berggipfel über einer wolkendecke

Sehen und Staunen

Joni Hedinger

Als Joni Hedinger sein Zelt an der Flanke des Bishorn in den schweizerischen Walliser Alpen verlässt, ist es stockdunkel. Es ist noch mitten in der Nacht, doch für Joni ist es Zeit, den Gipfel des Bergs zu erklimmen. Er erhofft sich einen atemberaubenden Sonnenaufgang. Schon zwei Tage zuvor hat er den Aufstieg auf den 4.153 m hohen Berg auf sich genommen, doch dichte Wolken haben ihm die Aussicht versperrt. Das ist seine letzte Chance.

„Das Bishorn stand schon lange ganz weit oben auf meiner Liste“, erinnert sich Joni. „Der erste Aufstieg war trotz des schlechten Wetters etwas Besonderes, denn es war mein erster Viertausender. Ich habe so viele begeisterte Berichte über die Aussicht vom Gipfel an einem klaren Morgen gehört, dass ich sie unbedingt mit eigenen Augen sehen wollte. Und meine Erwartungen wurden absolut nicht enttäuscht.“

person mit stirnlampe steht im morgengrauen auf einem berggipfel © Joni Hedinger| Sony α7 IV + FE 35mm f/1.4 GM | 1/60s @ f/1.6, ISO 1600

Joni fotografiert seit 2015 professionell und war bereits in verschiedensten Bereichen tätig, doch seine wahre Liebe gehört den Bergen. „Mich fasziniert die Kombination von Abenteuer, Erlebnis und Kreativität“, erklärt er, „und genau das erlebe ich bei diesen Exkursionen. Ich wandere zu traumhaften Orten und versuche, diese Gefühle mit meiner Kamera für die Ewigkeit festzuhalten.“

Dafür müssen laut Joni mehrere Faktoren erfüllt sein, etwa das richtige Licht, eine durchdachte Komposition, durch die sich der Betrachter in den Fotografen hineinversetzen kann, und ein Objektiv, das ein realistisches Abbild der Welt liefert. „Ich beziehe gern Menschen in meine Motive ein“, erklärt er, „da ich so ein Gefühl für die Größenverhältnisse vermitteln kann und der Betrachter sich vorstellen kann, selbst vor Ort zu sein.“

berggipfel über einer wolkendecke © Joni Hedinger| Sony α7 IV + FE 35mm f/1.4 GM | 1/1000s @ f/2.0, ISO 125

Was das Objektiv angeht, vertraute Joni lange auf ein 35mm mit Festbrennweite, ist nun aber auf das Sony FE 35mm f/1.4 GM umgestiegen. Warum gerade diese Brennweite? „Ich habe jahrelang mit dem Sony Zeiss FE 35mm f/1.4 gearbeitet“, erklärt er, „und wenn das neue 35mm GM nicht herausgekommen wäre, hätte sich daran wohl auch nicht geändert. Diese Brennweite ist in Kombination mit einer Vollformatkamera ideal für dokumentarische Aufnahmen. Ob auf einer Hochzeit oder mitten im Gebirge: Mit 35 mm Brennweite sind Aufnahmen möglich, die dem menschlichen Blick auf die Welt so nahe kommen, wie es nur geht.“

„Ich wechsle eigentlich nur bei ganz spezifischen Anforderungen auf eine andere Brennweite. Etwa für eine Weitwinkelaufnahme in beengten Platzverhältnissen, oder wenn ich meinem Motiv mit einem Teleobjektiv näher kommen möchte. Aber die so entstandenen Bilder weichen immer ein wenig davon ab, wie wir die Welt mit unseren eigenen Augen wahrnehmen.“

joni hedinger hält seine sony alpha 7m4 mit sel3514gm

Vom FE 35mm f/1.4 GM ist Joni rundum beeindruckt. „In Kombination mit meinen Alpha 7R V und Alpha 7 IV Kameras ermöglichen mir die Geschwindigkeit und Genauigkeit des Autofokus mehr Kreativität. Ich kann mich mehr auf das eigentliche Fotografieren zu konzentrieren als auf die Einstellungen“, so Joni. „Wenn ich Menschen in einer Landschaft fotografiere, kann ich heranzoomen und sehe, dass die Augen immer zuverlässig scharf gestellt sind.“

Die maximale Blende von f/1.4 ist für Joni ein weiterer Vorteil, und einer der Gründe, aus denen er gern mit Objektiven mit fester Brennweite arbeitet. „Bei Adventure-Aufnahmen arbeite ich oft in der Morgendämmerung, bei Sonnenuntergang oder in der blauen Stunde, ich muss das schwächere Licht also optimal nutzen“ so Joni. „In den Bergen kann das Licht flüchtig sein, daher ist es wichtig, dass ich auch bei schwachem Licht aus der Hand arbeiten kann.“

mann steht vor einem bergsee © Joni Hedinger| Sony α7 IV + FE 35mm f/1.4 GM | 1/1000s @ f/3.2, ISO 250

„Ich fotografiere am liebsten mit weit offener Blende“, fährt er fort, „weil die Bilder so eine schöne Tiefe erhalten, auch wenn das Motiv weiter entfernt ist. Manchmal gehe ich bis auf f/4 herunter, darüber hinaus aber selten, nicht einmal bei Landschaften. Mir gefallen Bilder, die durch eine begrenzte Tiefenschärfe eine gewisse Weichheit erhalten, denn das entspricht auch der Art, wie wir mit unseren eigenen Augen sehen.“

Darüber hinaus ist das 35mm für seine Schärfe bekannt, was Joni ebenfalls zu schätzen weiß. „Ich drucke meine Bilder vermehrt in großen Formaten, da ist eine hohe Qualität und Schärfe der Aufnahmen besonders wichtig. Die GM-Objektive von Sony sind daher perfekt für mich. Ich kann mir sicher sein, dass die Kamera ein scharfes Bild aufnimmt. So muss ich weniger Zeit auf die Nachbearbeitung verwenden und kann mich länger dem eigentlichen Fotografieren widmen!“

„Zu guter Letzt ist das Objektiv mit knapp über 500 g überraschend leicht – jeder, der schonmal auf einen Berg gestiegen ist, wird das zu schätzen wissen“, lacht Joni. „Außerdem finde ich es sehr praktisch, dass das Objektiv einen physischen Blendenring hat, so kann ich die Blende auch mit Handschuhen einstellen.“

mann sitzt in einer berglandschaft vor einem zelt © Joni Hedinger| Sony α7 IV + FE 35mm f/1.4 GM | 1/400s @ f/2.8, ISO 100

Jonis nächstes Abenteuer mit dem Sony FE 35mm f/1.4 GM ist bereits in Planung. Es wird ihn nach Norwegen führen, wo er den Zauber der Polarlichter einfangen möchte. „Dieses Objektiv wird mich noch auf vielen Exkursionen begleiten, und natürlich wird es auch an meinen zukünftigen Alpha Kameras zum Einsatz kommen“, so sein Fazit. „Gute Objektive sind treue Begleiter.“

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