skifahrer springt mit sonne im rücken über die piste

Hilfreiche Tipps: Wintersportfotografie

Details einfangen Es sind Schnee, Eis und das schöne Licht, die oftmals die Bilder von Wintersportlern ausmachen, und diese Bedingungen tragen dazu bei, die Geschichte des Sports zu erzählen. Aufgewirbelte Schnee- oder Eispartikel, wenn sich Skifahrer, Snowboarder oder Schlittschuhläufer dramatisch drehen oder anhalten, verleiht dem Bild ein Element der Bewegung und Energie. Timing und Positionierung sind bei dieser Art von Einstellung entscheidend, also positionieren Sie sich in sicherer Entfernung, tief über dem Boden, um den aufgewirbelten Schnee in Bild zu bekommen. Das kann einige Versuche erfordern, in jedem Fall aber wirkt es sich sofort auf Ihre Bilder aus.

skifahrer hebt bei hoher geschwindigkeit von der piste ab © Mine Kasapoğlu | Sony α9 II + FE 400mm f/2.8 GM OSS | 1/8000s @ f/3.2, ISO 800

Verschlusszeit Skifahrer und Snowboarder sind schnell und fahren je nach Bedingungen und Können zwischen 20 und 50 km/h. Professionelle Skifahrer oder Skispringer können Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erreichen. Daher müssen die Verschlusszeiten kurz genug sein, um das Motiv in Bewegung einzufrieren. Ihre Verschlusszeit sollte mindestens 1/1000 Sekunde betragen, und bis zu 1/2000 Sekunde, wenn Sie Abfahrtsläufer fotografieren oder einen Sprung in der Luft einfangen möchten.

skifahrer nach einem sprung in der luft © Kyle Meyr | Sony α9 + FE 85mm f/1.4 GM | 1/16000s @ f/1.4, ISO 100

Autofokus Neben der Verschlusszeit ist der AF die zweitwichtigste Einstellung. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie wie ein Profi fotografieren, unabhängig davon, welche Sony Kamera Sie verwenden. Stellen Sie den Fokusmodus auf AF-C, um den kontinuierlichen Fokus auf dem Motiv zu halten, während sich die Kamera bewegt. Verwenden Sie für das Fokusfeld „Tracking: Spot M“. Sobald Sie auf Ihr Motiv fokussieren, verfolgt es das Fokusfeld, und solange Sie es im Bild halten, bleibt der Fokus auf dem Motiv. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Motiverkennung auf „Mensch“ eingestellt ist. Wird das Motiv als Mensch erkannt, verlagert sich der Fokusbereich auf das Gesicht oder sogar das Auge des Motivs. Dies ist eine effektive AF-Einstellung beim Eislaufen, bei der das Gesicht des Motivs gut sichtbar ist. Selbst beim Eisschnelllauf kann die neueste Sony Kamera mit KI-Motiverkennung das Gesicht des Motivs erkennen, wenn es eine Brille trägt. Mit dem Tracking- und Motiverkennungsfokus holen Sie das Beste aus beiden AF-Systemen von Sony heraus. Je nach Standort und Wintersportart, die Sie fotografieren, können Sie mit der AF-Tracking-Empfindlichkeit experimentieren. Wenn Sie diese auf 1 setzen, wird der Fokus verlangsamt, wenn das Motiv hinter aufgewirbeltem Schnee, einem Baum oder einem anderen Sportler verschwindet. Wird sie auf 5 eingestellt, ist der Fokus sehr reaktionsschnell. Geht also das Motiv bei der Verfolgung für den Bruchteil einer Sekunde verloren, kann der Fokus wegspringen, bevor er sich schnell wieder auf das Motiv konzentriert, sobald es wieder auftaucht. Beginnen Sie mit der Standard-Einstellung „3“ und experimentieren Sie, um das AF-Tracking auf die jeweilige Sportart abzustimmen.

