Mein Name ist Libby Penman, ich komme aus Schottland und arbeite als Filmemacherin. Ich führe Regie und filme für Fernsehbeiträge zur Hauptsendezeit und habe Online-Inhalte mit Millionen von Aufrufen kreiert. Bei meiner Arbeit konzentriere ich mich größtenteils auf Tiere und Outdoor-Abenteuer. Für meine Tierfilme verwende ich in der Regel das Sony FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS auf einem Stativ, und für meine Fernsehdokumentationen, die oft sehr dynamisch und spontan sind, meistens ein Zoomobjektiv wie zum Beispiel ein 70-200mm, mit dem ich schnell auf veränderliche Situationen reagieren kann. Für diesen Auftrag von Sony waren die Aufnahmen mit einem 85-mm-Objektiv mit Festbrennweite also etwas Neues für mich. Aber was soll ich sagen? Ich hatte jede Menge Spaß!
Das FE 85mm f/1.4 GM II ist ergonomisch und solide. Als Anwender kann man sich absolut sicher sein, dass es auch für draußen robust genug ist. Ich habe das Objektiv kürzlich in verschiedensten, ungestörten Testsituationen genutzt, darunter beim schnellen Skaten, während ich einen anderen Skateboarder filmte. Besonders hat mir dabei gefallen, dass ich meine übliche Haltung auf dem Board nicht ausgleichen oder verändern musste, denn das Objektiv ist wirklich gut ausbalanciert und geformt. Zudem ist das neue Objektiv wetterfest und eignete sich somit optimal für meine Aufnahmen in einem verregneten Wald oder vom Heck eines Bootes aus mit reichlich Meeresgischt und sogar unter einem Wasserfall. Auch der Blendenring ist perfekt positioniert, um die Belichtung fließend zu steuern. Und aus ergonomischem Blickwinkel, lässt sich der Fokus leicht manuell einstellen und gleichzeitig die Belichtung bei Bedarf anpassen. Dieses neue Objektiv ist ein sehr durchdachtes Ausrüstungselement und definitiv ein Objektiv, das einem die Arbeit erleichtert.
Ich habe das Objektiv zusammen mit der Sony Alpha 9 III verwendet und der Autofokus des Objektivs kann sich durchaus sehen lassen, besonders wenn man bedenkt, dass ich oft mit großer Blendenöffnung von f/1.4 und sogar schnelle Motive wie einen Hund im Wasser oder einen Skateboarder aufgenommen habe. Die Kamera und das Objektiv konnten das Motiv fest im Fokus halten und gleichzeitig die ultrageringe Tiefenschärfe wahren und so eine beeindruckende Filmästhetik erzeugen. Häufig habe ich das Objektiv zusammen mit einem ND-Filter genutzt, um die Belichtung zu steuern, gleichzeitig aber auch den die Blendenöffnung von f/1.4 voll auszunutzen.
Aber so beeindruckend die Autofokus-Reaktion des Objektivs auch war, ich komme aus der Fernsehbranche und filme in aller Regel mit manuellem Fokus. Deshalb war ich auch so begeistert, wie leichtgängig der Fokusring bei der Fokuseinstellung im manuellen Fokusmodus funktionierte. Gefallen hat mir außerdem, wie stark das Objektiv das Focus Breathing unterdrückt.
Ich habe die Kamera überwiegend für Videoaufnahmen genutzt, aber auch traumhafte Fotoaufnahmen ließen sich mit diesem Objektiv anfertigen. Ein 85-mm-Objektiv mit Festbrennweite ist natürlich die klassische erste Wahl für Porträtaufnahmen und wird diesen Ansprüchen gewiss gerecht. Das Objektiv ist jedoch so ausgeklügelt und ausgefeilt, dass es mir auch viel Spaß gemacht hat, es für unkonventionelle Weitwinkelaufnahmen im Querformat einzusetzen. Kurzum: Mit diesem Objektiv möchte man freiwillig ein paar Schritte zurücktreten und eine Szene einfangen, für die man normalerweise zum 50mm oder 24mm greifen würde. Man möchte sich einfach bewegen und weiter mit dem 85mm arbeiten.
Umgekehrt eignet sich die Reichweite auch großartig für Detailaufnahmen – die Regentropfen und die Spritzer des Wasserfalls, die ich aufgenommen habe, waren so scharf und definiert, dass sie fast wie Makroaufnahmen wirken. Und das ist in meinen Augen ein weiteres Indiz, das verdeutlicht, wie vielseitig sich das Objektiv verwenden lässt.
„Alles in allem hat mir die Arbeit mit dem brandneuen FE 85mm f/1.4 GM II sehr gefallen und es ist definitiv mein neue ‚erste Wahl‘, um die schönen Momente des Lebens festzuhalten!“