tief hängende wolken in einer alpinen landschaft

Gipfelstürmer

Maciej Pesko

Seit jeher sind Künstler von den Alpen fasziniert. Europas berühmteste Gebirgskette erstreckt sich über 1200 km von Nizza an der Westspitze bis nach Triest und Wien im Osten und ragt majestätisch über Monaco, Frankreich, der Schweiz, Italien, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Slowenien empor. Maciej Pesko, Spezialist für Landschaftsfotografie in den Bergen, teilt diese Faszination. „Die Stille der Alpen beruhigt die Seele, aber ein Blick auf die Gipfel lässt auch den Puls höher schlagen“, sagt er. „Diese Orte flößen Demut und Ehrfurcht ein – man fühlt sich wie ein Gast in der Gegenwart von etwas Größerem.“

kahler berggipfel mit seitlichem licht © Maciej Pesko | Sony α6700 + E 18-105mm f/4 G OSS | 1/8s @ f/9.0, ISO 100

Er hat schon viele Orte in Gebirgen erlebt, darunter „die schroffen, vertikalen Kalkstein-Dolomiten, die Wildnis und Ursprünglichkeit der Julischen Alpen und die Harmonie zwischen ungezähmter Natur und menschlicher Präsenz in den österreichischen Alpen“. Er sagt, dass er erst vor kurzem, in den Schweizer und französischen Alpen, die wahre Majestät dieser Landschaften erkannt hat. „In diesen Gebieten“, strahlt er, „gibt es neben schroffen Granitgipfeln auch üppig grüne Täler oder Gletscher, die direkt in alpine Seen abfallen. Die Vielfalt ist einfach verblüffend.“ Wie fängt er diese Dramatik und Energie mit seiner Kamera ein? „Als Erstes muss man anerkennen, dass Berge unberechenbar sind“, erklärt Maciej. „An diesen Orten kann sich das Licht im Handumdrehen ändern und das Wetter ein völlig neues Drehbuch schreiben. Das Fotografieren hier ist genauso anspruchsvoll wie die körperliche Anstrengung.“ Er sagt, die Antwort auf die Herausforderungen seien „Geduld und Offenheit. Die Berge werden dich leiten – du musst nur auf das Licht warten, das ihren wahren Charakter offenbart.“

schnee an der seite einer bergkette © Maciej Pesko | Sony α6700 + E 18-105mm f/4 G OSS | 1/500s @ f/8.0, ISO 100

„Aus technischer Sicht hilft es, in Ebenen zu denken“, fährt er fort, „also mit einer Vorder-, Mittel- und Hintergrundebene. Das sorgt für mehr Tiefe. Außerdem kann man das Auge mithilfe von Pfaden, Bergrücken oder Bächen tiefer in das Bild hineinführen. Aber auch das Timing ist wichtig, weil Berge oft bei Sonnenauf- und -untergang ihren wahren Charakter zeigen. Das Licht hebt dann ihre Struktur hervor, der Kontrast ist weicher, und Wolken oder Nebel können ihre Form vereinfachen oder ihre Höhe betonen.“ Für drei seiner aktuellen Lieblingmotive, die er mit einer Sony α 6700 fotografiert hat, hat er unterschiedliche Techniken und Objektive genutzt. Das erste Motiv ist „ein Bild des Gipfels des Mont Blanc, der sich über Blüten aus buntem Heidekraut erhebt und voller Kontraste ist“, berichtet er. „Hier habe ich die Breite des Sony E 11mm f/1.8 Objektivs genutzt, um dem Bild viel Tiefe zu verleihen und den Betrachter in die Szene hineinzuziehen. Und dank der Fokusbelichtungsreihe der α 6700 ist mir eine Aufnahme gelungen, die von vorne bis hinten eine perfekte Schärfe aufweist.“

rosa blüten vor einer schneebedeckten bergkette © Maciej Pesko | Sony α6700 + E 11mm f/1.8 | 1/125s @ f/9.0, ISO 100

