desert lizard sits still in the sand

Wildlife Fotografie

Alexander Heinrichs

Als Foto-Trainer erklärt Sony-Ambassador Alexander Heinrichs in der Tutorial-Filmserie Colourclass Namibia die Grundlagen fotografische Themen wie Panorama-, Astro- und Wildlife-Fotografie. Hier erzählt er, welche Erfahrungen er mit der Sony Alpha 7R IV gemacht hat.

AU: Was ist entscheidend für gute Wildlife Bilder?

Alexander Heinrichs: Ganz einfach Glück, Geduld und passendes Equipment. Tiere in Ihrer natürlichen Umgebung zu fotografieren ist nicht so einfach wie man es von den eigenen Haustieren oder Tieren im Zoo gewohnt ist. Zunächst braucht man natürlich Glück die gewünschten Tiere überhaupt vor die Kamera zu bekommen. Da das Verhalten der Tiere oft nicht vorhersehbar ist, ist auch eine Menge Geduld nötig, um überhaupt dann auch eine spannende Situation zu erleben. Und dann besteht natürlich noch die Herausforderung darin, die Situation auch noch perfekten einzufangen. Und dabei kann die richtige Ausrüstung eine große Unterstützung sein: Flexibilität ist hier eines der wichtigsten Schlagwörter. Da ich auf Safari schnell reagieren muss, um keinen Moment zu verpassen bin ich in Afrika immer mit 2 Bodys unterwegs, bestückt mit 2 unterschiedlichen Zoom-Objektiven, um für jede Situation gerüstet zu sein. An einem Body hatte ich das FE 24-70mm f/2.8 GM und am anderen das FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS montiert. So war ich für fast jede Situation gerüstet.

Die folgenden Bilder verdeutlichen diese 3 Faktoren perfekt

Glück
Ich bin jetzt seit 1994 regelmäßig in Afrika auf Safari und habe erst 2019 das erste Mal eine erfolgreiche Jagd einer Raubkatze, in diesem Fall einer Leopardin, gesehen und auch fotografiert.

Geduld
Wir entdeckten die Leopardin, die vor den Warzenschweinlöchern auf der Lauer lag per Zufall mitten im Busch und haben dann 2,5 Std. gewartet bis die Jagd begann.

Equipment
Ohne das schnelle AF System der 7R IV wären diese Aufnahmen nicht möglich gewesen.

2-cheetahs-sitting-side-by-side © Alexander Heinrichs

AU: Wie hat dir das Equipment von Sony dabei geholfen?

Alexander Heinrichs: In der Wildlife-Fotografie kann man zwischen grob zwischen 2 Arten von Fotografien unterscheiden, Tierportraits und Actionaufnahmen. Bei den Tierportraits sind die Tiere eher statisch und es ist die Aufgabe des Fotografen durch Bildaufbau und Perspektive ein spannendes Bild zu kreieren. Der Eye-AF der Sony hilft dabei, die Schärfe immer perfekt auf das Auge des Tieres zulegen. Er hat problemlos bei allen Arten von Tieren, wie Elefanten, Giraffen oder Großkatzen funktioniert.

Das neue AF Tracking der Sony Alpha 7R IV ermöglicht dagegen Action Shots mit perfekter Schärfe, einmal z.B. auf den Kopf des Geparden eingestellt, schafft es das System selbst bei einem Geparden im vollen Sprint den Fokus bei jedem Bild auf dem Kopf zu halten.

cheetah running at speed © Alexander Heinrichs

AU: Wie lautet deine Empfehlung für das perfekte Equipment in der Wildlife Fotografie?

Alexander Heinrichs: Im Prinzip habe ich mein Wunschequipment schon dabeigehabt. Für mich der perfekte Body ist die Sony Alpha 7R IV, v.a. wegen des unfassbar schnellen und präzisen AF-Systems. In bestimmten Situationen bietet die große Auflösung zusätzlich noch die Möglichkeit Bildausschnitte zu verwenden. Die Objektiv Kombination von FE 24-70mm f/2.8 GM und FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS bietet die Brennweiten um auf alle Situationen der Wildlife Fotografie reagieren zu können. In manchen Situationen wäre der größere Brennweitenbereich des FE 200-600mm f/5.6-6.3 G OSS zwar von Vorteil, ich persönlich bevorzuge jedoch das kompaktere FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS. Beide Objektive zeichnen sich durch eine extrem gute Abbildungsleistung aus, selbst bei Offenblende. Natürlich wäre in manchen Situationen auch eine lichtstarkes Supertele wie das Sony FE 400mm f/2.8 GM OSS oder sogar das Sony FE 600mm f/4 GM OSS von Vorteil, da ich bei Offenblende hiermit noch einmal eine deutlich größere Freistellung erreichen kann. Aber bei der Fotografie aus dem Safari-Fahrzeug sind mir Flexibilität und Kompaktheit wichtiger.

cheetah bathed in golden light © Alexander Heinrichs

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