Zum Inhalt springen

Beste britische Künstler

Fünf britische Interpreten, die die Musikwelt von heute maßgeblich beeinflusst haben

Neben Harry Potter, Fish and Chips und Afternoon Tea verdanken wir Großbritannien außerdem großartige Musik. Aus guten Grunde wird der Zeitraum zwischen 1963 und 1967 auch „British Invasion“ genannt. Damals dominierten einige britische Rockmusiker die weltweiten Charts wie noch niemals zuvor.

Man kann sich nur schwer vorstellen, wie die heutige Popkultur aussehen würde, wenn es einige britische Größen nicht gegeben hätte. Lesen Sie hier einen kurzen Überblick über fünf britische Interpreten, die die Musikgeschichte maßgeblich geprägt haben.

David Bowie

Schweren Herzens haben wir uns am 10. Januar 2016 von David Bowie verabschieden müssen. Durch seine packende Musik, die nicht von dieser Welt zu sein schien, wird er jedoch für immer weiter leben. Seine Kunst wird auch weiterhin Musikfans dazu inspirieren, in bisher unbekannte Sphären vorzudringen und ihr eigenes „anders sein“ zu feiern.

Der verstorbene David Bowie war eine Musiklegende und war dafür bekannt, dass er besonders experimentierfreudig mit seiner Musik, Mode und Kunst war. 1972 hinterließ er während der Glam Rock Ära einen bleibenden Eindruck mit seinem extravaganten, androgynen Alter Ego Ziggy Stardust. Die meisten seiner Songs handelten davon, wie es ist, ein Außenseiter zu sein.

Während seines Lebens verkaufte der britische Künstler und Querdenker weltweit über 140 Millionen Platten. In Großbritannien wurde er neun Mal und in den USA fünf Mal mit Platin ausgezeichnet. Bowie wurde 1996 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Bowies erstes Nr. 1 Album in Großbritannien war 1973 „Aladdin Sane“. Er beschreibt dieses Album mit „Ziggy goes to America“. Es enthält Titel, die er während einer Reise durch die USA, auf dem ersten Teil der Ziggy-Tour, schrieb.

Album: „Aladdin Sane“

John Lennon

John Lennon ist zweifelsohne eine der größten Musik-Ikonen aller Zeiten. Er hat Generationen mit seiner schier überirdischen Musik begeistert, da er der festen Überzeugung war, dass Pop-Musik mehr als nur unterhalten sollte. Sie sollte etwas Bedeutendes aussagen.

Lennon wurde zunächst als Mitbegründer der Beatles bekannt. Er und sein Bandkollege Paul McCartney brachten Songs auf das Papier, die einige Thesen der Gesellschaft in Frage stellten und Grenzen neu definierten. Die Beatles waren die ersten Popkünstler, die die westliche Welt mit Welt-Musik in Berührung brachten und die erste Band, die die Songtexte auf dem Album-Cover druckte. Nach der Trennung der Beatles im Jahr 1970 verfolgte Lennon eine Solokarriere.

2008 kürte der Rolling Stone Lennon als den fünftgrößten Sänger aller Zeiten. Posthum wurde er 1987 in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen und schaffte es sogar zwei Mal in die Rock and Roll Half of Fame.

„Imagine“ ist sein beliebtestes Solo-Album. Das Titellied gilt als einer der besten Songs von Lennon und wurde zur internationalen Friedenshymne. 2012 schaffte es „Imagine“ auf Platz 80 der vom Rolling Stone erstellten Liste der 500 größten Alben aller Zeiten.

Album: „Imagine“

Amy Winehouse

In ihrem kurzen Leben bereicherte Amy Winehouse die Welt mit ihrer tiefen, soullastigen Stimme und dem für sie typischen Mix aus verschiedensten Genres, darunter Soul, R&B, Jazz und Pop.

Winehouse war stets für ihren rebellischen Charakter bekannt. Im Alter von 16 Jahren wurde sie von der renommierten Sylvia Young Theatre School verwiesen, da sie „nicht angepasst“ war und sich ihre Nase hat piercen lassen. Das hat sie jedoch nicht davon aufgehalten, ihre Träume zu verfolgen. Sie wurde entdeckt, als ihr Klassenkamerad und Freund, Popsänger Tyler James, seinem Label ihr Demo-Tape gab.

Sie hat ihren rebellischen Rock 'n Roll Spirit in ihre schonungslos ehrliche Musik übertragen. Und obwohl Winehouse jung war, war ihre Stimme ihrer Zeit voraus. Die BBC nannte sie sogar „das bedeutendste Stimmwunder ihrer Generation“.

Mit dem Album „Back to Black“ aus dem Jahr 2006 gewann Amy Winehouse 2008 fünf Grammy Awards, womit sie den damaligen Rekord als Frau mit den meisten Grammys in nur einer Nacht einstellte. Außerdem war sie die erste britische Künstlerin, die mit fünf Grammys ausgezeichnet wurde.

Album: „Back to Black“

Freddie Mercury

Freddie Mercury war Leadsänger und Songwriter für Queen und hat die Welt mit seiner extravaganten Bühnenpersönlichkeit und seiner starken Stimme über vier Oktaven begeistert. Dabei wurde er von verschiedensten Genres beeinflusst, darunter Rockabilly, progressiver Rock, Heavy Metal, Gospel und Disco.

Mercury war bekannt für seine überwältigende Bühnenpräsenz. Gitarrist Brian May sagte, dass Mercury die Fähigkeit besaß, „der letzten Person in der allerletzten Reihe im Stadion das Gefühl zu geben, dass sie auch dazugehörte“.

Auf „A Night at the Opera“ – dem vierten Studioalbum von Queen – sind verschiedenste Stile zu finden, von Balladen über schwungvolle Lieder bis hin zu harten Rocknummern. Das Album gilt als die beste Arbeit von Queen. Und für manche ist es das ultimative Album. Auf dem Album befindet sich mit „Bohemian Rhapsody“ außerdem die erfolgreichste Single der Band in Großbritannien, die nicht nur auf der Insel sondern auf der ganzen Welt zu einem der meistverkauften Songs wurde.

Album: „A Night at The Opera“

Robert Plant

Robert Plant ist vor allem als Leadsänger und Texter von Led Zeppelin bekannt und begeistert Musikfans seit fast 50 Jahren mit seinem beeindruckenden Stimmumfang. Er gilt als einer der größten Sänger in der Geschichte des Rock n' Roll und wurde 2011 vom Rolling Stone zum größten Leadsänger aller Zeiten gewählt.

Die Texte von Plant sind oft sehr mystisch und philosophisch und handeln von Ereignissen aus der klassischen oder nordischen Mythologie. Ein großer Einfluss für ihn ist „Der Herr der Ringe“ von Tolkien. Die Bücherserie inspirierte ihn sogar zu einigen Texten der ganz frühen Led Zeppelin Songs.

Plant ist außerdem für seine Bühnenpräsenz bekannt und tanzt, hüpft, hoppst und klatscht in extravaganter Kleidung und Schmuck über die Bühne.

Auf dem vierten Album von Led Zeppelin mit dem Namen „Led Zeppelin IV“ gibt es den Titel „Stairway to Heaven“, der als einer der einflussreichsten Rock-Songs gilt.

Album: „Led Zeppelin IV“

Neue Artikel zu den Themen Musik und Leben

Musik und Leben: Trends und Neuigkeiten für Musikliebhaber und Klangbegeisterte.