Der Fotograf Pablo Gil verwandelt die spektakulären Gerichte international renommierter Spitzenköche mithilfe von Farbe, Licht und Raum in Kunstwerke, die die Blicke auf sich ziehen. „Das Gericht ist der Protagonist“, sagt Pablo über sein Projekt, das er mit seiner Sony Alpha 7R V fotografiert hat. „Diese Art der Food-Fotografie hat einen sehr minimalistischen und mediterranen Stil. Manchmal nehmen wir den Koch mit ins Bild, wenn er die Präsentation abschließt, aber in jedem Fall lassen wir seine köstlichen Kreationen für sich sprechen.“
Wenn die harte Arbeit in der Küche beendet und die Kreation des Küchenchefs optimal präsentiert ist, ist es an Pablo, die Bilder zu schießen, die die Arbeit des Kochs für die Welt sichtbar machen. „Der negative Raum und der Einsatz von Licht und Dunkelheit spielen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle in meinem persönlichen Stil“, sagt er. „Die Kunst der Spätrenaissance und des Frühbarock inspiriert mich zutiefst. „Die Kunst der Spätrenaissance und des Frühbarock inspiriert mich zutiefst. Mich fasziniert die dramatische Abwesenheit von Licht und wie man es genau dorthin bringt, wo man es haben will. Nennen wir es eine Mischung aus barockem Licht und minimalistischer Komposition. Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber sehr ausdrucksstark.“
Die Bilder werden lebendig durch die Farben und Details, die Pablo mit seiner Sony Alpha 7R V und dem in seiner Klasse führenden rückseitig belichteten 61-Megapixel-Sensor einfangen kann. „Der Dynamikumfang und die Farbtiefe der Alpha 7R V sind sehr hoch. Die Sensorleistung in Kombination mit den Sony-Objektiven hebt sie deutlich von anderen Kameras ab. Schärfe und Detailtreue sind in der Food-Fotografie extrem wichtig. Die Fähigkeit, jedes noch so kleine Detail in den Speisen einzufangen, macht einen großen Unterschied, und manchmal entdeckt man sogar Landschaften in einer Textur, wenn man mit der Kamera näher herangeht.“
Einer der schwierigsten Aspekte der Food-Fotografie ist es, die richtige Farbe und Beleuchtung zu finden. Das Essen muss appetitlich aussehen, das heißt, es muss Farbe und Textur haben. Gleichzeitig muss es aber auch natürlich und realistisch wirken, daher ist es wichtig, ein Gleichgewicht zu finden.
„Farbe hat eine enorme Kraft. Sie kann den Appetit des Betrachters anregen oder ihm die Lust auf ein Gericht verderben“, erklärt Pablo. „Wenn die Farben nicht stimmen, lehnen die Leute ein Gericht ab. Es ist wichtig, die Psychologie der Farben zu kennen und zu wissen, dass das menschliche Gehirn, das sich in mehr als 10.000 Jahren gastronomischer Evolution entwickelt hat, natürliche und lebendige Farben künstlichen und trüben vorzieht.“
Auch hier ermöglicht der Sensor der Alpha 7R V Pablo die Aufnahme von Bildern, die auch in den Schattenbereichen möglichst viele Details wiedergeben. „Manchmal gibt es Stellen auf einem Gericht, die nicht richtig ausgeleuchtet werden können, und ohne Anpassungen in der Nachbearbeitung ist es nicht möglich, die richtige Farbe zu erzielen. Hier spielen der Dynamikumfang und die Nachbearbeitungsmöglichkeiten des Bildes eine sehr wichtige Rolle.“
Jedes einzelne Gericht auf der Speisekarte zu beleuchten, ist ebenso eine Wissenschaft wie die Zubereitung selbst, denn jeder Teller erfordert individuelle Aufmerksamkeit und eigene Beleuchtungsanforderungen. „Ich analysiere jede kulinarische Zubereitung im Detail. Bevor ich sie fotografiere, versuche ich zu verstehen, was das Gericht auf dem Tisch ausdrückt. Deshalb arbeite ich in der Regel mit einem Zwei- oder Dreipunktschema, mit dem ich schnell Beleuchtungsvarianten erstellen und sogar die Modifikatoren von weichem zu hartem Licht ändern kann.“
Um dieses Licht auf den Sensor zu fokussieren, kommen die Sony-Objektive FE 90mm f/2.8 Macro G OSS und FE 100mm f/2.8 STF GM OSS zum Einsatz. Beide Objektive harmonieren perfekt mit Pablos Alpha 7R V und ermöglichen ihm eine unglaubliche Schärfe und Detailtreue, wobei er dank der Makrofunktionen der Objektive bei Bedarf auch ganz nah heranzoomen kann.
„Das 90-mm-Objektiv ist sehr vorteilhaft, wenn ich aus nächster Nähe fotografiere und Makroaufnahmen im Maßstab 1:1 mache. Wenn ich offenere oder umfassendere Aufnahmen machen möchte, verwende ich auch das FE 50 mm f/1,2 G Master Objektiv. Aber wenn ich ein Objektiv ganz besonders schätze, dann ist es das 100-mm-Objektiv. Seine apodisierte Optik (STF – Smooth Transition Focus) erzeugt eine organische Unschärfe auf einem ganz anderen Niveau, die mit keiner anderen Optik auf dem Markt erreicht werden kann. Dadurch wird das Bokeh noch unschärfer und es ist wunderbar, solche Hintergründe in der Food-Fotografie zu sehen.“
Alles in allem sind die Bilder das Werk zweier großer Namen in der Welt der Gastronomie und der Fotografie. Während die Köche ihre Hilfsmittel in der Küche haben, setzt Pablo auf seine Alpha 7R V und die Objektive, weil er weiß, dass er sich auf sie verlassen kann:
„Sie funktioniert einfach immer. Deshalb ist die Alpha 7R V wie eine Erweiterung meiner selbst. Sie bringt einfach das, was sie bringen muss, wenn ich sie brauche.“
„Bilder lügen nie? Meine vielleicht schon ...“