© Andi Abdul Halil, Indonesien, Einreichung, Offener Wettbewerb, Porträt, SWPA 2022

Sony World Photography Awards: Diese Jury kürt die besten Bilder 2022

16 Sep., 2021

Die Jury der Sony World Photography Awards 2022 besteht aus Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Foto- und Kulturbranche. Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt haben noch bis Januar 2022 Zeit, ihre Bewerbung für den weltweit führenden Wettbewerb einzureichen.

 

Berlin – Im 15. Jahr der Sony World Photography Awards stellt sich die Jury 2022 erneut der Herausforderung, das beste Bild zu prämieren. Die World Photography Organisation und Sony bieten mit dem Wettbewerb Fototalenten von heute eine globale Plattform für zeitgenössische Fotografie und fördern die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fotokultur. Den Fotograf/-innen werden bedeutende Karrierechancen und Möglichkeiten geboten, ihre Arbeiten dem Publikum zu präsentieren.

Die Teilnahme an den Awards ist kostenlos. Die Einreichungen der Fotograf/-innen werden anonym von der Jury bewertet, welche über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der Fotografie verfügt.

 

Professioneller Wettbewerb

Rahaab Allana, Kurator und Herausgeber, Alkazi Foundation for the Arts, Neu-Delhi

Ângela Ferreira, Künstlerin, unabhängige Kuratorin, Autorin und Pädagogin

Nathalie Herschdorfer, Direktorin, Musée des Beaux-Arts, Le Locle, Schweiz

Deborah Klochko, Geschäftsführende Direktorin und Chefkuratorin, Museum of Photographic Arts, San Diego, Kalifornien

Richmond Orlando Mensah, Gründer und Kreativdirektor, Manju Journal, Ghana

Mike Trow, unabhängiger Kurator und Bildredakteur und Vorsitzender der Jury

 

Offener und Jugendwettbewerb

Hideko Kataoka, Director of Photography, Newsweek Japan

 

Studentenwettbewerb

Colin Czerwinski, Fotograf und Gründer, NOICE Magazine, USA

 

Ausstellungstermine

2022 kehrt die Ausstellung zu den Sony World Photography Awards ins Somerset House in London zurück, wo sie vom 15. April bis 2. Mai 2022 zu sehen sein wird. Vom 10. November bis 11. Dezember 2022 wird sie dann erstmals auch in der Open Eye Gallery in Liverpool gezeigt.

Eine Auswahl der besten Bilder der Sony World Photogrpahy Awards 2021 wird in diesem Jahr auch wieder in Berlin im Willy-Brandt-Haus vom 29. Oktober 2021 bis 12. Januar 2022 zu sehen sein. 120 ausgestellte Werke aus dem Professionellen und Offenen Wettbewerb und die prämierten Werke aus dem Jugend- und Studentenwettbewerb können sich die Besucher/-innen digital ansehen. Weiterhin wird der Film „A Year in Photos from the Sony World Photography Awards 2021“, von der britischen Kunsthistorikerin Jacky Klein und dem Entertainer Nish Kumar vorgeführt. Das einstündige Feature umfasst Interviews und Behind-the-Scenes-Aufnahmen mit renommierten Fotograf/-innen, aufstrebenden Fototalenten und führenden Branchenexpert/-innen.

„Es ist wunderbar, jetzt wieder Besucher/-innen bei den Ausstellungen zu den Sony World Photography Awards begrüßen zu können. Auch wenn die letzten beiden Jahre eine Herausforderung waren, haben sie doch gezeigt, wie wichtig die Awards sind. Sie bieten nicht nur eine wertvolle Plattform, um Fotograf/-innen auszuzeichnen und ihnen neue Chancen zu eröffnen, sondern bringen auch eine globale Community zusammen, die die außergewöhnlichen und kreativen Arbeiten zeitgenössischer Fotograf/-innen herausstellt und fördert,“ so Scott Gray, Gründer und CEO der World Photography Organisation.

 

Preise und Einsendeschlüsse 2022

Alle Kategoriegewinner/-innen beim Professionellen, Offenen, Jugend- und Studentenwettbewerb erhalten eine digitale Fotoausrüstung von Sony. Darüber hinaus werden Geldpreise vergeben: 25.000 US-Dollar für den Photographer of the Year und 5.000 US-Dollar für den Open Photographer of the Year. Alle Arbeiten der Gewinner und der vorausgewählten Fotografen/-innen werden bei der jährlichen Ausstellung zu den Sony World Photography Awards in London ausgestellt und anschließend in verschiedenen Ländern gezeigt. Die preisgekrönten Bilder werden zudem im jährlich erscheinenden Buch zu den Awards veröffentlicht.

