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HVR-Z5E HDV-Camcorder im Einsatz für Frozen Dreams

Frozen Dreams

HVR-Z5E & HXR-MC1P auf dem Prüfstand

„Unser Ziel war es, die Kameras in abgelegenen Gebieten unter extremen und schwierigen Bedingungen, insbesondere bei kalter und hoher Luftfeuchtigkeit, zu testen.“

 
Paul Kamphuis mit dem HVR-Z5E HDV-Camcorder

Die niederländischen Unternehmer Paul Kamphuis und Jan Fokke Oosterhof träumten seit langem von einer Expedition zum Südpol, und 2006 entschieden sie sich endlich dazu, den Traum wahr werden zu lassen. Ihr auf fünf Jahre angelegtes Projekt soll eine ausgiebige Vorbereitung, die Suche nach Sponsoren sowie Trainings für die eisigen Wetterbedingungen beinhalten, mit denen Sie bei der eigentlichen Expedition, die für 2011 geplant ist, konfrontiert werden.

Es ist eine lange und abenteuerliche Herausforderung, mit der die Männer andere dazu inspirieren möchten, sich ebenfalls Träume zu erfüllen. Auf ihrer mehrsprachigen Website fordern sie ihre Mitmenschen dazu auf, ihre Ideen und Erfahrungen mitzuteilen.

„Wir sind Frozen Dreams, eine Initiative bestehend aus zwei niederländischen Unternehmern, die Menschen dazu inspirieren möchten, ihre Träume zu leben“, so Kamphuis. „Unsere Nachricht ist: 'Träume, teile deinen Traum mit anderen, trau dich, tu es.' Und während wir das sagen, tun wir es selbst. Wenn Du einen Traum hast, behalte ihn nicht für dich. Auch wir teilen unsere Erfahrungen mit anderen. Wir teilen also unseren Traum, und lassen ihn auch Wirklichkeit werden.“

Dieser Traum wird mit Aufnahmen des gesamten Projekts filmisch festgehalten und in Form der Frozen Dreams-Dokumentation ausgestrahlt. Auch während des Projektverlaufs sollen neue Aufnahmen gesendet werden. Um den außergewöhnlich anspruchsvollen Umgebungsbedingungen ihrer Unternehmung gewachsen zu sein, haben sich die beiden Männer für professionelle HDV-Camcorder von Sony entschieden: der HVR-V1E, den neuesten hybriden Kompaktcamcorder HVR-Z5E sowie den neuen ultrakompakten Festspeichercamcorder HXR-MC1P.

Jan Fokke Oosterhof in Island

Erste Erfahrungen mit einem Polarsturm

Im Jahre 2007 unternahmen Kamphuis und Oosterhof ihre erste Trainings-Polarexpedition in Grönland, auf die sie einen HVR-V1E HDV-Camcorder mitnahmen. Das Ziel bestand darin, einen Monat auf der Eiskappe zu verbringen und Schlitten auf einer Strecke von über 600 Kilometern zu ziehen. Dort angekommen trafen sie jedoch innerhalb weniger Tage auf einen Polarsturm, einen Piteraq, der sie vier Tage lang in ihrem Zelt gefangen hielt, auf die drei Tage Whiteout ohne jegliche Sicht folgten. Danach setzten sie ihre Reise fort, konnten ihre ursprünglichen Ziele aber nicht mehr erreichen. Trotz der schwierigen Bedingungen haben Sie die Filmaufnahmen mit der HVR-V1E fortgesetzt, die selbst bei Temperaturen von -40 °C funktionstüchtig blieb. Die Aufnahmen wurden per Satellit an Sendeanstalten in den Niederlanden übertragen, und nach ihrer Rückkehr wurde eine 65-minütige Dokumentation zusammengestellt.

Kamphuis zufolge bestand eines der Ergebnisse ihrer Grönlandreise darin, dass aufgrund ihres Feedbacks und den Rückmeldungen anderer HDV-Anwender Änderungen am Design der HVR-Z5E vorgenommen wurden.

