Genau wie Menschen haben auch Haustiere ihren individuellen Charakter und ihre ganz eigene Persönlichkeit, die Sie in einem Foto festhalten können. Viele der Techniken, die wir zum Fotografieren von Menschen und Porträts verwenden, gelten auch für Tiere. Und genau wie Menschen sollten sich auch Tiere wohlfühlen, bevor Sie mit den Aufnahmen beginnen. Es kann hilfreich sein, dazu einen vertrauten Ort zu wählen. Wenn Scheinwerfer oder Hintergrundmaterialien aufgebaut wurden, geben Sie dem Tier Zeit, diese zu erkunden, bevor Sie versuchen, es in die gewünschte Position für die Fotos zu bringen.
Geräuschlose AufnahmenManche Tiere können durch das Geräusch des Verschlusses der Kamera oder durch Bestätigungstöne der Autofokusfunktion abgelenkt werden. Schalten Sie also alle Töne ab, die Sie nicht benötigen. Wählen Sie im Aufnahmemenü die Einstellungen „Verschluss/Lautlos – Lautlos-Modus“ und stellen Sie den Lautlos-Modus auf EIN.Konzentrieren Sie sich auf Ihr Motiv Die neueste Generation von Sony Kameras, darunter die Sony Alpha 7R V, Alpha 7C II und Alphaα 6700, nutzt einen KI-gestützten Echtzeiterkennungs-Autofokus, der Motive wie Tiere erkennt und schnell und präzise fokussiert. Wählen Sie im Menü „Fokus“ die Option „Motiverkennung – Motiverkennungstyp“ und wählen Sie „Tier/Vogel“, damit der Fokus genau dem Auge Ihres Haustieres folgt und dieses fokussiert.
Seien Sie bereit Wenn Sie Glück haben, wird Ihr Motiv wie gewünscht liegen, sitzen oder stehen. Aber Sie müssen stets zum Fotografieren bereit sein. Stellen Sie Ihre Kamera auf „Kontinuierlicher Autofokus“ und „Tracking“ ein. Wenn Sie nicht über die KI-Motiverkennung verfügen, verwenden Sie den „Autofokus mit Augenerkennung für Tiere“ und aktivieren Sie „Serienaufnahmen“. Mit diesen Einstellungen können Sie den Auslöser gedrückt halten und eine Reihe von Bildern aufnehmen, unter denen sich dann bestimmt die perfekte Aufnahme Ihres Haustieres befindet. Lassen Sie sich von einem Assistenten helfenSelbst das am besten trainierte Tier kann sich unberechenbar verhalten. Eine zweite Person kann dann eine wichtige Rolle spielen, um gute Aufnahmen zu machen. Sie kann beispielsweise helfen, das Tier festzuhalten, es mit Leckerlis oder Spielzeug ablenken und einfach da zu sein, um alles unter Kontrolle zu halten. So können Sie sich ganz auf das perfekte Haustier-Porträt konzentrieren.
Grundlagen der Porträtfotografie Für Aufnahmen von Haustieren oder Menschen gelten jeweils die gleichen Porträt-Prinzipien. Die Augen sind stets das wichtigste Merkmal, also versuchen Sie, das Tier dazu zu bringen, in das Objektiv zu schauen. Ein Spielzeug oder etwas anderes Interessantes auf dem Zubehörschuh Ihres Objektivs oder Ihrer Kamera kann helfen, die Aufmerksamkeit des Tieres zu erregen. Generell sollten Sie sich auf Augenhöhe des Tieres begeben, was durch den dreh- und schwenkbaren Bildschirm der Sony Kamera erleichtert wird. Sie können auch die Tricks von Filmemachern und Fotografen nutzen, um die Emotionen der Betrachter dem fotografierten Tier gegenüber zu verändern. Wenn Sie beispielsweise tiefer als auf Augenhöhe gehen und etwas nach oben fotografieren, kann es größer, kräftiger oder imposanter aussehen. Ein etwas nach unten gerichteter Blick hingegen lässt es verletzlicher wirken.
Objektive Die Wahl des Objektivs hängt maßgeblich von der Größe Ihres Motivs ab. Die klassische Brennweite von 85 mm für Porträts eignet sich beispielsweise gut für Hunde. Mit dem Sony Objektiv FE 85mm f/1.4 GM II können Sie den Hintergrund zum Beispiel hervorragend mit einem schönen Bokeh verwischen und gleichzeitig Augen und Fell gestochen scharf zeigen. Für Fotografen mit kleinem Budget ist das FE 85mm f/1.8 eine ausgezeichnete Wahl, da es durch sein kompaktes Design einfach für Aufnahmen an einem bestimmten Standort mitgenommen werden kann. Eine Brennweite von 50 mm ist eine gute Möglichkeit, um etwas näher an das Motiv heranzukommen. Auch hier gibt es für jeden die passende Option: Das FE 50mm f/1.2 GM ist der Gipfel der Bildqualität und erzeugt ein atemberaubend sanftes Hintergrund-Bokeh. Das 50mm f/1.4 GM sorgt mit einer f/1.4-Blende für den klassischen Porträt-Look, während das FE 50mm f/1.8 das günstigste Vollformat-Objektiv im FE-Anschluss-Sortiment ist. Und mit dem FE 50mm f/2.8 Macro können Sie ganz nah an kleinere Haustiere herankommen. Das klassische Sony 24-70mm f/2.8 GM II dagegen bietet hohe Vielseitigkeit. Und schließlich verfügt das Sony Objektiv FE 70-200mm f/4 Macro G OSS II über Makro-Funktionen, durch die es sich für eine Vielzahl von Motiven eignet, darunter Porträts kleinerer Haustiere aus einer Entfernung, die den Vorgang für die Tiere angenehmer machen.
Belichtungseinstellungen Unabhängig davon, ob Sie im Studio, zu Hause oder draußen fotografieren, sollten Sie die Aufmerksamkeit des Betrachters auf Ihr Motiv und nicht auf den Hintergrund lenken. Verwenden Sie eine große Blende, um den Hintergrund unscharf zu machen, und eine kurze Verschlusszeit von mindestens 1/250 Sekunde, um kleine Bewegungen Ihres Haustieres zu kompensieren. Für Action-Aufnahmen Ihres Haustieres, zum Beispiel von einem Hund, der im Sprung ein Leckerli fängt, eignet sich gut eine Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde, um die Aktion einzufrieren. Verwenden Sie im Zusammenhang mit solchen Belichtungseinstellungen eine geeignete ISO-Empfindlichkeit oder stellen Sie Ihre Alpha Kamera auf Auto-ISO.Geduld Seien Sie geduldig. Das Fotografieren von Haustieren kann eine Herausforderung sein, und es kann einige Zeit dauern, bis Sie die gewünschten Aufnahmen erhalten. Es ist wichtig, nicht zu hetzen und eine ruhige Umgebung für Ihr Haustier zu bewahren. Denken Sie auch daran, Pausen einzulegen oder es an einem anderen Tag zu versuchen, wenn es nicht klappt, denn das Wohlergehen Ihres Haustieres sollte stets an erster Stelle stehen.
Kurzfassung