 

Für die vier Wettbewerbe der Awards gelten folgende Einsendeschlüsse:

Professioneller Wettbewerb: 14. Januar 2022

Offener Wettbewerb: 7. Januar 2022

Studentenwettbewerb: 30. November 2021

Jugendwettbewerb: Monatliche Wettbewerbe mit jeweils wechselndem Thema vom 1. Juni bis 31. Dezember 2021

 

Hinweis für Redakteur/-innen:

Pressekontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Inbal Mizrahi press@worldphoto.org / +44 (0) 7393 023508

 

Alle Einzelheiten zu den Awards und den Kategorien finden Sie auf https://www.worldphoto.org/sony-world-photography-awards.

 

 

Jury 2022

Rahaab Allana ist Kurator und Herausgeber bei der Alkazi Foundation for the Arts in Neu-Delhi, Fellow der Royal Asiatic Society (London) und war zuvor Honorary Research Associate am University College, London (Department of Visual Anthropology). Er hat mehrere Publikationen und Ausstellungen über südasiatische Fotografie und ihre transnationale Geschichte kuratiert, mitgestaltet und herausgegeben. Dabei arbeitete er mit Museen, Universitäten, Festivals und anderen Kunsteinrichtungen in aller Welt zusammen, darunter der Brunei Gallery (London), Rencontres d’Arles (Espace Van Gogh), Jimei x Arles (China), dem Folkwang Museum (Essen), dem Museum für Fotografie (Berlin), dem Fine-Art Museum (Brüssel), dem Science Museum (London) und dem Rubin Museum (New York). Allana war und ist Mitglied von beratenden Ausschüssen/Jurys verschiedener kultureller Foren sowie geschäftsführender Mitgründer und Herausgeber von PIX, einer themenbezogenen Fotografie-Initiative. Zudem hat Allana mit ASAP l art die erste App für Fotografie aus Südasien ins Leben gerufen und kürzlich als Gastredakteur zwei Bände über fotografiebasierte Kunst auf dem Subkontinent herausgegeben – einen für das Aperture Magazine (New York, 2021) und einen für Tulika Books (Delhi, in Vorbereitung). alkazifoundation.org

 

Ângela Ferreira ist eine portugiesische Künstlerin, unabhängige Fotokuratorin und Postdoktorandin an der Escola de Belas Artes Universidade Federal do Rio de Janeiro, Brasilien. Sie beschäftigt sich vorwiegend mit der Entwicklung von Studien zu zeitgenössischen visuellen Praktiken, die die hybriden Formen der Fotografie problematisieren. Ferreira ist Mitgründerin des portugiesischen Fotofestivals Encontros da Imagem, für das sie als künstlerische Leiterin und Kuratorin tätig war. Sie hat Vorträge über zeitgenössische Fotografie in Europa und Lateinamerika gehalten, insbesondere in Brasilien, Uruguay und Kolumbien, und nationale wie auch internationale Ausstellungen kuratiert. Ferreira ist Mitglied des Kuratoriums des Fotomuseums in Fortaleza, Brasilien, und künstlerische Beraterin des FotoFestivals SOLAR, Ceará, Brasilien. angelaberlinde.com

 

Nathalie Herschdorfer ist Kuratorin und Kunsthistorikerin und hat sich auf Fotografiegeschichte spezialisiert. Sie ist Leiterin des Musée des Beaux-Arts in Le Locle, Schweiz, das ein breites Spektrum von Künstlern ausstellt, mit besonderem Schwerpunkt auf Fotografie. Zu ihren wichtigsten Ausstellungen zählen Schauen zu Stanley Kubrick, Georg Baselitz, Sol Lewitt, Andy Warhol, Alex Prager, Viviane Sassen, Hiroshi Sugimoto, Vik Muniz, Noémie Goudal, Todd Hido, Garry Winogrand und Henri Cartier-Bresson. Herschdorfer engagiert sich stark für die zeitgenössische Fotografie, verfolgt genau deren aktuelle Entwicklungen und wird regelmäßig im In- und Ausland als Kuratorin und Dozentin eingeladen. Sie unterrichtet Geschichte der Fotografie an der Schweizer Kunsthochschule ECAL in Lausanne und ist Autorin mehrerer Bücher: Body: The Photography Book; Mountains by Magnum Photographers; Coming into Fashion: A Century of Photography at Condé Nast; Afterwards: Contemporary Photography Confronting the Past; und New Swiss Architecture. 2015 veröffentlichte sie The Thames & Hudson Dictionary of Photography mit über 1200 Einträgen. mbal.ch

 

