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Aus dem Leben eines Hundes

Dokumentarfilm-Aufzeichnung von Hundeschlittenrennen mit der HXR-MC1P

"Mit Hilfe der HXR-MCIP war ich in der Lage, dynamische Bilder aus der Teilnehmerperspektive aufzuzeichnen, die die Geschwindigkeit der Hundegespanne real vermitteln. Ich würde sie anderen Produzenten definitiv empfehlen."

 
Aus dem Leben eines Hundes

Als Henk-Jan Geel, Vertriebs- und Produktionsleiter bei Deepeei Film Productions in den Niederlanden, den Auftrag erhielt, für National Geographic den Dokumentarstreifen "A Dog's Life" (dt.: Aus dem Leben eines Hundes) über Hundeschlittenrennen zu drehen, wusste er, dass er eine ungewöhnliche Kamera benötigen würde. Die Sendung, die Anfang April 2009 im niederländischen National Geographic-Fernsehen ausgestrahlt wurde, folgt zwei niederländischen Hundeschlittenführern, die sich das Ziel gesetzt haben, die Weltmeister ihres Sports zu werden.

Von Anfang an war Geel klar, dass er zahlreiche schnelle, aufregende Bilder verwenden wollte, die direkt aus der Perspektive des Schlittenführers aufgenommen wurden. Er wusste auch, dass er die 50-minütige Dokumentation im 1920 x1080i HD-Format, 16:09, abliefern und neben Aufzeichnungen von beeindruckender Geschwindigkeit ebenfalls elegante Bilder der verschneiten Landschaft einbringen musste. Außerdem sollten die Eigenheiten der beteiligten Hunde und ihrer menschlichen Gefährten zum Ausdruck kommen.

Als Drehort der Dokumentation war Österreich vorgesehen, wo kalte, verschneite und eisige Bedingungen vorherrschten.

Die Kamera ließ sich als Helmkamera verwenden

HXR-MCIP HD-Digitalvideokamera

Zum ersten Mal sah Geel den digitalen HXR-MCIP HD-Camcorder von Sony auf der letztjährigen IBC, als er den National Geographic-Auftrag bereits in der Tasche hatte. Geel war beeindruckt. Kurze Zeit später erhielt er eine Probeversion der Kamera – ohne Anleitungen – und machte sich sofort an die Arbeit. Geel beabsichtigte, die HXR-MCIP als Helmkamera einzusetzen. Dazu sollte sie am Helm des Hundeschlittenführers befestigt werden, während das tragbare Aufnahmegerät sicher in dessen Jackentasche verstaut wurde. Das Material von der Helmkamera sollte anschließend mit anderen Aufzeichnungen kombiniert werden, die von einem Skidoo aus gemacht wurden.

"Die Kamera zeichnete ununterbrochen auf", erklärt Geel. "Wir erhielten rund eine Stunde durchgängigen Materials in MPEG-4-Komprimierung, was ideal war, da die Rennen circa 45 Minuten dauern. Wir wollten das Rennen in seiner Gesamtheit aufzeichnen, vom Start bis zum Ziel, um zu zeigen, wie die Hunde angespornt werden, wie die Schlittenführer arbeiten und wie schnell es dabei tatsächlich zugeht." Auch die Akku-Betriebsdauer erwies sich laut Geel als ideal. Das Team nahm zwei Akkus mit und erhielt schätzungsweise 80 Minuten Betriebszeit pro Akku.

Hundeschlittenrennen unter eisigen Bedingungen

Eisige Temperaturen

Beim Dreh herrschten Temperaturen von minus 10 Grad. Ihren Spritzwasserschutz konnte die Kamera jedoch nicht unter Beweis stellen, da sie während der Aufnahmen weder direkt mit Schnee noch Regen in Kontakt kam. Die wahren Herausforderungen aber waren die atemberaubenden Kontraste zwischen den eisigen Weiten der strahlend weißen Schneelandschaft Österreichs und den Szenen, in denen die Hundegespanne durch dunkle Wälder rasen. Gerade in diesen Situationen konnten sich der rauscharme Exmor CMOS-Sensor und die ClearVid-Pixelmatrixtechnologie für geringe Lichtverhältnisse auszeichnen.

"Wir hatten einige Aufnahmen, in denen das Hundegespann aus einem dunklen Waldstück wieder auf die Eisfläche hinausfährt. Die Kamera verarbeitete diese Unterschiede wirklich sehr gut, die Bildqualität war sogar hervorragend", erzählt Geel. Dazu musste er keine umfangreichen Änderungen an den Einstellungen vornehmen – tatsächlich machte er keine einzige. "Wir ließen die Weißabgleichseinstellung einfach auf Automatik" (daneben sind die Einstellungen Innen, Außen und One-Push verfügbar). "Die Kamera hat sich überaus schnell angepasst, ohne dass wir nachhelfen mussten", meint er. "Wir beließen den Weißabgleich auf manuell und verzichteten auf den Zoom."

Ein leichtes, benutzerfreundliches Design

Leicht und ergonomisch

Mit gerade einmal 580 Gramm fühlt sich die HXR-MCIP laut Geels Einschätzung zudem leicht und sehr ergonomisch an. Die Geräteabmessungen betragen ca. 81 mm x 107 mm x 42 mm für die Basisstation und 37 mm x 42,5 mm x 86,5 mm für den Kamerakopf. Dadurch war das Gerät bequem tragbar und ließ sich problemlos in der eingeschränkten Umgebung der Hundeschlitten einsetzen.

Obwohl er zu seinem vorveröffentlichten Modell keine Anleitung besaß, stellte Geel schnell fest, dass er eigentlich keine benötigte. "Das Kamerasystem ist überaus intuitiv angelegt, und der LCD-Bildschirm lässt sich leicht benutzen", meint er.

Durch den Bildschirm war das Team in der Lage, sich die Bilder umgehend anzuschauen, und da die HXR-MCIP keine externen Aufnahme- oder Wiedergabegeräte benötigte, konnte das Produktionsteam das Material schnell prüfen, ohne es auf ein externes Gerät exportieren zu müssen. "Wenn wir die Memory Sticks leeren mussten, luden wir sie einfach auf ein MacBook herunter, was alles problemlos ablief", erklärt Geel.

Alles in allem gibt es für Geel nur ein Merkmal, das er der HXR-MCIP gern hinzufügen würde. "Das Einzige, was ich ergänzen würde, wäre eine externe Tonaufnahmevorrichtung, aber insgesamt ist es eine Kamera, die ich ohne zu zögern an andere weiterempfehlen würde. Mit Hilfe der HXR-MCIP war ich in der Lage, dynamische Bilder aus der Teilnehmerperspektive aufzuzeichnen, die die Geschwindigkeit der Hundegespanne real vermitteln. Ich würde sie anderen Produzenten definitiv empfehlen."

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