frau im roten kleid in einer entlegenen berglandschaft

Das Erfolgsrezept des FE 85mm F1.4 GM II

Sandra Hallnor

Ich besitze und verwende verschiedene Sony G Master Objektive, die ich aus ganz unterschiedlichen Gründen in meinem Workflow nicht missen möchte. Blicke ich aber auf das vergangene Jahr zurück, wird deutlich, wie viele der Bilder, die meinen Kunden und mir am allerbesten gefallen, doch mit dem Sony FE 85mm F1.4 GM II entstanden sind.

sandra hallnor mit ihrer sony kamera und dem sel85f14gm2 © Sandra Hallnor

Als ich das Sony FE 85mm F1.4 GM II zum ersten Mal ausprobiert habe – etwa zur Zeit seiner Markteinführung –, war es Liebe auf den ersten Blick und mittlerweile ist es häufig meine erste Wahl. Selbst an Tagen, an denen ich es zunächst nicht verwende, greife ich gegen Ende doch fast immer danach. Tue ich das nicht, vermisse ich später, wenn ich die Galerie durchsehe, oft diesen typischen Look.

Die Art und Weise, wie dieses Objektiv ein optimales Gleichgewicht zwischen Weichheit und Schärfe schafft, verleiht den Bildern eine unverwechselbare, verträumte Qualität, die mich besonders anspricht. In Kombination mit Sony Gehäusen wie der Alpha 1 II und der Alpha 7R V liefert es solide RAW-Dateien, reich an Farben und Details, die sich hervorragend nachbearbeiten lassen. Die Arbeit mit dieser Kombination hat mir im letzten Jahr sehr viel Spaß gemacht.

zwei frauen mit laterne an einem berghang © Sandra Hallnor | Sony α7 IV + FE 85mm f/1.4 GM II | 1/160s @ f/1.4, ISO 1250

Ob kreative, von Märchen inspirierte Projekte oder Auftragsarbeiten wie Familien-, Firmen- oder Hochzeitsshootings – als Fotografin, die sich auf Porträtaufnahmen in der Natur spezialisiert hat, bin ich oft draußen unter ständig wechselnden Bedingungen unterwegs. Allein im letzten Jahr war alles dabei, von arktischen Berggipfeln mit Temperaturen unter Null bis hin zu den alten, nebligen Wäldern Madeiras und den rauen, dramatischen Landschaften der schottischen Highlands.

Fotografen sind oft auf der Suche nach außergewöhnlichen Lichtverhältnissen, Landschaften oder Stimmungen, um ihre Arbeit zu optimieren. Dafür müssen sie häufig Reisen unternehmen. Selbst ein Shooting für einen Stammkunden kann sich wie eine kleine Expedition anfühlen, wenn es an einem abgelegenen Ort stattfindet. Und je weiter man sich von der Zivilisation entfernt, desto sorgfältiger wählt man aus, was man in die Kameratasche packt.

mädchen im gelben kleid auf einer wiese © Sandra Hallnor | Sony α7R V + FE 85mm f/1.4 GM II | 1/4000s @ f/1.4, ISO 100

Neben dem wunderschönen Design und seiner Fähigkeit, selbst mit weit geöffneter Blende bei F1.4 gestochen scharfe Bilder zu liefern, gibt es mehrere praktische Gründe, warum das Sony FE 85mm F1.4 GM II auch auf Reisen einen festen Platz in meiner Kameratasche hat.

Einer davon ist sein Gewicht. Wenn man lange unterwegs sind, oft zu Fuß oder in unbequemem Gelände, zählt jedes Gramm. Dieses Objektiv schafft ein hervorragendes Gleichgewicht zwischen Leistung und Tragbarkeit.

Es eignet sich auch gut für Videoarbeiten, die selbst bei Fotoshootings zunehmend wichtig werden, da immer mehr Kunden hybride Inhalte wünschen.