Deborah Klochko ist seit 2006 Geschäftsführerin und Chefkuratorin des Museum of Photographic Arts in San Diego, Kalifornien. Sie lehrt, doziert und schreibt über Fotografie und hat im Laufe ihrer Karriere mehr als 30 Ausstellungen kuratiert. Klochko ist die Gründerin von Speaking of Light: Oral Histories of American Photographers, Autorin von Picturing Eden sowie Co-Autorin von Moment of Seeing: Minor White und Create and Be Recognized: Photography on the Edge. Sie war Leiterin von The Friends of Photography im Ansel Adams Center und arbeitete für das California Museum of Photography, das International Museum of Photography and Film im George Eastman House in Rochester, New York, und die Prints and Photographs Division der Library of Congress in Washington, D.C. Klochko hat einen Master of Arts im Fach Teaching, Museum Education an der George Washington University in Washington, D.C. erworben sowie einen Master of Fine Arts in Fotografie im Visual Studies Workshop-Programm (SUNY) in Rochester, New York.

 

Richmond Orlando Mensah ist ein in Ghana ansässiger Kurator und Kreativdirektor. Er hatte sich bei seinem Bachelor-Studium an der Universität von Ghana auf Linguistik und Französisch spezialisiert, und seine Interessen erstrecken sich von zeitgenössischer afrikanischer Fotografie bis hin zur Diplomatie. Mensah ist Gründer und Kreativdirektor der 2015 ins Leben gerufenen globalen Kunst- und Kulturplattform Manju Journal, die aufstrebende afrikanische Talente in und außerhalb der fotografischen Diaspora fördert. Als Kurator war Mensah für Vogue Italia, i-D, PaperJournal, das Magazin Der Greif und die Photographers’ Gallery London tätig. Als Kreativdirektor hat er in Kooperation mit der Londoner Black Creative Agency (AVibeCalledTech) mit Marken wie Tommy Hilfiger und Gucci gearbeitet. Neben seiner kreativen Arbeit war Mensah auch für verschiedene diplomatische Einrichtungen in Afrika tätig, unter anderem für das Büro des Präsidenten in Ghana, das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und regionale Integration in Ghana und die Botschaft von Ghana in Cotonou (Benin). Derzeit arbeitet er an einer Reihe von Fotoprojekten und Ausstellungen in Accra, Ghana, und London. instagram.com/manjujournal

 

Mike Trow ist Bildredakteur und Fotograf. Er begann seine Laufbahn als Rechercheur und Reporter für Colorific und war dann als Bildredakteur für Magazine wie Bizarre und Jack tätig. 13 Jahre arbeitete er bei der britischen Vogue und leitete dort ein Team, das sämtliche Porträt- und Feature-Shootings für die Zeitschrift beauftragte, produzierte und künstlerisch betreute. Als Fotograf war er für die Vogue und andere Zeitschriften tätig. Heute ist Trow Kurator, Berater, freiberuflicher Redakteur und Fotograf.

 

Hideko Kataoka ist seit 2001 Director of Photography bei Newsweek Japan. Sie kam 1991 als Fotografin zu dem Magazin und war zunächst zuständig für Inlandsnachrichten, soziale Themen und Porträts von führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur. Als Director of Photography ist sie für das Bildmaterial in den gedruckten und digitalen Ausgaben des Magazins und den Sonderausgaben verantwortlich. 2004 rief Kataoka die Rubrik Picture Power ins Leben, die mit einem Fotoessay Themen aus aller Welt aufgreift, über die sonst wenig berichtet wird. 2014 erschien der Band Ten Years of Picture Power mit ausgewählten Fotostorys aus dieser Rubrik. Hideko Kataoka ist Dozentin an der Polytechnischen Universität Tokio und Mitglied des externen Prüfungsausschusses des Tokyo Photographic Art Museums.

 

Sein Weg als Fotograf hat Colin Czerwinski an Orte geführt, von denen er nie gedacht hatte, dass er sie einmal sehen würde – von Keller-Shows bis hin zu Plätzen quer durch die Vereinigten Staaten, Japan und fast ganz Europa. Czerwinski ist außerordentlich dankbar für all die Möglichkeiten, die sich ihm als Tour-Fotograf für Vasudeva eröffnen. In all den Jahren des Reisens hat er eine tiefere Vision von sich selbst und von dem entwickelt, was er als Fotograf tut – Menschen und Orte im spontanen Augenblick dokumentieren. „Ich suche nicht nach Kompositionen“, sagt er, „sondern erlaube meiner Neugierde und meinem Wunsch nach Selbsterkundung, unmittelbar zu sehen und zu erleben.“ Czerwinski ist der Gründer von NOICE Magazine, einer Foto-Publikation und -Community für Fotografen, die einen akribischen Blick für Form, Schönheit, Symmetrie, Neuartiges und Humorvolles haben. noicemagazine.com

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