Vor zehn Jahren brachte Sony das bahnbrechende spiegellose Alpha System auf den Markt, das die Welt der Fotografie auf den Kopf stellen sollte – und es ist ebenfalls zehn Jahre her, dass Albert Dros sich auf seine persönliche fotografische Odyssee begeben hat. Mit einem Portfolio, das zwischen Natur-, Stadt- und Meeresaufnahmen changiert, bringt er schon lange atemberaubende Landschaftsbilder hervor, „doch ich hatte Glück, dass ich mit Sony angefangen habe“, erinnert er sich.
Rückblick: Während er mit einer Sony Alpha 7 in den belebten Straßen von Hongkong drehte, entdeckte Albert die Kunst des Fotografierens für sich. „Viele Jahre lang war ich eher Filmemacher als Fotograf“, erklärt er. „Ich habe zwar mit Sony Kameras wie der NEX-5 und NEX-7 gearbeitet, doch ich habe damit hauptsächlich Videos gedreht. Als ich in Kowloon lebte, wurde es für mich bald zu einer Art Sucht, die Stadt zu dokumentieren. Kowloon ist ein Ort, der einen sofort in seinen Bann zieht. Ich war besessen von den Neonlichtern, die sich in den Straßen spiegelten – und die Sony Alpha 7 half mir, sie einzufangen. Sobald ich die Alpha 7 II in die Hände bekam, habe ich rund um die Uhr fotografiert!“
Doch die Umgebungen, die Albert festhalten wollte, waren komplex. „Das bedeutete, dass auch die dafür erforderlichen Techniken komplex waren. Ich hätte mir keinen besseren Partner wünschen können als diese ersten Alpha Kameras.“
„Es gab einige Aspekte, die die Ingenieure von Sony von Anfang an geliefert haben, die perfekt für mich waren“, fährt er fort. „Der erste war die Bildqualität. Sie war unglaublich gut. Als ich anfing, mit den RAW-Dateien der Alpha 7 zu arbeiten, war mir sofort klar, dass ich viel mehr Möglichkeiten hatte als zuvor. Der Dynamikumfang war beeindruckend und gab mir die Freiheit, kontrastreiche Szenen mit nur einer Belichtung aufzunehmen. Die Technologie hat meine Fotografie auf die nächste Stufe gehoben.“
„Diese Leistung setzte sich mit der Einführung der Alpha Serien R und S fort. Die erste Alpha 7R hat mich komplett umgehauen. Sie hatte 36 Megapixel – niemand sonst bot etwas Vergleichbares. Der Detailreichtum war unglaublich. Bis heute liebe ich die Kameras der R Serie für die Freiheit, die sie mir bei der Bearbeitung, beim Zuschneiden und beim Drucken großer Abzüge geben.“
Darüber hinaus arbeitete Albert mit der Alpha 7S. „Die ISO-Leistung war der Wahnsinn“, erinnert er sich. „Außerdem haben mir die Alpha Kameras das Fotografieren bei Nacht sehr erleichtert. Tatsächlich haben alle diese Gehäuse an den Grundfesten der gesamten Branche gerüttelt.“
Für einen weltreisenden Fotografen wie Albert bot die Alpha auch noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Mobilität. Um ein anschauliches Beispiel dafür zu liefern, spulen wir ein halbes Jahrzehnt vor und treffen ihn am Rande des Fuegos in Guatemala. „2017 wollte ich den Ausbruch des Vulkans mit der Milchstraße im Hintergrund fotografieren“, erinnert er sich. „Es war eine brutale Wanderung. Ich befand mich hunderte von Metern über dem Meeresspiegel und die Belichtung war sehr kompliziert, doch die Alpha hat es möglich gemacht.“
„Zu dieser Zeit war es nicht gerade der sicherste Ort für ein Shooting“, fährt er fort. „Deshalb versteckte ich meine Ausrüstung in einem langweiligen Touristenrucksack. Ich nahm eine Alpha 7R II, das FE 16-35mm f/4 ZA OSS, das FE 50mm f/1.8 und das FE 85mm f/1.8 mit – und alles passte zusammen mit der ganzen anderen Ausrüstung, die ich für eine Nacht dort draußen brauchte, hinein. Mit dieser Mobilität hat Sony meine eigentlichen Reisen genauso einfach gemacht wie meine fotografische Reise.“
Im Laufe der Jahre hat Albert festgestellt, dass sich der Weg von Sony genau wie sein eigener verändert hat. „Früher waren alle Gehäuse so innovativ – und das ist auch immer noch so. Doch bei den neueren Kameras liegen die Fortschritte eher in der Funktion. Die Veränderungen in der Bildqualität sind nicht mehr so gravierend wie damals, denn Sony hat in der Hinsicht bereits alles in den Schatten gestellt. Heute setzen sie neue Maßstäbe in anderen Bereichen wie den Objektiven, der Ergonomie und dem Autofokus.“
„Vor zehn Jahren war es ein völlig neues System und daher gab es nicht so viele Objektive. Inzwischen jedoch ist die Auswahl nicht nur riesig, es gibt auch viele Mark-II-Modelle. Diese sind deutlich leichter, was wirklich toll ist. Ich kann in eine Stadt oder auf einen Berg problemlos mehrere Objektive mitnehmen. Je nachdem, wo ich fotografiere, habe ich aus dem Weitwinkelbereich normalerweise das FE 12-24mm f/2.8 GM oder das FE 16-35mm f/2.8 GM II dabei.“
Mit Blick auf seine weitere Reise scheint es, als gäbe es nichts, was Albert aufhalten könnte – genauso wenig wie Sony Alpha.
„Für mich war von Anfang an klar, dass sich Sony niemals mit etwas beschäftigen würde, bei dem nichts herauskommt. Sony war schon immer ein Motor für Innovationen in der Fotografie. Wir sind quasi zusammen erwachsen geworden. Ich als Fotograf und Alpha als Marke.“
„Ich bin besessen davon, das perfekte Foto zu machen.“