skifahrer schneidet mit hohem tempo durch den schnee © Giovanni Auletta | Sony α9 III + FE 300mm f/2.8 GM OSS | 1/1600s @ f/2.8, ISO 1600

Objektive Professionelle Wintersportfotografen verwenden eine Vielzahl von Objektiven, aber eine nahezu universelle Wahl ist das Telezoom-Objektiv. Fotografen können von mehreren Positionen aus fotografieren: am Anfang der Strecke, neben dem Schanzentisch, den Slalompfosten, der Ziellinie und natürlich dem Siegertreppchen. Wenn man sich von Ort zu Ort bewegt, ist die Flexibilität eines Zoomobjektivs von entscheidender Bedeutung. Das Sony FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II ist mit seiner außergewöhnlichen Bildqualität in den meisten Situationen eine gute Wahl. Das FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS hat sich zu einem Klassiker für Sportfotografen entwickelt und bietet eine beeindruckende Bandbreite in leichtem Design. Angesichts der hellen Bedingungen, die durch weißen Schnee entstehen, ist eine Blende von f/2.8 nicht immer erforderlich, um den ISO-Wert niedrig genug zu halten und eine optimale Bildqualität zu erzielen. In Snowboardparks, in denen man für Tricks und Sprünge näher am Geschehen sein kann, ist mitunter das klassische Objektiv FE 24-70mm f/2.8 GM II für Weitwinkelaufnahmen eine gute Wahl, um die Umgebung zu zeigen, während die Brennweite von 70 mm dennoch einen ausreichenden Abstand zum Geschehen gewährleisten sollte. Schließlich ist ein Weitwinkelobjektiv wie das FE 16-35mm f/2.8 GM II Objektiv ideal für dramatische Super-Weitwinkel-Aufnahmen aus Bodennähe, die Snowboarder zeigen, die in der alpinen Umgebung durch die Luft fliegen.

skispringer fast waagerecht in der luft © Tomasz Markowski | Sony α9 + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS | 1/125s @ f/6.3, ISO 200

Wahl der Kamera Wenn Sie das richtige Objektiv und die richtige Verschlusszeit wählen, kann fast jede Sony Kamera großartige Wintersportbilder aufnehmen. Einige Kameras haben ihre Vorteile. Um den perfekten Moment festzuhalten, ist die Sony α 9 III unübertroffen und verfügt über einen bahnbrechenden Global Shutter, der Serienaufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde und 24,6 Megapixeln sowie Voraufnahmen ermöglicht, sodass Sie keinen Moment verpassen. Auch die Sony α 1 II und die Sony α 7 V können mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde mit Pre-Capture bei 50,1 Megapixeln bzw. 33 Megapixeln aufnehmen.

mannschaft in gelbem bob bei hohem tempo © Bob Martin | Sony α9 + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/80s @ f/11, ISO 50

Weißabgleich Blendend weißer Schnee ist mitunter schwer zu fotografieren, und es kommt selten vor, dass der Schnee in der gesamten Szene neutral erscheint. Wenn Sie Ihren Weißabgleich auf einen hellen Bereich einstellen, haben Schattenbereiche einen Blaustich. Wenn Sie hingegen Ihren Weißabgleich so einstellen, dass in Schattenbereichen ein neutraler Ton erzeugt wird, erhalten Sie wärmere Glanzlichter. Beides hat seine Vorzüge. Es kommt auf den persönlichen Geschmack und darauf an, wie Sonnenlicht oder Bewölkung mit Ihrem Motiv interagieren. Wenn Sie Sportarten fotografieren, bei denen Sie Konsistenz über alle Bilder hinweg wünschen, verwenden Sie am besten Tageslicht, abgeblendet, oder einen manuellen Weißabgleich und fotografieren Sie im RAW-Format, um bei der Bearbeitung ganz nach Ihrem Geschmack Feinabstimmungen vorzunehmen. Weitere Informationen zur Auswahl des Weißabgleichs bei Schnee finden Sie in unserem Artikel Top-Tipps für Winterlandschaften.

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