Mein Name ist Martin Doležal. Im Alter von 13 Jahren habe ich mit einer Sony VHS-Kamera meinen ersten Studentenfilm gedreht. Seitdem sind diese mein Markenzeichen.
Ich produziere Werbekampagnen, Tanz- und Musikvideos sowie Video-Content für soziale Medien. Für meine Arbeit benötige ich eine Kamera, die mich nicht einschränkt, die genau das tut, was ich will, und es mir ermöglicht, mich voll und ganz auf das Schaffen schöner Aufnahmen zu konzentrieren. Vor einigen Jahren bekam ich die Sony FX3 in die Hände, die sich als genau dieses Produkt erwies. Sie ist eine kompakte, leistungsstarke Kamera, die allen Herausforderungen gewachsen ist. Als B-Kamera verwende ich die ZV-E1, die super klein ist und eine hervorragende Bildqualität bietet. Sie begleitet mich täglich in meinem Rucksack.
Die neue Sony ZV-E10 II hat mich vom ersten Moment an begeistert. Es ist erstaunlich, wie Sony es geschafft hat, eine so hervorragende Bildqualität in ein so kleines und leichtes Gehäuse zu packen. Dank der großen Auswahl an E-Mount-Objektiven kann damit jeder eine Ästhetik wie im Film realisieren.
Nach so vielen Jahren wieder mit einer APS-C-Kamera zu filmen, war für mich anfangs eine echte Herausforderung. Doch nach ein paar Stunden hatte ich mich an den anderen dualen nativen ISO-Wert, die kleinere Ergonomie und das Fehlen einiger Tasten gewöhnt. Am Ende habe ich gemerkt, dass es einfach eine Sony ist. Ich kann alle Einstellungen an meine Bedürfnisse anpassen. So wurde die ZV-E10 II für ein paar Tage zu meinem unverzichtbaren Partner.
Die ZV-E10 II ist ein kleines Kraftpaket, das eine Vielzahl beeindruckender Funktionen bietet. Besonders gut gefallen haben mir die Fokussierung und die Möglichkeit, die Fokusgeschwindigkeit anzupassen. Die Objektverfolgung, die man durch Antippen des Displays aktivieren kann, funktioniert ausgezeichnet. Außerdem freue ich mich über mein bevorzugtes Bildprofil für die Aufnahme von Werbespots, S-Log3, das einen großen Dynamikumfang und umfangreiche Farbkorrekturmöglichkeiten bietet.
Die Kamera nutzt einen 5/6K-Sensor für Videoaufnahmen und bietet Oversampling auf 4K. Sie kann in 4K mit 50p und 10bit 4:2:2 S-I aufnehmen. Außerdem sind Zeitlupenaufnahmen mit 100p in Full HD möglich. Mit zwei Stabilisierungsstufen und dem Active-Modus lassen sich reibungslose Aufnahmen ohne Gimbal realisieren. Eine weitere erwähnenswerte Funktion ist der Cinematic Vlog-Modus, der bei jeder Aufnahme einen filmischen Effekt erzeugt. Besonders gefällt mir auch die Möglichkeit, Bilder drahtlos über die Creators App auf das Smartphone zu übertragen.
Für meine Aufnahmen habe ich verschiedene Sony Objektive verwendet. Mein Hauptobjektiv war jedoch das E 35mm f/1.8 OSS, das perfekt mit dem kompakten Gehäuse harmoniert und den gewünschten Look liefert. Für Aufnahmen, bei denen ich einen anderen Look benötigte, griff ich auf das E PZ 10-20mm f/4 G zurück, ein fantastisches kleines Objektiv, das sich ideal fürs Vlogging eignet. Zusätzlich nutzte ich für einige Aufnahmen, bei denen ich den Hintergrund komplett unscharf stellen musste, das E 15mm f/1.4 G und das FE 85mm f/1.8.
Ich habe schon so lange keine APS-C-Kamera mehr benutzt und bin es gewohnt, mit Vollformatsensoren zu fotografieren. Daher war es in gewisser Weise ungewohnt, zu einer kleineren Kamera zurückzukehren. Doch ich muss sagen, dass mich die Funktionen, die Qualität und die Benutzerfreundlichkeit der ZV-E10 II überwältigt haben. Wenn Sie ein Filmstudent oder ein angehender Video-Creator sind, können Sie mit diesem kleinen Wunderwerk wirklich nichts falsch machen. Sie hat alles gemeistert, was ich ihr zugemutet habe, und wird in meiner Kameratasche einen festen Platz als C-Kamera, Backstage-Kamera oder für unterwegs finden.