nicholas mastoras mit seiner sony α 7r vi

Licht, Improvisiert / Licht, Konstruiert

Nicholas Mastoras

Mein Name ist Nicholas Mastoras. Ich bin ein Fotograf aus Athen mit einer brennenden Leidenschaft für das visuelle Erzählen von Geschichten. Ich tauchte zum ersten Mal Ende der 90er Jahre in die Welt der Fotografie ein, als ich Designgeschichte in London studierte. Damals verbrachte ich unzählige Stunden damit, die Stadt mit einer Kamera in der Hand zu erkunden, mit Film und Licht zu experimentieren und zu lernen, die Welt aus einem kreativen Blickwinkel zu sehen. Was als persönliche Leidenschaft begann, entwickelte sich 2013 – als ich die Entscheidung traf, mich voll und ganz der Fotografie zu widmen – allmählich zu einem Beruf. Heute habe ich mich auf Porträt-, Beauty- und Werbefotografie spezialisiert und leite seit 2019 mein eigenes Studio in Athen. Neben meiner Studioarbeit habe ich vor kurzem eine spezialisierte Agentur für kreative Dienstleistungen gegründet, die es mir ermöglicht, mit einem breiteren Spektrum von Kunden zusammenzuarbeiten und einen holistischen Ansatz für meine visuellen Projekte zu verfolgen.

© Nicholas Mastoras

Als Sony mich dazu einlud, die neue Kamera zu testen, sah ich sofort eine Gelegenheit, ihre Grenzen in realen Szenarien auszureizen. Ich organisierte zwei aufeinanderfolgende Produktionen, die jeweils darauf abzielten, die Fähigkeiten der Kamera in drastisch verschiedenen Umgebungen und Lichtverhältnissen auf die Probe zu stellen.

nicholas mastoras macht eine aufnahme mit seiner sony ilce-7rm6 © Nicholas Mastoras

Das erste Shooting fand auf einem wunderschönen Anwesen am Meer etwas außerhalb Athens statt. Hier habe ich nur mit natürlichem Licht eine Mode-Geschichte erschaffen, ohne auf künstliche Beleuchtung zurückzugreifen. Obwohl ich eine komplette Beleuchtungsausrüstung zur Hand hatte, beschloss ich, mich voll und ganz auf das verfügbare Sonnenlicht zu verlassen und es mithilfe von Reflektoren und Diffusoren zu formen. Auf diese Weise konnte ich den Dynamikumfang und die Lichterwiederherstellung der Kamera unter authentischen, unkontrollierten Bedingungen testen.

frau in schwarzem kleid steht in gesprenkeltem sonnenlicht © Nicholas Mastoras | Sony α7R VI + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/640s @ f/3.2, ISO 200

Das zweite Shooting fand in meinem Studio in Athen statt, wo ich die volle Kontrolle über die Umgebung hatte. Für diese Aufnahmesession habe ich eine dunklere, atmosphärischere Herrenmode-Geschichte konzipiert und ein von einer Scheune inspiriertes Set mit strukturierten Hintergründen und Requisiten aufgebaut. Ich habe kontrolliert schwache Lichtverhältnisse verwendet, um eine völlig andere visuelle Richtung zu erkunden, bei der Stimmung, Schatten und subtile Details im Mittelpunkt stehen. Dieses Setup war ideal, um die Leistung der Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen und ihre Fähigkeit zu testen, feine Abstufungen im Schatten zu rendern.

mann mit teilweise mit stroh bedecktem gesicht © Nicholas Mastoras | Sony α7R VI + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/250s @ f/4.5, ISO 250

Erste EindrückeDie Kamera fühlte sich ab dem ersten Moment, als ich sie in die Hand nahm, intuitiv an. Sie überzeugt durch eine fein abgestimmte Ergonomie, und der neue hochauflösende elektronische Sucher bietet ein immersiveres und präziseres Aufnahmeerlebnis, insbesondere für Fotografen, die zuvor mit der α 7R V gearbeitet haben. Das Menü-System ist vertraut und gleichzeitig optimiert, sodass man schnell auf wichtige Einstellungen zugreifen kann. Das AF-System wurde spürbar verbessert – es ist jetzt schneller, intelligenter und extrem zuverlässig, auch bei Motiven in schneller Bewegung oder bei schwachem Licht. Sie fühlt sich fast vorhersehbar an, weshalb ich mich mehr auf die Regie des Modells und die Komposition der Aufnahme konzentrieren kann, anstatt ständig technische Anpassungen vorzunehmen.

nicholas mastoras betrachtet ein bild auf dem bildschirm seiner sony alpha kamera © Nicholas Mastoras

Die von der Kamera erzeugten 14-Bit-RAW-Dateien sind außergewöhnlich. Der Dynamikumfang, die Farbtiefe und die Hauttongenauigkeit bieten sehr viel Flexibilität in der Postproduktion, wodurch sich die Bilder direkt aus der Kamera satter und verfeinerter anfühlen. Mir sind subtile Verbesserungen bei der Lichtererhaltung und weichere Übergänge bei Hauttönen aufgefallen, die für Porträt- und Beauty-Aufnahmen unerlässlich sind. Die Leistung des Akkus ist ebenfalls beeindruckend. Ich ich hatte nach einem ganzen Aufnahmetag, bei dem ich etwa 650 Bilder aufgenommen hatte – und dazu gehörte auch die Überprüfung der Bilder und die intensive Nutzung des elektronischen Suchers – noch etwa 45 % Akku übrig. Diese Zuverlässigkeit bedeutet weniger Ausfallzeiten und mehr Konzentration auf den kreativen Prozess. Zu guter Letzt fotografiere ich bei der Arbeit im Studio immer mit Anbindung an den Computer. Ich habe das kabellose Tethering ausprobiert, um die Geschwindigkeit der neuen 6-GHz-WLAN-Verbindung zu testen; und obwohl meine Dateien ziemlich groß waren, wurden sie trotzdem so schnell übertragen, dass ich ohne Tethering-Kabel arbeiten konnte und mehr Freiheit hatte.

