Artikel-ID : 00109301 / Zuletzt geändert : 14/11/2017

Wie wirkt sich die Verschlusszeit auf Bewegungsunschärfen aus?

Wie sich die Verschlusszeit auf Bewegungsunschärfen auswirkt.

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Die Verwendung einer kürzeren Verschlusszeit von z. B. 1/250 Sekunden oder kürzer eignet sich sehr gut zur Aufnahme von sich schnell bewegenden Objekten und sorgt für minimale Bewegungsunschärfen oder verhindert sie ganz. Dies kann ein Standbild erzeugen, das den Eindruck vermittelt, die Zeit sei angehalten worden, ohne dass die geringsten Unschärfe-Effekte von sich bewegenden Objekten zu sehen sind.

Längere Verschlusszeiten wie 1/60 Sekunden und länger führen zu Unschärfe-Effekten. Wenn Sie ein Bild mit einer längeren Verschlusszeit aufnehmen möchten, verwenden Sie am besten ein Stativ und die Bildstabilisierung (wie die SteadyShot-Technologie), um versehentliche Kamerabewegungen zu vermeiden. In verschiedenen Situationen sind Bewegungsunschärfen jedoch erwünscht und können zu wirklich kunstvollen Fotos führen.

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  • Das Foto links wurde mit kurzer Verschlusszeit aufgenommen.
  • Das Foto rechts wurde mit langer Verschlusszeit aufgenommen.

WICHTIG: Die Lichtverhältnisse sollten sehr gut sein, wenn eine kurze Verschlusszeit verwendet wird. Da der Verschluss während einer kürzeren Dauer geöffnet ist, ist die in die Kamera eintretende Lichtmenge geringer. Bei der Verwendung längerer Verschlusszeiten wird nicht viel Licht benötigt, da der Verschluss eine längere Zeit geöffnet ist und so mehr Licht in die Kamera eintreten kann.

HINWEIS:  Verschlusszeit, Blende und ISO arbeiten zusammen, um die in die Kamera eintretende Lichtmenge zu steuern und die Belichtung zu beeinflussen.