„Wenn der Ton-Schalter an der Seite des HVR-V1E in die falsche Richtung gelegt war, nahm der Camcorder gar keinen Ton auf“, erklärt Kamphuis. „Damit dies nicht passieren konnte, haben wir den Schalter mit Streichhölzern und Textilklebeband festgeklebt. Jetzt hat Sony die neue HVR-Z5E mit einer Plastikschutzkappe für die Schalter ausgestattet, sodass die Schalter nicht versehentlich umgelegt werden können. Da sieht man, das Sony auf das Feedback seiner Kunden reagiert.“

Pferdeaufnahmen mit dem HVR-Z5E

Gletscherüberquerung

Im März 2009 machten sich Kamphuis und Oosterhof erneut auf den Weg. Diesmal fuhren sie erst in die schottischen Highlands und dann nach Island, um dort einen Gletscher zu überqueren. Im Gepäck war diesmal der neue HVR-Z5E Camcorder und die neue Mini-POV-Kamera HXR-MC1P.

Der HVR-Z5E, das Nachfolgemodell der ausgesprochen erfolgreichen HVR-Z1E, verfügt über ein Festobjektivsystem der G-Serie, die Möglichkeit der nativen progressiven Aufzeichnung, deutlich verbesserte Lowlight-Eigenschaften sowie eine Vielzahl weiterer Leistungsmerkmale, mit denen er ideal für diese Art der Abenteuerdokumentation, wie sie das Frozen Dreams-Team plant, geeignet ist. Die HXR-MC1P verfügt über ein Objektiv (ein Weitwinkelobjektiv ist optional erhältlich) mit zehnfachem optischen Zoom, der mit einem Recorder mit integriertem 2,7-Zoll-Widescreen-LCD-Monitor verkabelt ist. Die Aufzeichnung erfolgt im AVCHD-Format auf den praktischen und leicht erhältlichen Speichermedien Memory Stick PRO Duo™ und Memory Stick PRO-HG Duo™. Der Kamerakopf ist über ein 2,8m langes Kabel an die Aufnahmeeinheit angeschlossen, mit der die Kamera über eine Aufnahmetaste, einen Zoom-Hebel und Touch Screen-Steuerungen für den Zugriff auf alle Menüoptionen ferngesteuert wird. Kamphuis und Oosterhof brauchten ein Gerät, das freihändig betrieben werden kann – die HXR-MC1P schien für ihre Zwecke ideal geeignet und wurde auf dem Ben Nevis zum ersten Mal getestet.

„Wir fuhren nach Schottland, um die Kameraausrüstung für Island zu testen“, berichtet Kamphuis. „Wir bestiegen den Ben Nevis, um die Kamera freihändig einzusetzen. Wir haben mit der Kamera reichlich Videomaterial und auch zahlreiche Bilder aufgenommen, was ausgesprochen gut funktioniert hat. Dann haben wir uns auf den Weg nach Island gemacht.“

Das Duo startete im März etwa 60 Kilometer entfernt vom Polarkreis, doch leider begann das Wintereis bereits zu schmelzen, was die Reise unnötig erschwerte. „Wir hatten einen Schlitten, zwei Rucksäcke und zwei Kameras: den HVR-Z5E HDV-Camcorder und die HXR-MC1P, deren Kamera wir an unsere Schutzbrillen montierten. Unser Ziel war es, die Kameras in abgelegenen Gebieten unter extremen und schwierigen Bedingungen, insbesondere bei kalter und hoher Luftfeuchtigkeit, zu testen.“

Auch wenn das Eis schmolz, fiel die Temperatur auf -20 °C. Auch die Bedingungen im Zelt waren eine Herausforderung, da beim Kochen für die Mahlzeiten eine hohe Luftfeuchtigkeit entstand. Doch trotz all dieser Widrigkeiten funktionierten Kamphuis zufolge alle Kameras von Sony ausgesprochen gut. „Bei all diesen Expeditionen – Grönland, Schottland und Island – haben uns die Kameras klare und gute Aufnahmen geliefert und fielen nie aus.“

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