frau in orangefarbenem kleid sitzt in der abendsonne © Nicholas Mastoras | Sony α7R VI + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/2000s @ f/2.8, ISO 640

ArbeitsablaufFür meine Arbeit ist es unerlässlich, dass ich mich beim Fotografieren auf die kreative Vision konzentriere. Diese Kamera ermöglicht genau das und unterstützt einen noch flüssigeren und effizienteren Arbeitsablauf. Die hohe Auflösung bietet Flexibilität beim Zuschneiden und Anpassen von Bildern, ohne Details einzubüßen, was sowohl für kommerzielle als auch für redaktionelle Projekte von unschätzbarem Wert ist. Präzise Farbwiedergabe und Hauttöne verringern die Notwendigkeit umfangreicher Retuschen und sparen Zeit in der Postproduktion. Insgesamt gibt mir die Kamera während des gesamten Prozesses ein Gefühl der Zuversicht – von der ersten Aufnahme bis zum fertigen Bild.

Nicholas mastoras fotografiert in seinem studio ein model © Nicholas Mastoras

Es war die R-Serie, die mich 2018 ursprünglich zu Sony gebracht hat. Zurzeit verwende ich die α 7R V, die sich für meine Arbeit als ein großartiges Werkzeug erwiesen hat und ein fantastisches Gleichgewicht zwischen Auflösung, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bietet. Die neue α 7R VI baut auf diesem Grundmodell auf und verbessert es rundum. Dank der Verbesserungen beim AF, der EVF-Qualität und der Akkulaufzeit ist das die ausgereifteste spiegellose Vollformat-Kamera, die ich bislang verwendet habe. Sie fühlt sich wie eine natürliche Weiterentwicklung an, die die kleinen Einschränkungen der Vorgängermodelle überwindet und spürbare Vorteile für den professionellen Einsatz bietet. Diese Kamera erfüllt mühelos alle Anforderungen für professionelles Arbeiten – und übertrifft sie meiner Meinung nach sogar. Dank ihrer Kombination aus hoher Auflösung, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und beeindruckender Akku-Leistung fühle ich mich jedem Szenario gewachsen. Egal, ob bei rasanten Mode-Aufnahmen, aufwendigen Beauty-Porträts oder komplexen Werbekampagnen – sie gibt dem Fotografen die Freiheit, sich auf die Umsetzung seiner Ideen zu konzentrieren, ohne sich von technischen Einschränkungen zurückhalten zu lassen.

model in zerlumpten kleidern in einer scheune © Nicholas Mastoras | Sony α7R VI + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/250s @ f/5.0, ISO 250

Objektive und ZubehörFür diese Aufnahmen habe ich hauptsächlich das FE 24–70 mm f/2.8 GM II und das FE 70–200 mm f/2.8 GM OSS II verwendet. Diese Objektiven ermöglichen es mir, schnell zu arbeiten und mit dem Moment verbunden zu bleiben, ohne ständig die Ausrüstung wechseln zu müssen. Dank ihrer Schärfe, ihres schnellen Autofokus und ihrer Vielseitigkeit eignen sie sich ideal für beide Produktionen – von breiten Umgebungsporträts bis hin zu engen, detailreichen Aufnahmen. Ich arbeite bei bestimmten Projekten zwar auch gerne mit Objektiven mit Festbrennweite, aber die Flexibilität und Leistung dieser Zoomobjektive waren die perfekte Wahl, um die Fähigkeiten der Kamera in einer Vielzahl von Situationen auf die Probe zu stellen.

nicholas mastoras mit seiner sony α 7r vi mit teleobjektiv © Nicholas Mastoras

Abschließende GedankenMein Rat ist: Hört nicht auf, zu fotografieren, vertraut euren Instinkten und bleibt eurer kreativen Stimme treu. Fotografie ist in erster Linie eine Leidenschaft – und ich bin dankbar, dass ich sie zu meinem Beruf machen konnte. Die Technologie entwickelt sich ständig weiter und gibt uns mehr Optionen und neue Möglichkeiten, uns visuell auszudrücken. Nehmt diese Fortschritte an, experimentiert damit und lasst euch von ihnen dazu inspirieren, etwas zu erschaffen. Die Werkzeuge sind da – jetzt liegt es an uns, sie zu nutzen, um unsere Geschichten zu erzählen und unsere Visionen zum Leben zu erwecken.

Vorgestellte Produkte

Nicholas Mastoras

Nicholas Mastoras | Greece

„Letztendlich geht es nicht darum, wie du die Dinge siehst, sondern darum, wohin sie dich bringen.“

Für α Universe-Newsletter registrieren

Glückwunsch! Sie haben sich erfolgreich für den α Universe-Newsletter angemeldet.

Geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Entschuldigung! Es ist etwas schief gelaufen.

Glückwunsch! Sie haben sich erfolgreich angemeldet.