Das zweite Bild zeigt das Matterhorn in der Abenddämmerung. „Hier war das Licht der entscheidende Faktor“, erklärt Maciej. „Nur wenige Minuten nach Sonnenuntergang haben die letzten Strahlen den Gipfel rot gefärbt. Meine Belichtung musste also genau richtig sein, um das subtile Leuchten einzufangen, ohne im dunkler werdenden Tal darunter irgendwelche Details zu verlieren. Also nutzte ich die automatische Belichtungsreihe der Kamera, damit nichts von der Tonalität verloren gehen konnte.“

ein berg erhebt sich in der abenddämmerung hinter einer stadt © Maciej Pesko | Sony α6700 + E 18-105mm f/4 G OSS | 1/8s @ f/9.0, ISO 100

Das dritte Motiv zeigt einen in Nebel gehüllten Alpenwald. „Hier dreht sich alles um die Atmosphäre eines regnerischen Tages in den Bergen“, erklärt er. „Die Wolken hatten die nahegelegen Gipfel bedeckt, aber ich fing den perfekten Moment ein, als sie sich gerade so weit teilten, dass die natürlichen Konturen des Berghangs und seine subtilen Farbtonübergänge zum Vorschein kamen. Diesmal verwendete ich das Sony E PZ 18-105mm f/4 G OSS mit 105 mm Brennweite. Damit konnte ich einen Ausschnitt der Landschaft isolieren und die Stimmung betonen.“

nebel zieht über eine bergkette © Maciej Pesko | Sony α6700 + E 18-105mm f/4 G OSS | 1/400s @ f/6.3, ISO 100

Die Kombination dieser Objektive „bietet in den Bergen enorme Flexibilität“, fährt Maciej fort. Mit dem 11-mm-Objektiv kann ich weite Ansichten und Vordergrunde aufnehmen, um ein Gefühl von Raum und Maßstab zu vermitteln, aber erst die bewusste Komposition ist der Schlüssel für ein gutes Foto. Man muss sicherstellen, dass ein starker Vordergrund vorhanden ist, der den Betrachter führt. Das Objektiv sollte nach Möglichkeit perfekt waagerecht eingesetzt werden, da die Bilder sonst unnatürlich wirken können. Mit dem 18-105 mm kann ich entfernte Details wie das Licht auf einem Gipfel oder die Textur eines Gletschers hervorheben und Ebenen kreativ komprimieren. Zusammen deckt das praktisch alle meine Bedürfnisse ab. „Die α 6700 ist Maciejs erste Wahl für Aufnahmen im Gebirge. „Neben den genannten Modi gefällt mir vor allem die Geschwindigkeit und Präzision des Autofokus, die bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen einen großen Unterschied ausmacht“, erklärt er. „Und die Bildqualität ist unglaublich, selbst bei höheren ISO-Werten, wie ich sie bei schwierigen Lichtverhältnissen oft brauche.“

hütten an einem berghang © Maciej Pesko | Sony α6700 + E 18-105mm f/4 G OSS | 1/500s @ f/8.0, ISO 100

„Auch die Größe der Kamera ist ein echter Vorteil“, fährt Maciej fort. „Ein kleineres Gehäuse bedeutet weniger Gewicht im Rucksack. Und wenn man mit der gesamten anderen Ausrüstung, dem Zubehör und der Sicherheitsausrüstung stundenlang bergauf wandert, zählt jedes Gramm. Aber meiner Erfahrung nach bedeutet eine geringere Größe nie eine Verringerung der Qualität der Ergebnisse. Stattdessen bieten sich dadurch Möglichkeiten, die sonst unerreichbar wären. Meiner Meinung nach ist sie wirklich eine großartige Kamera.“ Weitere Reisen in die Alpen stehen bevor, und Maciej stellt fest, dass seine Verbundenheit zur Bergwelt dadurch noch stärker wird. „Wie alle Landschaftsfotografen möchte ich die Berge in klassischen, postkartenartigen Aufnahmen festhalten, sie aber auch auf eine persönlichere Art und Weise studieren. Ich möchte mehr Zeit unter jedem Gipfel verbringen und seinen Charakter kennenlernen. Und jetzt habe ich die perfekte Kamera und die perfekten Objektive dafür.“

Vorgestellte Produkte

Für α Universe-Newsletter registrieren

Glückwunsch! Sie haben sich erfolgreich für den α Universe-Newsletter angemeldet.

Geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Entschuldigung! Es ist etwas schief gelaufen.

Glückwunsch! Sie haben sich erfolgreich angemeldet.