © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/2000s @ f/2.8, ISO 160

Ein Teil von Mickaëls Wunsch, diese unberührten Orte und einmaligen Begegnungen zu teilen, stammt von seinen eigenen Erlebnissen. Die Wunder der Wildnis, die er schon gesehen hat, haben seine fotografische Entwicklung stark beeinflusst. „Eine unglaubliche Reise nach Oregon vor fast einem Jahrzehnt hat für mich alles verändert“, erzählt er. „Das war mein allererstes fotografisches Abenteuer. Ich war 15 Tage mit einem befreundeten Fotografen unterwegs, und wir haben wirklich viel erlebt. Diese Reise veränderte alles, und neben meiner Leidenschaft für die Fotografie wurde auch meine Liebe zu großen Weiten geboren. Die Kombination aus Fotografie und Wildnis gibt mir ein tiefes Gefühl von Freiheit, sowohl körperlich als auch geistig“, fährt er fort. „Reisen wie die nach Grönland sind für mich eine Form der Meditation, eine Möglichkeit, mich wieder mit etwas Wesentlichem zu verbinden. Vor allem aber bieten sie mir die Gelegenheit, dieses Gefühl, draußen in der Natur zu sein, weiterzugeben. Die Schönheit der Natur hat mich dazu gebracht, immer mehr erkunden zu wollen, und ich möchte diese Inspiration mit anderen teilen.“

moschusochse starrt in die kamera © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 300mm f/2.8 GM OSS + 2x Teleconverter | 1/250s @ f/5.6, ISO 320

Um seinen Bildern Spontaneität und Dramatik zu verleihen, hat Mickaël einen besonderen Aufnahmestil entwickelt, der durch seine Sony Kameras und Objektive unterstützt wird. „Ich möchte die Geschichte einer Reise in einem einzigen Bild erzählen und dem Betrachter meine Emotionen direkt vermitteln“, erklärt er. „Alle meine Fotos entstehen handgeführt, ohne Filter. Zudem reise ich normalerweise nur mit einem Kameragehäuse und zwei oder drei Objektiven. Für mich entstehen etwa 80 % eines Bildes im Moment der Aufnahme, der Rest wird bei der Nachbearbeitung gestaltet. Ich arbeite auch mit einer bewusst begrenzten Farbpalette, die mich natürlich in nördliche Umgebungen zieht. Auf einer Reise wie dieser wurden viele Fotos vom Deck des Schiffs aus gemacht, was selbst bei ruhiger See eine technische Herausforderung ist“, fährt er fort. „Da sich das Schiff ständig bewegt, ist es extrem schwierig, mit langen Belichtungszeiten zu arbeiten. Daher nutze ich eher Einstellungen von 1/250 Sekunde bis hin zu 1/8000 Sekunde.“

polarfuchs an einem kiesstrand © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II + 2x Teleconverter | 1/500s @ f/5.6, ISO 100

Die SteadyShot Bildstabilisierungstechnologie von Sony ist sowohl in Kameras wie der A7R V, die Mickaël auf dieser Reise verwendete, als auch in Objektiven integriert. Sie hilft, den Bewegungen des Schiffs entgegenzuwirken. „Auf dieser Reise entdeckte ich das FE 28-70mm f/2 GM, das neben meinem FE 300mm f/2.8 GM OSS zu meinen meistgenutzten Objektiv wurde“, sagt er. „Das 28-70mm war unglaublich nützlich, wenn ich von den kleineren Zodiac-Booten aus bei kurzen Ausflügen in der Nähe der Gletscher fotografierte“, erklärt Mickaël. „Es ist sehr vielseitig, extrem lichtstark und liefert eine hervorragende Bildqualität. Dagegen konnte ich mit dem 300-mm-Objektiv Wildtiere wie Eisbären, Moschusochsen, Polarfüchse und Hasen isolieren und die Eisberge so zuschneiden, als würde ich Porträts machen. Da ich viel Wert darauf lege, die höchstmögliche Bildqualität mit der Kamera zu erzielen, ist die α 7R V für mich die offensichtliche Wahl“, sagt er. „Sie ist extrem reaktionsschnell, leicht und verfügt über ein außergewöhnliches Autofokussystem. Außerdem eignet sich die hohe Auflösung perfekt für meine großformatigen Drucke. Die G Master-Objektive von Sony unterstützen diese Leistung durch außergewöhnliche Schärfe, Kontrast und natürliche Wiedergabe. So kann ich Bilder machen, die schon vor Ort möglichst perfekt sind.“

warme nachmittagssonne trifft auf einen vereisten berg © Mickaël Peralta | Sony α7R V + FE 28-70mm f/2 GM | 1/2500s @ f/2.0, ISO 160

Für Mickaël ist die Arktis eine Muse, die ihn immer wieder inspiriert. „Eine meiner größten Hoffnungen für eine zukünftige Expedition wäre es, mehrere Wochen oder sogar Monate in einem traditionellen grönländischen Dorf zu verbringen. Dann könnte ich das Leben dort wirklich dokumentieren“, schließt er. „Ich werde 2026 allerdings auch nach Spitzbergen zurückkehren, um das Ende des Winters zu erleben. Alles wird dann weiß, still und irgendwie roh sein. Jede Jahreszeit bietet etwas anderes und jede Reise ist eine völlig neue Entdeckung, die ich mit der gleichen kindlichen Neugier erlebe. Mit meiner Sony Ausrüstung bleibt dieses Gefühl dann noch länger erhalten.“

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Mickaël Peralta

Mickaël Peralta | France

„Wenn ich als Fotograf geschäftlich durch die Welt reise, versuche ich überall, das Licht einzufangen. Für mich ist das der Schlüssel zu einem guten Bild.“

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