„Die Dolomiten warten mit einer beeindruckenden Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte auf. Sie sind einer der schönsten Orte Europas für Landschafts- und Reiseaufnahmen“, verrät der österreichische Fotograf Josef Bollwein.
Und damit liegt Josef goldrichtig: Die spektakulären Berge, kristallklaren Seen und malerischen Täler ziehen Fotografen aus aller Welt an, so auch ihn.
„Das Licht in den Dolomiten ist ganz besonders, vor allem während der goldenen Stunde, wenn die Sonne tief am Horizont steht und die Berge in einen warmen, orangefarbenen Schimmer hüllt. Dabei entsteht eine traumhafte Stimmung mit sich ständig ändernden Farben, die Fotografen gerne einfangen. Im Winter schafft die verschneite Landschaft eine magisch Atmosphäre, während im Frühling und Sommer die Wildblumen blühen und im Herbst das Laub der Bäume in leuchtenden Farben erstrahlt.“
Josef hat die Dolomiten schon oft bereist und fotografiert, zuletzt mit seiner Sony Alpha 1 und den Sony-Objektiven FE 12-24mm f/2.8 GM, FE PZ 16-35mm f/4 G und FE 50mm f/1.2 GM.
„Ich verwende stets die Sony Alpha 1, denn sie ist eine leistungsstarke Kamera mit hoher 50-Megapixel-Auflösung und erstklassiger Bildstabilisierung. In Kombination mit den Objektiven der Sony G- und GM-Serie kann ich mit der Alpha 1 gestochen scharfe und detailreiche Aufnahmen machen.“
Die meisten Menschen stellen sich unter einem Landschaftsfotografen jemanden vor, die sich einen Ort aussucht und dort sorgfältig ein Stativ aufstellt. Dank der SteadyShot-Bildstabilisierung seiner Alpha 1 und der passenden Objektive muss Josef allerdings nur selten ein Stativ verwenden.
„Es gibt Situationen, in denen es unpraktisch ist, ein Stativ mitzunehmen, beispielsweise beim Wandern oder Klettern. Dann sind Aufnahmen mit der Hand mitunter die einzige Möglichkeit. Für mich bietet das Fotografieren ohne Stativ größtmögliche Flexibilität und Bewegungsfreiheit, was praktisch ist, wenn ich schnell zwischen unterschiedlichen Perspektiven und Kompositionen wechseln muss.“
Schnelles Reagieren würde man vielleicht nicht gerade mit der Landschaftsfotografie in Verbindung bringen, aber in den Bergen können sich Licht und Bedingungen von einer Minute zur nächsten verändern. Dann muss man schnell reagieren können, um die spektakuläre Kulisse, die vor einem liegt, einzufangen, ehe sich die Gegebenheiten ändern. Und wenn es regnet brauchen Fotografen eine Kamera, auf die sie sich bei ihrer Arbeit bedingungslos verlassen können. „Das wasserdicht Gehäuse der Alpha 1 ist ideal für das unberechenbare Wetter in den Bergen“, versichert Josef.
Kein Landschaftsfotograf kann mit nur einem Objektiv jede nur denkbare Szene einfangen. Josef empfiehlt allerdings ein Sony-Objektiv, das ihn bei seinen Wanderungen durch die Dolomiten stets begleitet. „Für Landschaften ist das 12-24mm f/2.8 aufgrund seiner außerordentlichen Weitwinkelperspektive und der Möglichkeit, beeindruckende, rundum gestochen scharfe, detailreiche Landschaftsbilder aufzunehmen, optimal geeignet“, erklärt Josef.
Mit dem Weitwinkel-Zoomobjektiv kann Josef die weitläufigen Ausblicke der Dolomiten einfangen. Die Zoomfunktion ermöglicht es ihm, die Landschaft perfekt in Szene zu setzen und auch Elemente an den Bildrändern gestochen scharf festzuhalten oder heranzuzoomen, um ein bestimmtes Element im Vordergrund hervorzuheben. Bei der Landschaftsfotografie geht es jedoch nicht allein um ausladende Weitwinkelaufnahmen.
„Letztendlich ist die Wahl der Brennweite eine Frage der persönlichen Vorlieben und hängt davon ab, welche Art von Bildern man machen möchte. So kann beispielsweise eine kurze Brennweite für eine dramatische Weitwinkelperspektive sorgen, während man mit einer längeren Brennweite auf ein Motiv fokussieren und es vom Hintergrund abheben kann.“
Da er nie genau weiß, auf was er bei seinem nächsten Abenteuer stoßen wird, hat Josef bei Aufnahmen stets seine Objektive PZ 16-35mm f/4, 50mm f/1.2 und manchmal auch sein FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II im Gepäck.
„Das 16-35mm ist perfekt für Weitwinkelaufnahmen. Unabhängig von der Brennweite des Zooms sorgt es für eine beeindruckende Bildschärfe sowie eine ausgezeichnete Farbwiedergabe und einen erstklassigen Kontrast.“
„Das 50mm f/1.2 ist einfach unglaublich. Es eignet sich hervorragend für Porträtaufnahmen, ich verwende es aber gerne auch für Landschaftsbilder. Auch dieses Objektiv ist superscharf, liefert hervorragende Farben und Kontraste und das Bokeh in den nicht fokussierten Bereichen ist natürlich großartig. Jedes Sony-Objektiv, das ich verwendet habe, sorgte für unglaubliche Schärfe und Klarheit, sodass sich damit kinderleicht beeindruckende Landschaftsaufnahmen anfertigen ließen.“
Bergregionen lassen sich durch das helle Sonnenlicht und die dunklen Schatten, die die Berge werfen, mitunter nur schwer fotografieren. Um beides perfekt ins Szene zu setzen, braucht es eine Kamera mit großem Dynamikumfang, damit Lichtbereiche beibehalten und Schatten verstärkt werden. Das ist einer der Hauptgründe, warum Josef vorzugsweise mit der Alpha 1 fotografiert.
„Die Blendeneinstellungen sind entscheidend, um bei Landschaftsaufnahmen die gewünschte Wirkung zu erzielen. Ich nutze die Belichtungskorrektur, um das Bild anzupassen, die Lichtbereiche beizubehalten oder Schattenbereiche zu verstärken. Diese Einstellungen sind jedoch sehr individuell und sowohl von den jeweiligen Bedingungen während der Aufnahme als auch von den künstlerischen Absichten des Fotografen abhängig.“
„Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf, dann diesen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Einstellungen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.“