orangefarbenes licht fällt in der dämmerung auf einen berg

Objektivprofil | FE 20-70mm f/4 G

Ananda Joinet

Inspiriert von den geometrischen Formen der Bardenas-Wüste machte sich Fotografin Ananda Joinet mit ihrer Sony Ausrüstung auf den Weg, um die wilde Schönheit eines der außergewöhnlichsten Orte Europas zu erkunden und abzulichten.

„Ich wollte zeigen, wie unglaublich die Natur ist und dass der Mensch eigentlich gar nichts erfunden hat. Wir lassen uns von allem um uns herum inspirieren – geometrischen Formen, Kurven, Linien, Materialien ... und all das hat seinen Ursprung in der Natur“, sagt Ananda.

orangefarbenes licht fällt in der dämmerung auf einen berg © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/800s @ f/4.0, ISO 400

Das Shooting in einer lebensfeindlichen, sonnenverbrannten Wüstenlandschaft hielt viele Herausforderungen bereit. „Ich musste mit dem heißen Wetter, dem Zeitmangel, den Lichtverhältnissen und der Ungewissheit fertigwerden, ob es auf meiner Reise überhaupt gute Sonnenuntergänge geben würde. Außerdem begegneten wir einer ganzen Reihe von Wanderern. Die meisten Menschen wagen sich jedoch nicht allzu weit in die Wüste hinein, denn wenn man das tut, ist man wirklich ‚allein auf der Welt‘.“

Auf ihrer Reise in die Wüste hatte Ananda ihre Sony Alpha 7 IV dabei, die sie überallhin mitnimmt. „Sie ist extrem vielseitig und ich kann mir ihr auch Videoaufnahmen machen. Ich bin immer wieder beeindruckt von der Schärfe, die der Sensor mit einer Auflösung von 33 Megapixeln liefert, und vom präzisen und zuverlässigen Autofokus. Er sorgt dafür, dass ich niemals einen wichtigen Moment verpasse“, erklärt Ananda.

bergkette in der bardenas reales in der dämmerung © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/800s @ f/4.0, ISO 400

Die Bilderserie zeichnet sich besonders durch ihre Farben aus. Sie vermitteln die Hitze und die Kühle der Wüste, wenn der Tag in die Nacht übergeht. Die Farben waren Teil der Geschichte, die Ananda erzählen wollte, aber auch ein spielerischer Aspekt der Serie.

kahle bergkette vor einem stimmungsvollen himmel © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/25s @ f/4.0, ISO 125

„Das Experimentieren mit den Farben und Lichtern war wahnsinnig schön. Die Lichter bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang haben einzigartige Schatten und Nuancen im Tal und in den Rundungen der Bardenas-Berge erzeugt. Der Kontrast zwischen den warmen Farben und den Bergen ergibt ein sehr grafisches Gesamtbild.“

spitzer berg im warmen licht © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/25s @ f/4.5, ISO 125

Die Farben erzählen einen Teil der Geschichte dieser unglaublichen Landschaft und lassen sie wie eine andere Welt erscheinen. „Ich suche in einer Landschaft immer nach einer Emotion – einem Licht, einer Atmosphäre. Ich möchte zeigen, wie schön jedes einzelne Element der Natur ist, egal ob heiter oder melancholisch. Dabei will ich stets einen Hauch von Poesie oder Nostalgie in meine Bilder einfließen lassen, damit der Betrachter die gleichen Gefühle empfindet wie ich, als ich innegehalten habe, um die Aufnahme zu machen.“

getrockneter schlamm in einer wüstenlandschaft © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/1250s @ f/4.0, ISO 320

An ihrer Sony Alpha 7R IV befand sich das FE 20-70mm f/4 G Objektiv. Es bietet ein breiteres Sichtfeld als ein herkömmliches 24–70-mm-Zoomobjektiv, ist jedoch mit einer kleineren Blende von f/4 immer noch klein und leicht genug, um ein ausgezeichnetes Reiseobjektiv abzugeben und Fotografen genügend Freiraum für Erkundungen zu lassen.

„Ich habe das FE 20-70mm f/4 G für diese Bilder verwendet, weil es unglaublich anpassungsfähig ist: Ich kann von einem extrem breiten Winkel zu einer leichten Telewirkung wechseln, was besonders praktisch ist, wenn ich eine Serie mit unterschiedlichen Aufnahmen machen möchte. Außerdem ist es superleicht – perfekt, um es auf Reisen mitzunehmen.“

rissiger schlamm auf dem wüstenboden © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/250s @ f/6.3, ISO 320

Auf dem Papier klingt ein Unterschied zwischen 20 mm und 24 mm vielleicht wenig, doch auf die Bilder kann er eine große Auswirkung haben. „Ich habe in vielen Situationen mit 20 mm fotografiert und war überwältigt. Ich hätte nicht erwartet, dass ein Objektiv mit einer Blende von f/4 eine so gute Schärfe liefert. Auch an den Rändern konnte ich keinen Schärfeverlust feststellen. Das Objektiv ist sowohl für Fotos als auch für Videos einfach super.“

Unten sind zwei von Anandas Lieblingsfotos aus dem Projekt abgebildet. Beide zeigen, dass die Natur trotz der rauen Wüstenbedingungen immer noch präsent ist und sich nicht aufhalten lässt.

nahaufnahme von rissigem schlamm in der wüste © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/800s @ f/4.0, ISO 320
vertrocknete pflanze umgeben von rissigem schlamm © Ananda Joinet | Sony α7 IV + FE 20-70mm f/4 G | 1/800s @ f/4.0, ISO 320

„Auf dem ersten Bild sieht man die Spuren von Rehen und Füchsen, die nach dem Regen auf dem Boden zurückgeblieben sind und die bis zum nächsten Regenguss dort bleiben werden. Das zweite Bild zeigt das Heidekraut, das trotz des trockenen Bodens und der trockenen Winde weiterblüht.“

Es gibt auch Aufnahmen von weiter oben mit Blick in die Täler der Wüstenkette. „Ich liebe diese Ansichten von oben, da sie uns als Betrachter über das erheben, was vor unseren Augen geschieht. Es weckt in mir den Wunsch, zurückzukehren und auch die Tiere zu fotografieren, die sich dort verstecken.“

Ende des Jahres wird Ananda ihr FE 20-70mm f/4 G mit nach Norwegen und anschließend zum Fotografieren von Polarfüchsen nach Hornstrandir in Island nehmen. „Ich möchte mich an Tieraufnahmen mit dem breiteren 20–70-mm-Objektiv versuchen. Natürlich werde ich auch meine Teleobjektive dabei haben, doch in erster Linie interessiert es mich, wie ich mit dem 20-70mm sowohl die Füchse als auch ihren Lebensraum einfangen kann.“

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