sonnenuntergang über einer üppigen landschaft

Keine Grenzen

Marco Grassi

Obwohl ihr höchster Berggipfel gerade einmal 880 Meter über dem Meeresspiegel liegt, kann niemand behaupten, dass es den Färöern an Dramatik mangelt. Die Inselgruppe wird regelmäßig von atlantischen Stürmen heimgesucht – Windgeschwindigkeiten von fast 300 km/h wurden dort schon gemessen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – haben sie sich zu einem beliebten Ziel für abenteuerlustige Landschafts- und Reisefotografen entwickelt, unter ihnen auch Marco Grassi.

„Als ich die Färöer-Inseln 2016 zum ersten Mal besuchte“, erinnert er sich, „haben sie mich schwer beeindruckt. Seitdem bin ich immer wieder hingereist. Bei uns im Nordwesten Italiens gibt es zwar auch Hügel und Berge in Meeresnähe, doch so etwas hatte ich noch nie gesehen. Die Inseln bestechen durch ihre Schroffheit, ihre Dramatik und auch ihre Abgeschiedenheit, vor allem damals, als sie noch nicht so beliebt bei den Touristen waren.“

grüne insel im meer mit sturmwolken im hintergrund © Marco Grassi | Sony α7CR + FE 24-105mm f/4 G OSS | 1/500s @ f/10, ISO 200

Nach mehr als fünfzehn Besuchen hat Marco eine tiefe Wertschätzung für die Faröer entwickelt. „Es ist sehr einfach, die einzelnen Inseln zu erkunden“, erklärt er. „Außerdem gibt eine schier endlose Auswahl an faszinierenden Ansichten. Jede Insel scheint ihr eigenes Wetter zu haben, sodass sich einem nach einer kurzen Autofahrt noch am selben Tag völlig neue Möglichkeiten eröffnen können.“

Da er mit möglichst leichtem Gepäck reisen möchte, nimmt Marco gerne seine Sony Alpha 7CR und ein kompaktes, leichtes Trio von Objektiven mit, das alle Eventualitäten abdeckt. „Auf dieser Reise habe ich das FE 12-24mm f/2.8 GM, das FE 24-105mm f/4 G OSS und das FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS verwendet“, verrät er. „Dieses Trio ist enorm vielseitig. Von extremen Weitwinkelaufnahmen bei schwachem Licht über detaillierte Tier- und Landschaftsaufnahmen bis hin zur Komprimierung ist alles möglich.“

papageientaucher blickt in die kamera mit einem weiteren dahinter © Marco Grassi | Sony α7CR + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/1600s @ f/5.6, ISO 800

Marco gibt zu, dass viele Fotografen zu den bekannten Schauplätzen kommen, um Bilder zu machen. „Allerdings kann man einiges tun, um sich von der Masse abzuheben. Das eröffnet einem auch die Chance, als Creator zu wachsen. Der Aufwand ist ein bisschen größer, es lohnt sich aber auf jeden Fall.“

sonnenlicht trifft auf eine grüne halbinsel © Marco Grassi | Sony α7CR + FE 24-105mm f/4 G OSS | 1/320s @ f/13, ISO 200

Eine Möglichkeit dafür besteht laut Marco darin, ein bekanntes Motiv zu nehmen und es neu in Szene zu setzen. „Ich versuche immer, den Bereich zu verlassen und eine andere Perspektive zu finden. Dabei muss man nicht unbedingt weit gehen – vielleicht lässt sich das Motiv auch einfach durch einen anderen Teil der Landschaft einrahmen. Oder man reduziert mit einem Teleobjektiv eine große, bekannte Ansicht auf eine etwas kleinere, intimere Darstellung.“

Oft hilft es, etwas mehr Abstand zwischen sich selbst und das Motiv zu bringen. Deshalb sucht Marco vor seinen Reisen nach Orten mit neuen Blickwinkeln, zu denen er wandern kann. „Ich nutze häufig Google Earth. Dort finde ich schnell heraus, wo ich eine neue Ansicht von einem Motiv erhalten kann, indem ich bestimmte Elemente als Führungslinien verwende und der Szene Ebenen hinzufüge. Einen Ort zu kennen und beim nächsten Besuch zu wissen, wo man eine neue Perspektive auf ihn gewinnt, ist sehr hilfreich.“

untergehende sonne trifft auf einen felsen mit dem meer im vordergrund © Marco Grassi | Sony α7CR + FE 24-105mm f/4 G OSS | 0.6s @ f/18, ISO 200

Auch das Warten auf das richtige Zusammenspiel von Licht und Wetter trägt wesentlich zu Marcos Erfolg bei, doch seine innige Liebe zur Natur macht ihm dies leicht. „Selbst auf kurzen Reisen verspüre ich nie den Druck, viele Fotos oder unbedingt eine bestimmte Aufnahme von einem bestimmten Ort machen zu müssen“, erklärt er. „Für mich ist es wichtig, Zeit in der Natur zu verbringen – und Zeit in der Natur ist nie vergeudet. Ich brauche auch keine 100 Bilder, die ich am Ende sowieso nicht verwenden kann. Also warte ich, schaue mich um, genieße die Atmosphäre, perfektioniere meine Komposition und drücke erst ab, wenn alles stimmt.“

Der Auslöser, den Marco auf einer seiner letzten Reisen zu den Färöer-Inseln betätigt hat, war der der Sony Alpha 7CR, einer Kamera, die perfekt zu seiner Arbeitsweise passt. „Das Faszinierende an der Alpha 7CR ist, dass sie die besten Eigenschaften der Alpha 7R V in einem leichteren und kompakteren Gehäuse vereint. Ihr High-Res-Sensor, der brillante Dynamikumfang und der Autofokus mit Motivverfolgung gewährleisten die gleiche hohe Detailgenauigkeit. Sie ist der perfekte Begleiter für längere Wanderungen.“

grasbedeckte hütten am ufer des ozeans © Marco Grassi | Sony α7CR + FE 24-105mm f/4 G OSS | 1/200s @ f/13, ISO 200

„Aufgrund dieser Gemeinsamkeiten kann ich sie auch als zweites Gehäuse mit meiner Alpha 7R V verwenden, ohne befürchten zu müssen, etwas zu verpassen“, fährt er fort. „Für meine Landschaftsaufnahmen verwende ich den Fokus-Stacking-Modus und die intelligente Langzeitbelichtung, mit der ich ohne Kabelauslöser Belichtungszeiten von über 30 Sekunden erreichen kann.“

Das Wichtigste in Marcos Arsenal ist jedoch seine Leidenschaft. „Ich liebe es, zu reisen, neue Orte zu entdecken und Zeit in der Natur zu verbringen“, sagt er abschließend. „Das ist meine eigentliche Motivation – die Fotografie ist das Ergebnis. Seit meinen ersten Wanderungen in Neuseeland wollte ich einfach nur eine Möglichkeit haben, meine erstaunlichen Eindrücke mit anderen zu teilen. Meine Leidenschaft, in die Welt hinauszugehen, motiviert mich. Allein das Erleben der Landschaft ist ein Erfolg, und es gibt nichts an der Alpha 7CR, was mir dabei Grenzen setzen würde.“

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