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Project Iris

Fernsehdreh in Kenia mit der HVR-Z7E

„Die Menüs der Z7 fand ich sehr einfach zu bedienen und innerhalb von 20 Minuten hatten wir einen grundlegenden Look erstellt, der uns die nächsten zwei Monate begleiten sollte, mit nur sehr geringen Änderungen.”

 
Produzentin Alison Ngibuini (Mitte)

Die Verfügbarkeit von HD machte für eine neue kenianische Fernsehserie, die im Frühling ausgestrahlt werden soll, den Unterschied aus. Die Serie besteht aus 12 halbstündigen Folgen und trägt den Arbeitstitel Project Iris. Es handelt sich dabei um eine „Edutainment”-Sendung, die von der United States Agency for International Development gefördert wurde. Das Script dreht sich um die Geschichte von vier Familien und zielt deutlich darauf ab, positive Veränderungen in der reproduktiven Gesundheit im Zielpublikum im halbstädtischen und ländlichen Kenia hervorzurufen.

Die Produzentin Alison Ngibuini vom führenden kenianischen Produktionshaus Al Is On Productions war fest entschlossen, der Serie eine hohe Qualität zu verleihen. „Wir hatten eine tolle Geschichte zu erzählen und nur ein kleines Budget. Daher brauchten wir dir richtigen menschlichen und technischen Ressourcen,” meinte Ngibuini. „Wir wollten nicht noch einen handgemachten Film.”

„Alisons Vision war sehr deutlich,” meinte Kameramann Dominic Black. „Sie wollte eine kenianische Fernsehserie schaffen, die visuelle Weltklasse erreicht.”

Project Iris wurde innerhalb von sechs Wochen im letzten Oktober und November auf einer Teeplantage in Kenia gedreht. Die Geschichte dreht sich um das Leben der fiktionalen Majanis-Familie, die die Plantage besitzen und deren Sohn sich in eine Teepflückerin verliebt hat und beschäftigt sich auch mit dem Gutsverwalter, Sabati, der seine schwangere Frau mit Besuchen bei der Prostituierten des Dorfes frustriert. Die Serie folgt auch zwei armen Teepflückerfamilien, den Selules und Tepesis.

Um das richtigen Format und die Kamera zu finden, recherchierte das Team ausführlich. „Wir wussten, dass wir diesen Außendreh unter extremen Bedingungen vier Flugstunden von Johannesburg entfernt durchführen werden, also brauchten wir etwas robustes,” meint Black.

Die HVR-Z7E im Einsatz

Kompatibilität mit Final Cut Pro

Der Plan war, das Projekt mit Final Cut Pro zu schneiden und deswegen tendierte Black von Anfang an zu HDV. Auch wollte die Crew die Option haben, Objektive mit längerer Brennweite zu verwenden und für einen Film-Look auch in Progressive drehen zu können. Der professionelle HDV-Camcorder HVR-Z7E von Sony passte daher perfekt.

„Wir wollte den Look grün/gold halten, da wir auf einer Teeplantage drehten,” meinte Black. „Die Menüs der Z7 fand ich sehr einfach zu bedienen und innerhalb von 20 Minuten hatten wir einen grundlegenden Look erstellt, der uns die nächsten zwei Monate begleiten sollte, mit nur sehr geringen Änderungen.” Für das Licht nutzte die Crew einen 4K-Cinepar, ein Mini-Brute mit acht Lichtern sowie zwei 2K-Glühlampen. Das Team von Visual Impact aus Johannesburg, das den Camcorder zur Verfügung gestellt hatte, half auch dabei, einen Weitwinkeladapter für die HVR-Z1E für die HVR-Z7E anzupassen.

Die HVR-Z7E ist der weltweit erste HDV Hand-Camcorder mit einem austauschbaren Objektiv-System, nativer Aufnahme in Progressive und Festspeicheraufzeichnung. Sie verfügt über einen universellen 1/3''-Bajonettanschluss und ist mit einer Vielzahl von Objektiven kompatibel. Die HVR-Z7E verfügt auch über native HDV-Aufnahme in Progressive mit 25p und einen HDMI-Ausgang.

Die Aufnahme der inneinander verpflochtenen Leben der vier Familien unter schwierigen Bedingungen erfordert Konzentration, zuverlässige Crew und Ausrüstung. „Die Drehbedienungen auf der abgelegenen Plantage waren staubig und heiß,” beschreibt Black. „Die Kamera lieferte eine herausragende Leistung und war 100% zuverlässig. Ingeneure am Set brauchten wir nicht.”

Black glaubt, dass HD für jedes Budget der Weg nach vorne ist. „Dank der Art und Weise, wie Final Cut Pro HD verarbeitet und die Tatsache, dass HD-Kameras jetzt günstiger sind als je zuvor gibt es keinen Grund mehr, in Standard-Definition zu drehen. Der zusätzliche Spielraum den HD bei der Korrektur des Bildes erlaubt, sei es in der Kamera oder in der Postproduktion, wird das Material immer tausend Mal besser aussehen lassen, als bei der Ausstrahlung in SD.”

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