jaguar liegt entspannt auf einem baum

Objektivprofil | FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS

Chris Schmid

Aufnahmen von Wildtieren können Fotografen an die unterschiedlichsten Orte führen. Die Lebensräume der Tiere sind dabei Teil der Geschichte, die sie dem Betrachter erzählen möchten – und wenn man nicht genau weiß, was einem begegnen könnte, muss man vorbereitet sein. Deshalb setzen Tierfotografen wie Chris Schmid auf Objektive wie das Sony FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS.

moschusochse stößt mit dem kopf in den schnee © Chris Schmid | Sony α7R V + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1600s @ f/6.3, ISO 500

„Das 200-600mm ist unglaublich vielseitig“, erklärt Chris. „Wenn ich ein Tier wie den Jaguar fotografiere, brauche ich eine lange Brennweite, um einen sicheren Abstand zum Motiv zu wahren. Gleichzeitig muss ich mich nah genug dranfühlen, um dem Bild eine persönliche Note verleihen zu können. Bei 600 mm kann ich die Augen fokussieren. Das ist sehr wichtig, denn in den Augen liegen die Emotionen – und die möchte ich dem Betrachter zeigen. Mit 200 mm hingegen kann ich wunderbare Landschaftsaufnahmen machen. Und genau das ist es, was ich am liebsten mag: Landschaftsbilder mit einer Prise Tierwelt darin.“

jaguar liegt entspannt auf einem baum © Chris Schmid | Sony α9 III + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1000s @ f/6.3, ISO 2000

Wenn man auf diese Weise unterwegs ist, muss die Ausrüstung stimmen. Es reicht nicht, in ein Fahrzeug zu steigen und irgendwohin zu fahren. Viele Orte können nur zu Fuß erreicht werden, weshalb das 200-600mm allein schon aus praktischen Gründen zu empfehlen ist.

zwei nilpferde kämpfen im wasser © Chris Schmid | Sony α7R IV + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1000s @ f/6.3, ISO 320

„Wenn ich viel laufen muss, soll meine Tasche so leicht wie möglich sein. Ich möchte in guter Verfassung an meiner Location ankommen und sofort loslegen können, ohne vom Tragen völlig erschöpft zu sein.“

Und dann ist da noch der Objektivwechsel, den Fotografen eher ungern unter schwierigen Bedingungen vornehmen.

zwei moschusochsen schauen direkt in die kamera © Chris Schmid | Sony α7R V + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1250s @ f/6.3, ISO 800
„Wenn man Tiere wie Moschusochsen fotografiert, bewegt man sich den ganzen Tag unter schwierigen Bedingungen. Die Flexibilität des 200-600mm ist in solchen Situationen von entscheidender Bedeutung. Bei diesem Shooting konnte ich den ganzen Tag lang fotografieren, ohne das Objektiv wechseln zu müssen, was angesichts des Schneetreibens ein großer Vorteil war. Das sind einfach keine Verhältnisse, in denen man das Objektiv wechseln oder zusätzliche Ausrüstung mit sich führen möchte.“

Natürlich gibt es auch Momente, in denen Chris einen breiteren Bildausschnitt benötigt und das Sony FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II verwendet. So kann er mit nur zwei Objektiven den gesamten Brennweitenbereich von 70 bis 600 mm abdecken.

warzenschwein sonnt sich in der morgensonne © Chris Schmid | Sony α1 + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1000s @ f/6.3, ISO 500

Das 200-600mm montiert Chris an seiner Sony Alpha 1 – dem Spitzenmodell der Alpha Serie von Sony. Die Bildqualität des hochauflösenden 50,1-Millionen-Pixel-Vollformatsensors ist einer der Gründe, warum das 200-600mm bei Tierfotografen so hoch im Kurs steht. „Natürlich fotografiere ich nicht mit einer Blende von F/2,8 oder F/4“, erklärt Chris, „doch ich kann bei der Alpha 1 einfach die ISO-Empfindlichkeit erhöhen, ohne mir Gedanken wegen der Bildqualität machen zu müssen. Wichtig ist, dass ich die Aufnahmen erhalte, die ich brauche – und mit der Kombination aus der Alpha 1 und dem 200-600mm ist das kein Problem.“

otter auf dem weg ins wasser © Chris Schmid | Sony α9 III + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1250s @ f/6.3, ISO 800

Eine weitere Eigenschaft, die bei diesem Objektiv nicht zu kurz kommt, ist die Geschwindigkeit des Autofokus. „Ich sehe beim Autofokus zwischen dem 200-600mm und einem G Master Objektiv keinen Unterschied“, meint Chris. „Ich habe es zusammen mit der Sony Alpha 1 und der neuen Alpha 9 III verwendet und das funktioniert hervorragend. Sogar beim Verfolgen schwieriger Motive wie Vögeln bleibt der Fokus erhalten.“

jaguar duckt sich im wasser © Chris Schmid | Sony α1 + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/1600s @ f/6.3, ISO 800

Ein häufig übersehenes Merkmal des 200-600mm ist der interne Zoom. Dank diesem bleiben die Größe des Objektivs und die Balance gleich, egal ob man mit 200 mm oder 600 mm arbeitet. Das ist ideal für Fotos, aber noch besser für Videos.

„Das Objektiv eignet sich sehr gut für Filmaufnahmen“, erklärt Chris. „Eine Vielzahl von Bildern mit unterschiedlichen Brennweiten zu haben, ist nicht nur in der Fotografie von Vorteil, sondern spielt vor allem auch bei Videoaufnahmen eine entscheidende Rolle. Beim Schnitt braucht man Weitwinkel-, Mittel- und Nahaufnahmen, sonst ist der Film am Ende sehr langweilig. Mit dem 200-600mm kann ich alle drei Arten von Aufnahmen machen.“

hunderte von flamingos stehen auf einer schlammigen Ebene © Chris Schmid | Sony α1 + FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS | 1/2000s @ f/6.3, ISO 400

Chris hat das Objektiv sogar schon hoch in die Luft mitgenommen und aus Flugzeugen und Hubschraubern heraus fotografiert. „Ich arbeite unglaublich gerne mit diesem Objektiv, weil man damit großflächige Bilder von Tierwanderungen machen und Muster und Wiederholungen erkennen kann, wie zum Beispiel bei den Bildern der Flamingos in Botswana. Ich kann aber auch heranzoomen und so näher an die Tiere herankommen, wenn es nötig ist.“

„Bei Projekten wie diesem kostet jede Minute Geld. Ich kann den Piloten nicht einfach bitten umzukehren und nochmal über ein bestimmtes Gebiet zu fliegen, nur weil ich das Ganze mit einem anderen Objektiv fotografieren möchte. Deshalb ist die Vielseitigkeit des 200-600mm besonders genial.“

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Chris Schmid

Chris Schmid | Switzerland

„Bilder haben Macht. Eine einzige Aufnahme kann eine Emotion festhalten oder ein inneres Gefühl hervorrufen.“

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