In einem mit Steinbruch voller Pfützen wartet Sportfotograf Philip Platzer darauf, dass ein Motocross-Fahrer auf seinem Dirtbike durch eine riesige Wasserpfütze rast. Kurz bevor das Rad auf die Pfütze trifft, beginnt Philip, mit seiner Sony α 9 III bei 15 FPS aufzunehmen, und nimmt seinen Finger erst dann vom Verschluss, wenn der Fahrer außer Sicht ist. Das Wasser, das dabei durch die Luft spritzt, wird auf den Bildern von Philips α 9 III in perfektem Stillstand eingefangen.
Was diese unfassbaren Ergebnisse möglich macht ist der globale Verschluss der Sony α 9 III. Die sofortige Auslesung sorgt dafür, dass auch Aufnahmen mit extrem kurzen Verschlusszeiten (wie 1/10.000 Sekunde) mit Blitzlicht gemacht werden können. Besser noch: Vorbei sind die Zeiten, in denen man schwere Studiolampen und Netzteile zum Drehort trug, einen einzigen Schuss machte, darauf wartete, dass sich der Blitz wieder auflud, und den Fahrer immer wieder bitten musste, den Moment zu wiederholen, bis man die gewünschte Aufnahme bekam. Philip versteht diese Vorteile sehr gut: „Wenn man einen Berg hinaufsteigen muss, wenn man sich an einem Ort mit unkontrollierten Bedingungen befindet, machen die Sony α III und ein paar Blitzgeräte für Fotografen wie mich die Arbeit so viel einfacher.“
„Man kann großartige Bilder sowohl mit als auch ohne Blitz machen“, sagt Philip, „aber Blitzlicht gibt einem die Möglichkeit, den Athleten oder den Trick bei Bedarf zu akzentuieren. Es gibt Situationen, in denen ich eine weit offene malerische Landschaft habe, aber der Athlet in der Szene recht klein erscheint. Mit Blitzlicht kann ich ein wenig mit der Belichtung herumspielen und ihn hervorheben.“
Eine Reihe von Bildern eines BMX-Fahrers, der Tricks unter einer Brücke vorführt, ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Blitzlicht den Athleten hervorheben kann. „Bei einigen Aufnahmen ohne Blitz war alles im Bild flach. Mit Blitz fällt das Auge des Betrachters direkt ins Geschehen.“ Der Einsatz von Blitzlicht bringt auch Maß an Kreativität mit sich, das im Sport eher unüblich ist. „Bei Motorradrennen wird so gut wie nie Blitzlicht im Studiostil eingesetzt. Aber ich kann meinen Blitz benutzen, um ein Bild wie eine Mode- oder Werbeaufnahme aussehen zu lassen – und das mitten im Turnier oder Wettkampf.“
Obwohl diese Kamera sich speziell an Sportfotografen richtet, macht für Philip überraschenderweise nicht die Aufnahmerate von 120 FPS den Reiz daran aus. „Es macht Spaß, damit herumzuspielen“, sagt er, „aber für mich ist die α 9 III vor allem eine Blitz-Kamera. Wenn ich Porträts oder Action aufnehmen muss, greife ich zur α 9 III. Ich kann alle meine kleinen Blitzgeräte verwenden, und ich brauche nicht einmal viel Strom – für die meisten meiner Aufnahmen stelle ich den Blitz nur auf halbe Leistung ein, weil das ausreicht.“ Der globale Sensor-Verschluss der α 9 III macht kurze Verschlusszeiten für Actionaufnahmen möglich. „Ich kann den ISO-Wert auf 200 oder 400 einstellen und dann die Umgebungsbelichtung verringern, indem ich eine sehr kurze Verschlusszeit wie 1/8000 Sekunde verwende. Dadurch erscheint die bei Tageslicht aufgenommene Szene dunkler, als sie tatsächlich ist. Und dann kann ich das Motiv mit dem Blitz ausleuchten. Das ist echt verrückt.“
„Man muss sich die Blitz-Fotografie neu denken“, erklärt er. „Der Grund, warum man einen kleinen Blitz anstelle eines großen verwenden kann, läuft auf Folgendes hinaus: Die Leistung eines großen Studioblitzes kommt daher, dass er seine Abgabe über einen längeren Zeitraum aufrechterhält. Sagen wir, der Blitz zündet für 1/250 Sekunde – in diesem Zeitfenster ist der 1.000-Watt-Blitz durchgehend recht hell. Ein Systemblitz ist anders: Er hat einen kürzeren Impuls mit einer höheren Spitze, die rasant abfällt. Normalerweise hat man bei 1/250 Sekunde mit dem großen Blitz also mehr Vorteile.“
„Aber der Systemblitz hat eine höhere Spitzenleistung. Es kommt nämlich der Punkt, an dem der Systemblitz kurzzeitig mehr Licht abgibt als der 1.000-Watt-Blitz. Wenn man nur mit dieser Spitze arbeitet – und mit einer extrem kurzen Verschlusszeit fotografiert, sodass man nur den hellsten Teil der Blitzdauer einfängt –, bekommt man mit dem kleinen Blitz mehr Licht als mit dem großen. Das ist der verrückte Aspekt, den nur die wenigsten verstehen.“
Und obwohl die gesamte Action in Sekundenschnelle eingefangen wird, kann der AF der Sony α 9 III mit diesem Tempo mithalten. „Der KI-Chip macht den Autofokus mit Augenerkennung so gut, dass er den Fahrer auch dann erkennt, wenn kein Auge zu sehen ist. Er sieht einen Menschen, einen Helm und einen Kopf – und er fixiert den Kopf. Manchmal kann man sogar sehen, dass das Auge ideal scharf ist, selbst wenn der Fahrer eine Brille trägt – das ist der reine Wahnsinn!“.
Mit der Sony α 9 III kann ich verrückte Fotos machen und den Menschen Dinge zeigen, die sie noch nie zuvor gesehen haben.“
„Die besten Dinge passieren außerhalb der eigenen Komfortzone!“