5 berühmte Bands und ihre Namen

Wie sind diese legendären Bands zu ihrem Namen gekommen?

Foto von: Travis Rigel Lukas Hornung

William Shakespeare fragte einst „Was ist ein Name?“. Nun, wenn es um Bandnamen geht, steht hinter dem Namen meist eine interessante Geschichte. Schließlich tun sich viele neue Bands schwer, einen eingängigen und bedeutsamen Namen zu finden, der das Wesen der Band einfängt. Von Bands, die sich mit ihrem Namen über den Auftritt einer anderen Band lustig machen, zu anderen, die sich nach einem besonders strengen Sportlehrer benannt haben: In diesem Artikel haben wir einige der interessantesten Geschichten über die Herkunft berühmter Bandnamen zusammengetragen.  

Lynyrd Skynyrd

Foto von: Rockman

Die Inspiration zu Lynyrd Skynyrd geht auf den Namen eines Sportlehrers namens Leonard Skinner an der Robert E. Lee High School zurück. Skinner war ein knallharter Sport- und Basketball-Coach, der dafür berüchtigt war, langhaarige Jungs vor den Rektor zu zitieren. Einer dieser Wuschelköpfe war Gary Rossington, später eines der Gründungsmitglieder der Band, der schon früh die Schule schmiss (vielleicht, weil er es satt hatte, ständig für seine Frisur gerügt zu werden!). In Erinnerung an ihren alten Sportlehrer nannte sich die Band Lynyrd Skynyrd und wurde schließlich dafür bekannt, die Rockmusik der Südstaaten in den Siebzigerjahren bekannt zu machen. „Sweet Home Alabama“ und „Freebird“ gelten noch heute als zwei der bekanntesten Rockballaden aus den Südstaaten. Sobald man das Gitarrenriff in der Einleitung zu „Sweet Home Alabama“ in High-Res Audio hört, kommen Erinnerungen an Sommerausflüge hoch, auf denen man diese klassische Hymne im Auto mitgesungen hat. 

AC/DC

Foto von: total 13 

AC/DC ist eine australische Hard-Rock-Band, die von den Brüdern Malcolm und Angus Young gegründet wurde. Wie jeder AC/DC-Fan weiß, tritt Angus Young meist in einer Schuluniform auf. Weniger bekannt ist vielleicht, dass diese Schuluniform ursprünglich von Malcolm und Angus' älterer Schwester Margaret entworfen wurde, als die Band begann, vor Publikum aufzutreten. Beim Nähen bemerkte Margaret die Aufschrift „AC/DC“ auf ihrer Nähmaschine, eine Abkürzung für „Wechselstrom/Gleichstrom“, und während einer Bandprobe einigten sich die Brüder auf diesen Namen. Die Assoziation mit Elektrizität, roher Kraft und Energie sagte ihnen zu, denn genau das waren Dinge, die sie mit ihrer Musik ausdrücken wollten. Wer möchte, sollte sich ihr 15. Studioalbum anhören. „Rock or Bust“ schaffte es bis auf Platz 3 der Billboard 200 und Platz 1 bei Top Rock Albums. In der hochauflösenden Fassung kommt jede Nuance von Brian Johnsons unverkennbarer, kräftiger Stimme zur Geltung — selbst seine verrückten hohen Tönen. 

Für ein optimales Hörerlebnis empfehlen wir Ihnen, „Rock or Bust“ über den MDR-1A Kopfhörer zu hören. Dank seines Frequenzbereichs bis 100 kHz vermag der MDR-1A High-Resolution Audio Kopfhörer die elementaren Rock ’n’ Roll-Klänge in ihrer ganzen Fülle zu erfassen.

Cheap Trick

Foto von: Nick Ares

Cheap Trick ist eine amerikanische Rockband aus Rockford im Bundesstaat Illinois. Zu ihren bekanntesten Hits zählen „Surrender“, „I Want You to Want Me“ und „Dream Police“. Es wird oft erzählt, dass die Band ihren Namen gefunden hätte, indem sie einen Hellseher darum bat, sein Ouijaboard zu befragen. Leider hat sich diese Geschichte allerdings als Ammenmärchen entpuppt. In Wirklichkeit fand sie ihren Namen bei einem Konzert der Rockband Slade. Der Gitarrist Rick Nielsen bemerkte gegenüber seinem Bandkollegen, dem Bassisten Tom Petersson, dass sich die Gruppe auf der Bühne wirklich jeden noch so müden Tricks (cheap trick) bediene, worauf Rick fand, das sei ein hervorragender Name für eine Band. Seit diesem verhängnisvollen Tag hat es die Band bei VH1 bis auf Platz 25 der 100 größten Hard-Rock-Bands geschafft. 

The 1975

Foto von: Begoña

Bevor sich die Band auf The 1975 festlegte, hatten die britischen Alternativrocker mit diversen Namen geliebäugelt, z. B. Talkhouse, The Slowdown, Bigsleep oder Drive Like I Do. Erst als Frontmann und Sänger Matt Healy auf der letzten Seite eines alten Gedichtbands die Anmerkung „1 June, The 1975“ entdeckte, stand fest, dass die Band einen eingängigen Namen gefunden hatte. Seitdem hat die Band vier EPs veröffentlicht und ihre Fans mit ihren unwiderstehlichen Synthie-Pop-Hooklines begeistert. Ihr zweites Album mit dem Titel „I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful yet So Unaware of It“ wurde der Welt im Februar präsentiert und stieg gleich auf Platz eins in die U.K. Albums Chart und die U.S. Billboard 200 ein. Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zur hochauflösenden Version der Aufnahme, auf der die eindringliche und geschmeidige Stimme von Matt Healy besonders gut zur Geltung kommt. 

Wer die Musik noch intensiver zu erleben möchte, sollte sie sich auf einem WALKMAN® der Serie NW-A20 anhören und den bezaubernden Electropop von The 1975 überall mit hinnehmen.  

Daft Punk

Foto von: Minyoung Choi 

Daft Punk ist ein Electronic-Duo aus Frankreich. Es besteht aus Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter, die heute mithilfe ihrer – mittlerweile zur Erkennungsmarke gewordenen – Roboterhelme versuchen, ihre Anonymität wahren. Bevor sie als Roboter auftraten, waren die beiden allerdings ganz normale Studenten am Lycée Carnot, einer weiterführenden Schule in Paris, wo sie sich anfreundeten und eine gitarrenbasierte Rockgruppe namens Darlin' gründeten. Doch wie hat sich Darlin' in das musikalische Phänomen Daft Punk weiterentwickelt? Ein Musikkritiker namens Dave Jennings veröffentlichte in der britischen Musikzeitschrift Melody Maker eine negative Rezension, in der er Darlin' – zur großen Erheiterung der Band – als „daft punky thrash“ (auf Deutsch in etwa „dämlicher Punk“) bezeichnete. Wenig später löste sich Darlin' auf, und Bangalter und de Homem-Christo begannen mit Drumcomputern und Synthesizern zu experimentieren. Die Kritik im Melody Maker hatten sie jedoch nie vergessen, und so beschlossen sie, ihr neues Projekt ironisch „Daft Punk“ zu nennen.

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