Skifahrer wirbelt Schnee der Piste auf

Näher am Gefühl

Carmen Huter

„Ich bin in keinem kreativen Umfeld aufgewachsen“, erklärt die Reisefotografin Carmen Huter einleitend, „ich lebte aber in den österreichischen Alpen und war jeden Tag umgeben von Schönheit und Natur. Als ich mit 18 Jahren nach Neuseeland reiste, um die Welt zu sehen und kennenzulernen, da hat etwas Klick gemacht – in meinem Fall im wahrsten Sinn des Wortes. Diese Erfahrung, zum ersten Mal mein kleines Nest zu verlassen, so lange alleine zu fliegen und als Kind in diesem neuen Land anzukommen, in dem ich niemanden kannte… Ich fühlte mich wirklich frei und ich wollte dieses Gefühl und alles, was ich sah, festhalten und an andere weitergeben.“

Sternenhimmel über Bergen

© Carmen Huter | Sony α7R IV + FE 14mm f/1.8 GM | 13s @ f/1.8, ISO 1600

„Im Grunde genommen habe ich festgestellt, dass das Reisen ziemlich cool und viel leichter ist, als ich mir das als Kind vorgestellt hatte“, führt sie weiter aus, „und natürlich gibt es auf der Welt viel zu sehen und zu lernen! So bin ich dann um die ganze Welt gereist und habe in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet.“ Als professionelle Reise- und Werbefotografin fotografiert Carmen heute „hauptsächlich Landschaften, weil sie mich inspirieren. Und das fließt in meine Arbeit in der Tourismusbranche ein, wo ich für verschiedene Kunden kreativ bin, darunter Fluggesellschaften, Hotels, Konsumgüterunternehmen und Magazine.“

Obwohl sie auch „normale“ Landschaften und Innenräume fotografiert, zeichnet sich Carmens Arbeit dadurch aus, dass sie in ihre Szenen menschliche Figuren einbezieht – manchmal sich selbst und manchmal Models. Laut ihr zielt dies direkt auf die Kommunikation ab und hilft dem Betrachter, sich selbst in dieser Umgebung zu sehen.

Snowboarder flitzt an der Kamera vorbei

© Carmen Huter | Sony α7R IV + FE 14mm f/1.8 GM | 1/2500s @ f/7.1, ISO 320

„Das ist in Landschaften definitiv eine eher neue Sache“, sagt sie, „und es ist auch deshalb ansprechend, weil wir so viele traditionelle Landschaftsaufnahmen gesehen haben, die auf die altbewährte, ausgefeilte Weise aufgenommen wurden. Durch das Hinzufügen eines menschlichen Elements erschaffen wir etwas Neues. Es hilft uns auch, zu erkennen, dass wir auf Reisen Teil des Planeten und nicht von ihm getrennt sind.“

Normalerweise reist sie mit ihrer Sony α 7R IV. „Meine Reiseobjektive waren immer das FE 100-400 mm f/4,5–5,6 GM, das FE 16–35 mm f/2,8 GM und auch das FE 35 mm f/1,4 GM und das FE 85 mm f/1,4 GM“, erklärt Carmen. „Nachdem ich aber das neue FE 14 mm f/1,8 GM gesehen hatte, wusste ich, dass es perfekt zu mir passt und wahrscheinlich das 16–35 mm Objektiv ersetzt. Es ist ein hochwertiges G Master-Objektiv mit einer großen maximalen f/1,8-Blende. Aber es ist viel leichter und kleiner, als ich es erwartet hatte. Das ist unerlässlich, wenn ich zu Orten wandere oder meine Ausrüstung als Handgepäck mitnehme. Und es ist trotzdem sehr robust und wetterfest, was für die Orte, die ich besuche, ebenfalls wichtig ist.“

Sternenhimmel über einem Haus

© Carmen Huter | Sony α7R IV + FE 14mm f/1.8 GM | 15s @ f/1.8, ISO 2000

„Außerdem ist mir bei diesem Objektiv sofort in den Sinn gekommen wie nützlich es bei meiner Werbefotografie für Hotelinnenräume und Ähnliches sein kann. Ein so weiter Winkel, der dank seiner beiden (extrem asphärischen) XA-Elemente flächendeckend so scharf aufnimmt, ist für diese Art von Bildern extrem hilfreich und erzeugt praktisch keine Vignettierung.“

Rosa-blaues Licht auf Schnee

© Carmen Huter | Sony α7R IV + FE 14mm f/1.8 GM | 1/2500s @ f/7.1, ISO 500

Unabhängig von den Vorteilen, die es bei detailreichen Innenräumen oder in der Wildnis bietet, ist ein Weitwinkelobjektiv für Carmens Arbeit von entscheidender Bedeutung, weil der Betrachter die damit aufgenommenen Szenen nahezu betreten und berühren kann. In Kombination mit der geringen Tiefenschärfe, die durch die große maximale Blende entsteht, „erweist es sich für mich als sehr nützlich, wenn ich weitläufige Landschaften fotografiere, in denen auch der Vordergrund interessant ist – z. B. Wildblumenfelder. Dieser scharfe Fokus auf den Vordergrund bietet immer eine großartige Möglichkeit, den Betrachter zu erden und die eigene Erfahrung zu vermitteln.“ Seine Geschwindigkeit macht das FE 14 mm f/18 GM auch perfekt für die Astrofotografie, erklärt Carmen. „Seit ich es ausgepackt habe, bete ich, dass der Himmel wolkenlos sein möge!“

Carmen Huter mit ihrem Sony 14 mm G Master Objektiv

„Mit seinem schnellen und leisen Autofokus ist dies wirklich ein Objektiv für Spezialisten, das sich für enorm viele Motive eignet: Reisen und Landschaften, Immobilien, kommerzielle Themen, schlechte Lichtverhältnisse und sogar Hochzeiten. Insgesamt ist ein so erstklassiges Spezialobjektiv für Fotografen interessant, die Neues, neue Blickwinkel und neue Perspektiven ausprobieren möchten. Es ist ein Objektiv, das meine Kreativität anregt und mich definitiv antreibt, so oft wie möglich hinaus zu gehen und kreativ zu arbeiten.“

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