gruppe von zebras in der masai mara

Flug in die Wildnis

Uroš Podlogar

Seine Tätigkeit als Fotograf für einen internationalen Hubschrauberhersteller hat Uroš Podlogar an viele spannende Orte auf der ganzen Welt geführt. Dieses Mal brachte ein neues Projekt Uroš und seine Sony Ausrüstung nach Kenia in die Masai Mara, wo er dokumentieren sollte, wie die Hubschrauber von Bell bei Naturschutzprojekten zum Einsatz kommen.

hubschrauberpilot fliegt über die masai mara © Uroš Podlogar | Sony α1 + FE 14mm f/1.8 GM | 1/1000s @ f/4.0, ISO 250

„Die Naturschützer machen einen großartigen Job. Sie behandeln die Tiere, als wären sie ihre besten Freunde. Man sieht und spürt, wie viel Respekt zwischen Tier und Mensch herrscht. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, an einem Tierschutzprojekt wie diesem beteiligt zu sein, und ich möchte helfen und die Öffentlichkeit für die Situation stärker sensibilisieren.“

breitmaulnashorn wird von hand gefüttert © Uroš Podlogar | Sony α1 + FE 50mm f/1.2 GM | 1/500s @ f/1.2, ISO 250

Die Hubschrauber wurden unter anderem für die Suche nach verletzten Tieren und das Aufspüren von Wilderern eingesetzt. Ihr Hauptzweck bestand jedoch darin, die Populationszahlen wichtiger Wildtierarten zu erfassen, darunter auch Breitmaulnashörner.

Obwohl die Hubschrauber den Kern des Projekts bildeten, verbrachte Uroš auch einige Tage auf festem Boden, um Menschen und Tiere zu fotografieren – inklusive Raubtiere wie Löwen und Nashörner aus nächster Nähe. Uroš kam so nah an die Tiere heran, dass er sich bei seiner Ausrüstung für eine Kombination aus der Sony Alpha 1, der Alpha 7R V und dem FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II entschied.

nahaufnahme eines älteren männlichen löwen © Uroš Podlogar | Sony α1 + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/640s @ f/2.8, ISO 640
„Anfangs war ich ein wenig nervös. Doch wenn man das Tier anschaut, sieht man, dass es durch deine Anwesenheit ebenfalls nervös wird. Also beobachtet man es einfach und versichert sich, dass es ruhig ist, bevor man sich ihm nähert. Die Alpha 1 ist fantastisch, denn man hört den Auslöser nicht. Es gibt also keine plötzlichen Geräusche, die das Tier verunsichern könnten. Ich kann schnell eine Aufnahme machen und dann zum Wagen zurückkehren und zur nächsten Station weiterfahren.“

Der Grund für die Wahl des 70-200mm f/2.8 G Master II Objektivs lag darin, dass es auf Reisen besonders praktisch ist.

2 elefanten stehen sich in der masai mara gegenüber © Uroš Podlogar | Sony α1 + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/1250s @ f/2.8, ISO 50

„Bei Projekten wie diesem kann ich nur eine begrenzte Menge an Ausrüstung mitnehmen“, erklärt Uroš. „Es ist einfach nicht möglich, zehn Objektive dabeizuhaben. Je kleiner und leichter alles ist, desto besser. Das 70-200mm bietet mir die beste Reichweite für Tier- und Hubschrauberaufnahmen, und ich kann damit großartige Porträts machen – es ist ein hervorragendes, vielseitiges Objektiv!“

breitmaulnashorn steht in der masai mara © Uroš Podlogar | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/1600s @ f/2.8, ISO 100

Die Alpha 1 und das neueste Sony Modell – die Alpha 7R V – sind aus vielerlei Gründen ein wichtiger Bestandteil von Urošʼ Kameratasche. Der wichtigste ist jedoch ihre Zuverlässigkeit. „Bei den meisten meiner Projekte muss ich mich zu 100 % auf meine Ausrüstung verlassen können. Ich kann es mir einfach nicht leisten, mit Geräten zu arbeiten, denen ich nicht vertrauen kann. Bei diesen Kameras wusste ich, dass ich in sicheren Händen war, zumal beide über eine Vielzahl beeindruckender Funktionen verfügen, die speziell auf die Tierfotografie ausgerichtet sind“, sagt Uroš.

einzelner elefant in der masai mara © Uroš Podlogar | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/800s @ f/2.8, ISO 50

Als Flaggschiff unter den Sony Alpha Kameras kann die Alpha 1 alles fotografieren, was Uroš ihr vor die Linse setzt. „Der Autofokus ist erstaunlich, insbesondere das Tieraugen-AF-Tracking, was für ein Projekt wie dieses perfekt ist. Es ist schon faszinierend, wie viele Arten von Tieraugen die Kamera erkennt. Dank der Geschwindigkeit kann ich Aufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde machen. Und dann die Farben ... Die Farbwissenschaft ist beeindruckend und verbessert sich mit jeder neuen Generation von Sony Kameras. Dabei weiß ich, dass die von mir aufgenommenen Farben auch auf den finalen Bildern zu sehen sein werden.“

hubschrauber fliegt über die masai mara © Uroš Podlogar | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/50s @ f/11, ISO 50

Natürlich war Uroš vor Ort, um die Hubschrauber sowohl von innen als auch von außen zu fotografieren. Uroš empfiehlt, auf eine ausreichend lange Verschlusszeit zu achten, damit die Rotorblätter des Hubschraubers verschwimmen. „Die Unschärfe erzeugt ein Gefühl von Bewegung und Geschwindigkeit. Sind die Blätter gestochen scharf, sieht es so aus, als würde der Hubschrauber schweben.“

Für Aufnahmen im Hubschrauberinneren verwendet Uroš das FE 14mm f/1.8 G Master. „Ich mag das 14-mm-Objektiv sehr, weil es ein superweitwinkliges Sichtfeld bietet, ohne wie ein Fischaugenobjektiv zu wirken. Und das erzeugte Bild ist von einem Rand zum anderen scharf.“

giraffe bückt sich, um an sträuchern zu fressen © Uroš Podlogar | Sony α7R V + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/2500s @ f/2.8, ISO 100

Die Brennweite ist einer von vielen Aspekten, die bei Aufnahmen in einem kleinen, sich bewegenden Hubschrauber zu berücksichtigen sind. „Es gibt jede Menge Vibrationen und Bewegungen“, erklärt Uroš, der mit einer kürzeren Verschlusszeit von etwa 1/1000 Sekunde dafür sorgt, dass der Innenraum des Hubschraubers scharf abgebildet wird.

Zusammen mit den Bildstabilisierungsfunktionen, die bei der 7R V verbessert wurden, hilft auch die Alpha 1, diese Bewegungen in Schach zu halten. „Die Alpha 1 verfügt über eine großartige SteadyShot-Stabilisierung, die Vibrationen ausgleicht. Ich habe bei Aufnahmen im Cockpit nie Schwierigkeiten. Dieses Projekt hat mir viel Spaß gemacht und dank der perfekten Kombination aus Alpha 1, Alpha 7R V und 14-mm-Objektiv erzählen die endgültigen Bilder sehr gut die Geschichte hinter der Bedeutung des Naturschutzes in Afrika.“

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Uroš Podlogar | Slovenia

„Es ist keine Arbeit. Es ist Leidenschaft, ja sogar Liebe. Finde heraus, wofür du lebst, wofür dein Herz schlägt. Dann verfolge diese Sache mit ganzem Herzen.“

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