Außerdem arbeitet der Autofokus schnell und zuverlässig. Das ist wichtig, wenn sich ein Moment vor der Kamera auftut, insbesondere wenn man sich an außergewöhnlichen Orten befindet, an die man vielleicht nie wieder zurückkehren wird.

frau mit laterne in einer verschneiten landschaft © Sandra Hallnor | Sony α1 II + FE 85mm f/1.4 GM II | 1/400s @ f/1.4, ISO 100

Während eines Shootings habe ich keine Zeit, zu überlegen, ob der Fokus stimmt oder das Bild etwas wird. Da ich aber weiß, dass meine Ausrüstung stets zuverlässig funktioniert, kann ich mich ganz auf den Augenblick konzentrieren und mich voll und ganz auf das Geschehen vor der Kamera einlassen. Indem ich eine Verbindung zu meinem Motiv aufbaue und das Beste aus der Umgebung, dem Licht, der Komposition usw. heraushole, kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und meine Arbeit weiter vorantreiben. Zuverlässigkeit ist für mich nicht nur eine Annehmlichkeit. Sie ist ein Katalysator für meinen Arbeitsprozess und die Bilder, die ich schaffe. Und ich bin überzeugt, das gilt für jede Fotografin und jeden Fotografen.

frau am ufer mit der untergehenden sonne im hintergrund © Sandra Hallnor | Sony α7 IV + FE 85mm f/1.4 GM II | 1/800s @ f/1.4, ISO 200

Wenn Sie mich fragen, lohnt sich die Investition in alles, was mein Leben als Fotograf einfacher und angenehmer macht und die Qualität meiner Arbeit optimiert. Deshalb hat das Sony FE 85mm F1.4 GM II einen festen Platz in meiner Kameratasche, denn es unterstützt die Arbeit, die ich schaffen möchte, die Art und Weise, wie ich fotografieren möchte, und die Fotografin, der ich werden möchte.

Natürlich verlangen unterschiedliche Shootings, Ziele und Umstände unterschiedliche Tools. Im vergangenen Jahr habe ich festgestellt, dass ich etwas seltener zum Sony FE 135mm F1.8 GM greife. Ich liebe den Look, den es erzeugt, noch immer, manchmal sogar mehr als den des Sony FE 85mm F1.4 GM II, aber die längere Brennweite erfordert natürlich mehr Abstand zwischen mir und dem Motiv. Dieser zusätzliche Abstand kann die Interaktion in bestimmten Situationen etwas erschweren, insbesondere bei der Arbeit mit Paaren oder Kindern. Und wenn ich in ungewohnten oder abgelegenen Umgebungen arbeite, kann ich nicht immer darauf zählen, dass ich genug Platz habe, um zurückzutreten.

frau mit lichtkugel bei nacht im wald © Sandra Hallnor | Sony α7 IV + FE 85mm f/1.4 GM II | 1/40s @ f/1.4, ISO 800

Andererseits habe ich oft und gerne auch mit dem Sony FE 50mm F1.2 GM gearbeitet. Seine Brennweite bietet außergewöhnliche Flexibilität, besonders an beengten Orten oder wenn ich mehr von der Umgebung in das Bild einbeziehen möchte. Dennoch bevorzuge ich in vielen Situationen eher die etwas komprimiertere Perspektive und die verbesserte Hintergrundabtrennung des Sony FE 85mm F1.4 GM II. Es verleiht meinen Bildern eine weiche, zauberhafte Atmosphäre, wie ich sie oft bei meiner Arbeit erzielen möchte. Deshalb ist das Sony FE 85mm F1.4 GM II für mich genau das Richtige: Ich kann nah genug an meinen Motive herankommen, um eine Verbindung zu ihnen aufzubauen, und gleichzeitig die Tiefe und verträumte Qualität erzielen, die ich so liebe.

sandra hallnor bei der kadrierung mit ihrer sony kamera © Sandra Hallnor

Ein Jahr später habe ich viele meiner Lieblingsbilder diesem Objektiv zu verdanken, nicht nur aufgrund seiner optischen Qualitäten, sondern auch wegen dem, was ich damit bei diesen Shootings herausholen kann. Es geht nicht nur um Schärfe oder Hintergrundunschärfe. Es geht auch darum, wie natürlich ich mit der Person vor der Kamera interagieren, auf die Lichtverhältnisse reagieren und das Beste aus der Umgebung herausholen kann. Diese Freiheit prägt das Aussehen eines Bildes ebenso sehr wie das Objektiv selbst. Und das schätze ich sehr.

frau sitzt mit ihrem baby neben einem baum © Sandra Hallnor | Sony α1 II + FE 85mm f/1.4 GM II | 1/1600s @ f/1.4, ISO 100

Ich erwarte von einem Objektiv, dass es meine Art, zu fotografieren, unterstützt und mir hilft, meine Ideen umzusetzen. Für professionelle Porträtfotografen, die Bilder in höchster Qualität schaffen und ihre Ausrüstung zukunftssicher machen möchten, lohnt das Sony FE 85mm F1.4 GM II auf jeden Fall eine nähere Betrachtung.

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Sandra Hallnor | Sweden

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